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Buchpräsentation am Weltflüchtlingstag 2022

Am Montag vergangene Woche fand in unserem Foyer eine Buchpräsentation im Rahmen des „Weltflüchtlingstag 2022“ statt. Regionalkoordinator (Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage) Dr. David Emling stellte sein neues Buch mit Michael Landgraf „In der Fremde zuhause“ vor. In der Fremde zuhause… ein Lebensthema für rund 82 Millionen Menschen, die laut UNHCR ungewollt ihre Heimat verlassen mussten. Die Anthologie spiegelt auf vielfältige Weise Fluchterfahrungen wider – vom Versuch eine neue Heimat zu finden oder mit Vorurteilen umzugehen.

Frau Schreieck betonte in ihrer kleinen Rede am Anfang, dass es nicht Geflüchtete verschiedener Kategorien geben sollte, sondern alle gleich behandelt werden sollten. Geflüchtete die schon seit langer Zeit bei uns leben und arbeiten haben noch nicht einmal ein Duldung, während Geflüchtete aus der Ukraine sofort viele Rechte erhalten.

Neben Lesungen von Peter Reuter, Marion Tauschwitz, David Emling selbst und von Peter Mohler begleitete Claus Boesser-Ferrari die Lesung musikalisch (Hier klicken).

Unter dem Motto „SCHUTZ FÜR ALLE“ nahm das Gymnasium an diesem Tag auch am „Marche des parapluies“ teil. Hierfür versammelten sich die Besucherinnen und Besucher mit Regenschirmen auf dem Pausenhof unter denen Geflüchteten aus der ganzen Welt vom Haus der Familie waren.

In der Fremde zuhause

David Emling & Michael Landgraf (Hg.)
Anthologie zum Weltflüchtlingstag

RMV   RHEIN-MOSEL-VERLAG
ISBN: 978-3-89801-391-8  12€

Discipuli discipulaeque linguae Latinae in itinere – Lateinlerngruppen 9 und 10 unterwegs auf Exkursion

Nach zwei Jahren, in denen wir wegen Corona keine Ausflüge machen durften, konnte Herr Bingler uns, seinen Lateinschüler*innen aus der neunten und zehnten Klasse, auf zwei Exkursionen die, wie der Lateiner sagt, vita Romana, das römische Leben, näherbringen.

Am Dienstag, den 21.06.2022, sind wir alle gemeinsam nach der Schule mit dem Bus nach Neupotz gefahren, um dort mit der Lusoria Rhenana in See zu stechen.

Originalgetreu nachgebaut nach echten Funden von römischen Patrouillenschiffen aus der Spätantike, die damals auf dem Grenzfluss Rhein zur Grenzsicherung gefahren sind, durften wir ausprobieren, wie es wohl damals für die Römer war, wenn diese das Schiff ruderten. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel verbrachten wir knapp zwei Stunden auf dem Setzfeldsee. Obwohl es am Anfang erst etwas schwer war, haben wir nach einiger Zeit einen Rhythmus gefunden, den unsere beiden Schlagmänner Thomas und Dylan gekonnt vorgaben. Während der Bootsfahrt haben wir nicht nur typische Ruderkommandos wie: „Alle Riemen bei!“, „Rudert an!“ und „Backbord/Steuerbord, streichen!“ gelernt, sondern auch, dass laut Plinius, einem berühmten römischen Schriftsteller, die Römer ihre blutenden Wunden mit Spinnenweben als Ersatz für Heftpflaster verschlossen haben und dass es bei Erkältung ratsam ist, ein Maultier auf die Schnauze zu küssen.

Auch bei unserem anderen Ausflug hatten wir alle sehr viel Spaß. Unsere Fahrt am Dienstag, den 28.06.2022. ging in das saarländische Homburg-Schwarzenacker. Dort haben wir uns gemeinsam mit Herrn Bingler und Herrn Weiser einen vicus Romanus, also ein dort ausgegrabenes römisches Dorf, angeschaut. Das Dorf besteht aus mehreren, auf antiken Grundmauern z.T. rekonstruierten Gebäuden und bietet außerdem zahlreiche original römische Ausgrabungsstücke. Wir haben gelernt, dass schon damals die Römer ihre Städte als Planstädte strategisch gut geplant haben und auch ihre Straßen und Häuser gut angelegt waren. So gab es zum Beispiel Tavernen, in denen die Römer mal schnell etwas zu Essen holen konnten, nach außen zu den Rändern bewusst abfallende Straßen, so dass das Regenwasser abfließt und nicht die Straßen zerstört, und in die Erde eingelassene, abdeckbare Gruben, die als Kühlschränke dienten. In der Taverne Capitolinus durften wir alle ein bei den Römern alltägliches Getränk probieren: posca. Das mit Apfelessig angereicherte Wasser war gesund, denn der Essig tötet Bakterien ab.

Nach der Führung durften wir dann an zwei Workshops teilnehmen, die interessant waren und uns beide gut gefallen haben. Zusammen mit einer Bediensteten des Römermuseums konnten wir selbst römischen Lippenstift und ein Herrenparfüm, das Iulius Caesar besonders gemocht haben soll, herstellen, dieses sodann auf unsere Lippen auftragen und, abgefüllt in kleine Döschen, mit nach Hause nehmen. Während eine Gruppe aus Öl, Bienenwachs, verschiedenen Kräutern und Farbpigmenten römische Kosmetik machte, konnten die Anderen ihr Glück bei römischen Spielen, auf Latein ludi Romani, versuchen. Darunter waren zum Beispiel Rundmühle, Backgammon, das Soldatenspiel und eine Art römisches Tic-Tac-Toe.

Ich denke, ich spreche für alle Lateinschüler*innen aus der Mittelstufe, wenn ich sage, dass beide Ausflüge zusammen mit Herrn Bingler und Herrn Weiser sehr viel Spaß gemacht haben, uns allen sehr gut gefallen haben und wir einige neue Eindrücke aus dem Alltag der Römer bekommen haben.

Maya Weis, 10 c

Studienfahrt und ERASMUS-Projekt in Wadowice (Polen)

Vom 28. Mai bis zum 3. Juni waren der Erdkunde-Leistungskurs von Herr Stass sowie der Geschichte-Leistungskurs von Frau Andres auf Studienfahrt in Südpolen. Ziel war neben der Innenstadt Krakaus, dem Salzbergwerk Wieliczka, dem KZ Auschwitz-Birkenau und einem polnischen Volksfest auch die ERASMUS-Partnerschule in der circa 48 Kilometer südwestlich von Krakau liegenden Kleinstadt Wadowice.

Am dritten Tag der Studienfahrt trafen sich die Schüler*innen und Lehrkräfte dort zum ersten gemeinsamen Austausch und Kennenlernen, woraufhin die Schüler*innen die Möglichkeit hatten, in Kleingruppen Wadowice zu erkunden und sich von den polnischen Schüler*innen die Sehenswürdigkeiten und Highlights ihrer Stadt zeigen zu lassen. Anschließend ging es noch zum gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant in Wadowice. Am darauffolgenden Tag trafen sich die beiden Gruppen nochmals, um bei der Floßfahrt über den Dunajec die malerischen Berglandschaften des Pieniny Nationalparks an der polnisch-slowakischen Grenze bewundern zu können. Im Zuge des Austauschs bearbeiteten die Kurse in transnationalen Schülergruppen die Thematik der infrastrukturellen und historischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Kleinstädte sowie deren künftige Entwicklung. Mit der Lage in der Nähe eines Nationalparks bzw. eines Biosphärenreservates (Pieniny, Pfälzerwald/Nordvogesen) und einer größeren Stadt (Krakau, Karlsruhe) kann man auf den ersten Blick annehmen, dass diese viele Gemeinsamkeiten aufweisen. In der ersten Begegnung vor Ort – nach einem Kennenlernen per Videochat – haben die Schüler*innen aus Bad Bergzabern ihren Schulort mit Hilfe einer Präsentation vorgestellt, anschließend wurde eine Begehung der Stadt Wadowice in gemischten deutsch-polnischen Kleingruppen durchgeführt. Als Ergebnis gestalteten die polnischen und deutschen Schüler*innen zusammen ein Video sowie ein Poster zu Wadowice. Beide Produkte sind zweisprachig angelegt, sodass sie in beiden Schulen ausgestellt bzw. präsentiert werden können. In einem nachfolgenden Schritt werden die geographisch sowie historisch relevanten Besonderheiten beider Städte im Fachunterricht genauer behandelt. Es ist angedacht, das Projekt im Rahmen der ERASMUS-Partnerschaft in Zukunft durch einen Rückbesuch der Partnerschule in Bad Bergzabern fortzuführen und weitere Ergebnisse in Deutschland zu erarbeiten.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Einladung und Gastfreundschaft unserer polnischen Kolleginnen und Kollegen sowie deren Schüler*innengruppe und freuen uns auf ein Wiedersehen in Bad Bergzabern.

Ein paar Eindrücke von der Begegnung in Wadowice sowie von einem der Endprodukte der transnationalen Arbeit:

B U C H P R Ä S E N T A T I O N & Lesung am Weltflüchtlingstag 2022

Montag, 20.6.22 – 19-ca.20 Uhr

Foyer des Gymnasiums im Alfred Grosser-Schulzentrum

 H E R Z L I C H E   E I N L A D U N G

an alle Interessierte !

Eingeladen sind insbesondere unsere Klassen- und Kurssprecher im Rahmen unseres Engagements als „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“; Regionalkoordinator Dr.David Emling und Landeskoordinator Andreas Klomann werden anwesend sein.

Weitere Informationen in folgenden Dokumenten:
Einladung: B U C H P R Ä S E N T A T I O N Weltflüchtlingstag Gymnasium Bergzabern
Info-PDF: Schutz für alle
Info-PDF: AWO-Umschlag

Europaprojekttag 2022 – Besuch von Dr. Wissing

Zum Europaprojekttag 2022 besuchte Bundesminister Dr. Volker Wissing seine ehemalige Schule, wurde bei einem kleinen Stehempfang in der Mensa begrüßt (auch Gäste vom MSG aus Landau waren anwesend) und hielt anschließend nach kurzer gelungener musikalischer Begrüßung durch ein Blechbläserensemble in unserer Aula einen kurzen Vortrag zu Europa und Mobilität. Danach stellte er sich geduldig und froh den im Sozialkundeunterricht zuvor zusammengestellten und von unserer SV moderierten Fragen der anwesenden Klassenstufen 9, 10 und 11 zu den Themen des landesweiten Projekttages. Auch über sich selbst gab er bereitwillig Auskunft und verwies über die großen Themen der Zeit hinaus auf seine Wurzeln hier vor Ort, wie sehr ihn vor allem Begegnungen mit damals aktiven PolitikerInnen hier in unserer Aula damals für sein Leben prägten. Wir danken ihm und allen Engagierten für ebenso kurzweilige wie auch sinnstiftende Stunden zusammen.

P.A.

Stellenangebot | Freiwilliges Soziales Jahr in der Böhämmer-Grundschule

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,
liebe Schülerinnen und Schüler,

die benachbarte Böhämmer-Grundschule sucht für das Schuljahr 2022/2023 MitarbeiterInnen ab 18 Jahren, die gerne ein FSJ ableisten möchten.
Aufgaben sind unter anderem die Betreuung der Kinder während des Mittagessens, die Planung von Spiel- und Bewegungsangeboten etc. – alle Informationen zu diesem Angebot finden Sie und findet ihr hier:

Stellenausschreibung

Wahl der 3. Fremdsprache

An alle Eltern und Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8:

Aufschub der Abgabefrist der Anmeldezettel (Wahl der 3. Fremdsprache) bis zum 23.05.2022!

Es sind noch nicht alle Anmeldezettel abgegeben worden!

Bitte denken Sie daran, dass alle Schülerinnen und Schüler einen Anmeldungszettel zur dritten Fremdsprache abgeben müssen, auch wenn keine weitere Fremdsprache gelernt werden soll.

In diesem Dokument gibt es noch einige weitere Informationen zur Entscheidung

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Mohr

Europäisches Schülerparlament

Als eine von nur 6 deutschen Schulen nahmen 7 Schülerinnen und Schüler der MSS 11 aus unserem Gymnasium gemeinsam mit Herrn Schächter seit Mitte November am „Parlement européen des lycées 2022“ teil. Die Schüler wurden in reale Fraktionen des Europäischen Parlaments aufgeteilt und mussten in Ausschüssen gemeinsam mit weiteren Teilnehmern aus über 5 Ländern Änderungsanträge zu einem Gesetzestext vorbereiten.

Die Abschlussveranstaltung fand vom 11.-13. Mai in Präsenz in Strasbourg statt. Nach der Ankunft am Mittwoch erkundete die Gruppe die Stadt und machte eine kleine Bootsfahrt über die Ill und den Rhein. Am Donnerstag und am Freitag blieb weniger Zeit, da die Sitzungen im Plenarsaal des Europäischen Parlaments von 8:00-18:00 andauerten. Dort wurde über die Änderungsanträge aller Fraktionen debattiert und abgestimmt. Außerdem nahmen die Schülerinnen und Schüler an Debatten zur Zukunft der Europäischen Union und einer Simulation des Rates der Europäischen Union teil.

Am Abend war dann aber doch noch ein wenig Zeit um sich mit weiteren Teilnehmern aus über 25 Nationalitäten zu treffen und gemeinsam Zeit zu verbringen.

Nach der Übergabe der Zertifikate am Freitag ging es dann auch schon wieder mit dem Zug nach Hause. Der Aufenthalt in Strasbourg war ein voller Erfolg. Neben umfassenden Kenntnissen über den europäischen Gesetzgebungsprozess bauten die Schülerinnen und Schüler internationale Beziehungen auf und übten sich in ihren Fremdsprachenkenntnissen.

b.w.

Spendenaktion für die Ukraine

Schmerz lindern – Wunden heilen

Unter diesem Slogan hat die Schülervertretung gemeinsam mit dem ehemaligen Lehrer unseres Gymnasiums Christian Schilling erneut eine Spendenaktion für die Ukraine veranstaltet.

In kürzester Zeit hat die Schulgemeinschaft 1500€ gespendet. Christian Schilling hat noch an 3 weiteren Institutionen Spenden gesammelt und somit ist ein äußerst beachtlicher Betrag von 14.000€ zusammengekommen. Mit diesem Betrag konnte er Medikamente und medizinisches Verbrauchsmaterial aufgrund von Sonderkonditionen bei einem bekannten Apotheker im Wert von 40.000€ in die ukrainische Stadt Kamianets-Podilskyi schicken. Darunter Schmerztabletten, Spritzten und die dringend gebrauchten Infusionen.

Schillings Schwiegervater hat die Medikamente persönlich in Empfang genommen und diese an ein Lazarett im Osten weitergeleitet wo sie dankbar in angenommen wurden.

Die SV bedankt sich auch im Namen von Christian Schilling für die großzügigen Spenden und die riesige Hilfsbereitschaft!