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Nachruf Dr. Klaus Hörner (06.05.1928-11.11.2025)

Im gesegneten Alter von 97 Jahren verstarb am 11.11.2025 unser langjähriger Schulleiter am Gymnasium (1971-1987), der erste an einer von ihm mitinitiierten Kooperativen Gesamtschule zusammen mit der damaligen Realschule,

Dr. Klaus Hörner.

Seiner Frau Danièle und den Kindern gilt unser aufrichtiges Mitgefühl.

Dr.Hörner in seiner Klugheit, seiner Weitsicht und seiner großen Empathie war uns Vorbild und Wegweiser – in seinen 16 Jahren in der Leitung in den Siebzigern und Achtzigern des vergangenen Jahrhunderts prägte er ganze Generationen von Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern.

Er führte durch die ersten, gewiß herausfordernden, damals visionären und einmaligen Jahre der Schulzusammenführung mit einer neu zu gründenden Realschule in den Stufen 5 und 6 als Gemeinsame Orientierungsstufe und dem revolitionären “Arbeiten und Spielen” als pädagogischem Scharnier.

Auf ihn gehen die ersten musikalischen Schritte mit einer landesweit einmaligen Schulband zurück, ihm verdanken wir auch den bilingualen Aufschlag in direkter Nachbarschaft zu Frankreich – auch hier visionär und bis zum heutigen Tag unser Schulleben prägend.

Seine bis zuletzt gedankliche Schärfe, seelische Stärke und Weisheit in den Dingen suchen ihresgleichen und werden von nun an fehlen.

Noch in diesem Sommer war er ein aktiver Teil unserer Jubiläumsfeierlichkeiten, seine Worte in der Festschrift (auch vorgetragen während des feierlichen Festakts) hallen nach:

Er wünsche sich, „…dass der Geist weiterwirke; der Geist, der im Jugendlichen, in der Schülerin, im Schüler vor allem den Menschen sieht und fördert“.

 

Dem ist in Demut und Bewunderung nichts hinzuzufügen –

wir verneigen uns vor einem großen Menschen.

Trost steckt in den berühmten Worten Dietrich Bonhoeffers  –  “Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag”.

 

Nun also ein endgültiger Abschied, Lieber verehrter Dr.Hörner –

Ihr Erbe zu wahren und weiterzutragen wird uns Ehre und Freude sein.

Für die Schulgemeinschaft, Pete Allmann, OStD, Schulleiter

Informationen der Schulleitung

Lieber Herr Direktor samt ganzem Team ein ganz riesiges Dankeschön für die Zusendung der Festschrift zum 500-jährigen Jubiläum des Gymnasiums Bad Bergzabern. Ich habe eine Weile gebraucht, um alle Facetten dieser Reichtümer zu entdecken, die sich in der 500-jährigen Geschichte niedergeschlagen gehaben. Auch wenn ich nicht alles verstanden habe, war ich von den Schulfahrten nach Frankreich (Narbonne etc.) und natürlich auch von den Europa-Aktivitäten, die Alfred so sehr am Herzen lagen, sehr berührt. Herzlichen Glückwunsch an diese „alte Dame“ und vor allem an die Krönung vom 29. August. Auch wenn ich nicht dabei sein konnte, habe ich sehr an ihre Feier gedacht. Alfreds Gedankenwelt / Ideengut / ist allgegenwärtig. Vielen Dank für die wunderbare Postsendung mit den Bildern.

Herzlichst Anne Marie Grosser

 

Liebe Schulgemeinschaft, liebe Interessierte –

Ich grüße vertraut zum Ende der Herbstferien Sie und Euch alle sehr herzlich! Die warmen und herzlichen Worte der Witwe Alfred Grossers habe ich bewusst vorangestellt, sie erreichten uns kurz vor den Herbstferien und erinnern noch einmal an unsere gemeinsame Teammeisterleistung.

Mit einem überregionalen Geschichtstagung des IPGV am 31.10. in unserer Aula, besucht auch von unseren Oberstufenkursen, zum Thema Bad Bergzabern – “Die Südpfälzische Mutterstadt der Feyheit” geht das große Gedenken und Feiern so langsam auf die Zielgerade.

Der Tag der offenen Türen am Samstag, den 06.12. mit einer Bildpräsentation unserer Foto-AG schließt das Jubel-Jahr dann ab:

HERZLICHE EINLADUNG AN ALLE –

Für uns als Schulgemeinschaft ist der Tag Pflicht und gemeinsam freuen wir uns auf viele viele Gäste und Neugierige!

HERZLICH WILLKOMMEN!

Unseren Abiturientinnen und Abiturienten, die kurz vor den Herbstferien in einem grandiosen Stufenkonzert als Abgangsjahrgang fulminant im Teamplay und in ihren Darbietungen mit Musik und Tanz auf sich aufmerksam machten, alles Gute und viel Kraft für die kommenden entscheidenden Wochen und Monate.

Ich selbst habe mir, den Schwung dieser Tage nutzend und zum allgemeinen Aufbruch/zum gemeinsamen BLICK NACH VORN, mahnend, das Schlagwort SELBSTWIRKSAMKEIT auf die Fahnen geschrieben – das will ich in allen Gremien und Netzwerken, in der Schulpolitik vor Ort und in der der darüber hinaus, einmal angesprochen, angeregt haben: Laut Duden befähigen wir als Schule dazu, “Selbstwirksamkeit als Überzeugung, durch eigene Fähigkeiten und Anstrengungen Herausforderungen bewältigen und Ziele erreichen zu können” anzubahnen, verständlich und möglich zu machen.

Was ein Programm für bewusste Zukunftsfähigkeit – gehen wir es gemeinsam an.

Immer froh, Ihr&Euer Pete Allmann, Schulleiter

Space Buzz One zu Gast an unserer Schule

Zwei Tage lang stand auf dem Schulhof alles im Zeichen von Weltraum und Entdeckergeist: Der Space Buzz One, gesponsert vom DLR als Schul- und Bildungsprogramm, machte Halt bei uns. Über 200 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen erlebten einen 25-minütigen „VR-Flug“ um die Erde und bis zum Mond – fast wie echte Astronautinnen und Astronauten. Mit viel Begeisterung wurde gelernt, gestaunt und entdeckt.
Wir bedanken uns herzlich für dieses außergewöhnliche Erlebnis und hoffen, dass der Space Buzz bald wieder Station bei uns macht!
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Grenzen überschreiten, Freundschaften schließen: Norwegen trifft Deutschland

Während der Festwoche durfte unsere Schule eine Austauschgruppe aus Norwegen im Rahmen des Erasmus+-Programms willkommen heißen. Gemeinsam mit unseren Gästen erlebten wir ein abwechslungsreiches Programm: Von den malerischen Weinbergen der Pfalz über geschichtsträchtige Burgen bis hin zu einem Abstecher ins Elsass – überall bot sich die Gelegenheit, regionale Kultur und Geschichte hautnah zu entdecken.

Während der Projektarbeit zum Thema „Demokratie in Norwegen und Deutschland“ tauschten Schülerinnen und Schüler beider Länder ihre Ideen und Perspektiven aus und konnten Gemeinsamkeiten und Unterschiede kennenlernen.

Beim feierlichen Festakt schließlich betonte die norwegische Schulleiterin Charlotte Eigeland in ihren Grußworten die große Bedeutung solcher Erasmus+-Austausche für das gegenseitige Verständnis, den kulturellen Dialog und das gemeinsame Lernen über Grenzen hinweg.

Zum Abschluss nahmen alle Austauschpartner am Schulfest teil und lernten dort die Schule in ihrer ganzen Vielfalt kennen.

Betreut wurde der Austausch von:

Christine Bibus und Tanja Medart