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Förderverein des Gymnasiums Bad Bergzabern feierte Jubiläum

Der Förderverein des Gymnasiums Bad Bergzabern feierte kürzlich gemeinsam mit rund 200 Gästen sein 50. Gründungsjubiläum. Auf Einladung des Vereins waren viele Mitglieder, Ehemalige, Kolleginnen und Kollegen gekommen, sogar einige Gründungsmitglieder waren unter den Gästen. Im Mittelpunkt des Abends sollten Musik und Begegnungen stehen. Für ersteres sorgten neben der Jazz Combo die Band „Nonsense unlimited“, damals als Schülerband die „Crowns“ bekannt. Sie spielten Lieder aus den Sechzigern und Siebzigern. Seine Begrüßung verband der Vereinsvorsitzende Rainer Ehrhardt mit einem Rückblick auf die Gründungszeit der „Vereinigung der Freunde des Gymnasiums“, wie der Förderverein in den Anfängen hieß. 1972 wurde die Vereinigung gegründet. Oberstudiendirektor Dr. Klaus Hörner und Renate Bissantz-Moster, seit April 1972 die erste Vorsitzende, hatten die Initiative ergriffen. Studiendirektor a.D. Reinhard Stamm, damals ebenfalls im Vorstand, nutzte die Gelegenheit des Abends, aus seiner lebendigen Erinnerung die Vorgeschichte der Gründung darzulegen. Es sei darum gegangen, die Schule in die Gesellschaft hinein zu öffnen. Erster Kreisbeigeordneter Georg Kern, der die Grüße des Landrats Seefeldt überbrachte, zeigte sich beeindruckt von der Atmosphäre und der guten Stimmung im Saal; sein Lehrer in Herxheim sei ein Schüler dieser Schule hier gewesen, insofern empfinde er sich als Teil dieser Gemeinschaft. Der Leiter der Kreismusikschule Adrian Rinck am Klavier und Schulleiter Pete Allmann mit einer gelungenen Gesangsdarbietung rundeten das Musikprogramm des Abends ab, beide waren übrigens auch Schüler des Gymnasiums. Der Abend ließ die Anwesenden, nach einem schmackhaften Abendessen und den Weinen der Bergzaberner Winzer, auch sie Ehemalige, tief in die Vergangenheit ihrer Schulzeit eintauchen –  bei Gesprächen mit den ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern oder Lehrern, bei denen Erinnerungen ausgetauscht wurden.

Freunde des Gymnasiums

Poetry Slam-Workshop in unserer Schule

Der Leistungskurs Deutsch 12 hat am 14. September 2022 einen Workshop mit dem Poetry-Slamer Artem Zolotarov durchgeführt, der vom Literaturbüro Rheinland-Pfalz in Mainz bezahlt wurde (vgl. https://artemzolotarov.com/). Unser Thema war vor allem „Heimat“ und „Heimatverlust“. Ganz anders als die Texte aus dem Lesebuch ging es hier um unser Leben in der Provinz.

Ein paar Texte sind hier abgedruckt, aber eigentlich gibt es viel mehr und gesprochen wirken sie viel besser. Vielleicht gibt es ja mal wieder einen Poetry-Slam-Abend. Warum nicht zu diesem Thema?

Annette Kliewer

 

Paula

Ich sitze in meinem Zimmer

Von den vielen Fotos an der Wand lachen mir meine Freunde entgegen.

Eigentlich ist es doch mein Lieblingsort,

meine Wohlfühloase in meinem Zuhause

Hier, in meinem Zimmer, in meinem Haus, in meinem Dorf, bin ich daheim

Meine Heimat

Aber ist das wirklich so?

Weil – es fühlt sich einfach nicht so an

Eigentlich fühle ich gar nichts, außer Leere

Eigentlich ist es doch warm, aber die hellen warmen Sonnenstrahlen dringen nicht zu mir durch

Alles was sich wie meine Heimat anfühlt, scheint weit weg und fremd und ich verstehe,

Heimat ist nicht nur der Ort, an dem man isst und schläft

Heimat ist das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, das Gefühl geliebt und verstanden zu werden,

Meine Heimat ist fort, tot um genau zu sein und wahrscheinlich kommt sie auch nicht mehr zurück

Ich habe ein Zuhause, ja

Aber ich habe keine Heimat

 

Simon

Ist Heimat, wo du hingehst oder herkommst

Wo du geboren bist oder „was sonst“?

Ist Heimat eine Person oder sogar Emotion

eine Pflicht, oder hat jeder die Option?

Ist Heimat ein Ort,

Oder doch ein ganz anderes Wort?

 

Heimat ist, wo niemand deine social Battery auffrisst

Und wo du gerne bist.

Heimat ist, wo du wirst gemisst,

Und nichts verbittert ist.

Heimat ist ganz ohne Sperrfrist

Und wo du du bist

 

Heimat zeigt dir, wo du sein willst

Heimat zeigt dir nicht, wer, wie oder was du bist

Heimat zeigt dir, wo du dich wohl fühlst

Heimat zeigt dir, wo du zu Hause bist.

 

Jeder hat eine Heimat, sei es Mensch, Tier, Gefühl oder Du

Denn Heimat ist für jeden was anderes, das ist der Clou

Auch wenn du es nicht gleich erkennst, das gehört dazu

 

Ohne eine Heimat in deinem Leben

Ohne einen Rastplatz, an dem du dich gut fühlen kannst

Wirst du wahrscheinlich nach etwas andrem streben

Nach Geld, nach Anerkennung… glücklich durchs Leben tanzt

 

Warum kann nicht das dann dein Daheim sein?

 

Heimat kann sein, wenn du frisch gemähten Rasen riechst,

wenn du mit deinem besten Freund fangen spielst.

Heimat kann sein, wenn du bei deinen Eltern bist,

oder auch allein und sie etwas vermisst

 

Wenn das, was Heimat sein soll, dich zerstört,

dir weh tut, du dich unwohl fühlst.

Dann war dies vielleicht mal deine Heimat, aber ist es nicht mehr

das zu verarbeiten und realisieren ist am Anfang vielleicht schwer.

 

Aber Heimat kann sich auch wandeln,

und dann musst du handeln.

Sonst tut dir die Heimat vielleicht weh.

 

Aber wenn du dich mal Heimatlos fühlst,

erinnere dich daran,

was du liebst,

wo du dich wohl und geborgen fühlst.

 

Such deine Heimat, denn wenn du sie gefunden hast,

dann lass ab von deinem Ballast!

Tank dich auf, lade deine Batterien auf und genieße es,

denn du weißt nicht, wie lange es noch bei dir ist.

 

 

Luis

Die Pfalz

Zwischen Weinreben und Dorffesten

Zwischen natürlicher Idylle und Storchnesten

Dörfer, auf denen Kinder noch draußen spielen können,

Dörfer, auf denen du noch eine Kindheit hast,

Nein, hier ist es oft nicht so wie in der Stadt

 

Doch, hast du Pech, ist der nächste Supermarkt einige Dekaden entfernt,

Doch zum Glück, hast du hier das Autofahren schon mit 12 gelernt,

Der Nachbar, er weiß mehr über dich als du selbst,

bist du arm, hast du Stress, oder hast du Geld

Privatsphäre wird hier klein geschrieben,

magst du es nur für dich, wirst du es hier nicht lieben

 

 

Leonie

Heimat

In meiner Kindheit warst du ein magischer Ort,

Warst mein Zuhause,

Wollte nie von dir fort.

Heute habe ich dich verlassen,

Einen Teil von mir selbst losgelassen.

 

Jetzt frage ich mich, was Heimat eigentlich ist,

Ist es für immer oder hat es eine Frist.

Ich suche verzweifelt nach dem Ort, der sich Heimat nennt,

In einer Stadt, in der mich keiner kennt.

 

Einmal da sprach ein Mann zu mir ein gutes Wort,

Er meinte Heimat ist nicht hier oder dort,

Es ist weder ein Haus, eine Wohnung oder ein bestimmter Ort.

Er lehrte mich, dass man Heimat in Menschen findet,

Eine Person, an die man sich automatisch bindet.

Heimat ist ein starkes Gefühl,

Und wenn man es nicht hat, ist es ziemlich kühl.

„Wir denglischen uns so durch den Tag“

Nach fast zwei Wochen in amerikanischen Familien wird es für den Kopf schon einmal kompliziert:  ”Wir denglischen uns so durch den Tag” meint Selina, wenn sie davon erzählt, dass ihnen in der zweiten Woche mehr englische Wörter einfallen, auch wenn sie sich mit ihren deutschen Freunden unterhalten. ”Und das ist genau das, was wir als Englischlehrer wollen” reagiert Herr Scheidner. Doch beim Austausch mit Upper Arlington, Ohio, geht es um mehr als nur die Sprache zu erlernen. Gastfreundschaft steht für beide Seiten an erster Stelle. Beim Friendsgiving Dinner, ein vorgezogenes Thanksgiving, das ja erst im November stattfindet, wurden alle teilnehmenden SchülerInnen, amerikanische und deutsche, von einer Familie privat zum gemeinsamen Truthahnessen mit weiteren Spezialitäten eingeladen. Gemeinsame Shoppingerlebnisse dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen: die Schultage in den USA sind lang und anstrengend, so ganz ohne Pausen.

”Go Bears! Dress up Cowboy-Style!” hieß es am Freitag Abend. Der Besuch des Highschool Football Games kam bei vielen SchülerInnen am besten an. ”Dass die Schule hier so sehr im Lebensmittelpunkt steht, ist schon anders als bei uns”, mein Oskar. Vorstellen könnte er es sich dennoch auch bei uns.

Der Abschluss des 2,5-wöchigen Trips in die USA findet ihren Abschluss mit einem kurzen Aufenthalt in Chicago, von wo aus es mit dem Flieger wieder nach Frankfurt geht. Die Erinnerungen bleiben und die ersten – erneuten – Gegenbesuche sind bereits geplant.

Nachdem die amerikanischen SchülerInnen bereits im Sommer bei uns waren, besuchten nun 22 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums im Alfred-Grosser-Schulzentrum für knapp drei Wochen vom 08. Oktober 2022 bis 26. Oktober 2022 die Upper Arlington High School in einem Vorort von Columbus/Ohio. Link

Der Austausch, den es in den 1980ern bereits gab, wurde vor 7 Jahren wiederbelebt und wird nun von Frau Medart und Herrn Scheidner im zweijährigen Turnus durchgeführt.
Die Schüleraustauschbegegnung wurde u.a. aus Mitteln des German American Partnership Program (GAPP) des Auswärtigen Amtes gefördert und durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz unterstützt.

Liebe Schulgemeinschaft – mit einem aktuellen Bild von heute am Morgen grüße ich herzlich zu den Herbstferien !

Der Rezertifizierung als Europaschule und der Auszeichnung als Digitale Schule ist noch hinzuzufügen, dass wir im Sommer die Zertifizierung als „Nachhaltige Schule“ durch unser Bildungsministerium erhalten haben (Link); unsere SV hatte sich mit unserem Schulprofil dafür beworben und prompt den Zuschlag erhalten – dies wurde heute im Rahmen der Auftaktklassen- und Kurssprecherversammlung in unserer Mensa noch einmal thematisiert.

Es ist mir ein willkommener Anlass, DANKE zu sagen für alles Engagement in allen Gremien und auf allen Ebenen zum gemeinsamen Erfolg auf dem Weg zur noch besseren Schule, zusammen.

Ich wünsche allen eine erholsame Zeit bis zum Wiedersehen an Allerseelen,

Ihr&Euer

Pete Allmann, Schulleiter

„Konzerte hinter Stacheldraht – ein Gurs-Projekt“ am 22. September 2022 in unserer Aula

Gurs – was war das noch mal? Richtig, im letzten Jahr gab es schon einmal eine Ausstellung zu der Deportation der jüdischen Bevölkerung der Pfalz und Baden in das Lager in den Pyrenäen. Damals haben SchülerInnen der Oberstufe jüngere SchülerInnen geführt.

Jetzt wurde Bezug genommen auf den regionalen Hintergrund: Anni Ebbecke-Blum war eine der Überlebenden von Gurs und sie lebte bis in die 80er Jahre in Bad Bergzabern. Ihr Mann, der Komponist und Pianist Hans Ebbecke, hatte in Gurs Konzerte organisiert und dafür gesorgt, dass die Lagerinsassen trotz all dem Schmutz, der Kälte und der Erniedrigung in den Genuss von höchster Kultur kamen.

In Erinnerung an diese Arbeit wurde unter der Leitung unseres ehemaligen Musiklehrers Clemens Schmitt ein besonderer Abend in Kooperation mit der „Bergzaberner BuchLese“ und unter der Moderation von Renate Becker organisiert. LehrerInnen und SchülerInnen verschiedener Klassen waren beteiligt: Der Chor unter der Leitung von Christoph Bornschein sang Lieder von Ebbecke und anderen Komponisten aus Gurs, die SchülerInnen Oskar Michels, Emiliy Lochbaum, Carolina Bletsch und Jennifer Rein aus dem Leistungskurs Deutsch 12 rezitierten Texte von Zeitzeugen, der Schulleiter Herr Allmann sang Lieder, die auch in Gurs ertönt waren und unsere Ausnahmetalent Leander Resch spielte auf der Geige Stücke, an die sich die Zeitzeugen aus der Zeit in Gurs erinnerten, begleitet von Martina Cukrov-Jarrett am Klavier. Eingeleitet wurde das Ganze durch einen speziell für die Veranstaltung erstellten kurzen Film des Regisseurs Dietmar Schulz, von dem viele SchülerInnen schon Anfang des Jahres den Film „Der Hölle entkommen“ gesehen hatten.

Als Teil unserer Arbeit zum Thema „Erinnerungskultur“ war diese Veranstaltung ein gelungener Beitrag unseres Gymnasiums zu der diesjährigen BuchLese.

Auszeichnung als „Digitale Schule“

Das Gymnasium im Alfred – Grosser – Schulzentrum wurde am 04.10.22 erstmalig als „Digitale Schule“ ausgezeichnet.

Die Nationale Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ hat den Schwerpunkt, Schülerinnen und Schüler für MINT zu begeistern und Schulen im Bereich MINT zu motivieren, fördern und auszuzeichnen. Dazu wurden die Programme „MINT – freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ ins Leben gerufen. Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Rheinland-Pfalz steht unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und der Kultusministerkonferenz (KMK), die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Digitales und Verkehr Dr. Volker Wissing.

„Rheinland-Pfalz ist ein starkes MINT-Land. Die Landesregierung setzt sich mit ihrer MINT-Strategie seit sechs Jahren für eine konsequente MINT-Förderung von der Kita über die Grund- und weiterführenden Schulen bis hin zur Berufswahl ein. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Förderung von Mädchen und jungen Frauen und ich freue mich sehr, dass wir heute Schulen ehren, die unsere MINT-Strategie mit Leben füllen und auch in der Digitalisierung ganz vorne dabei sind“, sagte Bildungsministerin Hubig bei der Ehrung am Dienstagnachmittag.

2021 ist das Gymnasium im Alfred – Grosser – Schulzentrum bereits zum zweiten Mal als „MINT – freundliche Schule“ ausgezeichnet worden, in diesem Jahr kam auch die Ehrung als „Digitale Schule“ dazu.  Mit dem Signet soll das Engagement der Schulleitungen und Lehrkräfte gewürdigt und bestärkt werden, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen. Der Kriterienkatalog „Digitale Schule“ umfasst fünf Module, die alle von den Schulen nachgewiesen werden:

1. Pädagogik & Lernkulturen
2. Qualifizierung der Lehrkräfte
3. Regionale Vernetzung
4. Konzept und Verstetigung
5. Technik und Ausstattung.

Die Module sind orientiert an der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ und wurden von Expertinnen und Experten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entworfen. Die Ehrung als „Digitale Schule“ ist dabei wissenschaftlich basiert, verbandsneutral sowie unabhängig. 

Die weiteren Ziele der Nationalen Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ sind die Erhöhung der Zahl der Studienanfänger in MINT-Studiengängen an den Hochschulen in Deutschland und dabei insbesondere die Erhöhung des Frauenanteils, die Sicherung und Steigerung der Qualität der Absolventen von MINT-Studiengängen und -Ausbildungsberufen.

Neuer Termin für Schulbücher

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

nächste Woche am Donnerstag, 29.09.2022, können in der Zeit zwischen 14.00 bis 18.00 Uhr im Nebengebäude des kommunalen Impfzentrums Landau in der Albert-Einstein-Straße 29 in Landau Bücher abgeholt werden.

Bitte eigene Tüte oder Tasche mitbringen.

Eure SL

Liebe Schulgemeinschaft – auf halber Strecke hin zu den Herbstferien wende ich mich herzlich an Sie und Euch alle, ich hoffe, es geht allen gut.

Ich will herzlich DANKE sagen für den reibungslosen Ablauf des Probealarms Ende vergangener Woche und bitte um Verständnis.

Dass ein solcher Probedurchlauf im Nachhinein kritisch besprochen wird -es geht ja stets um Optimierungen in den Abläufen und das Testen derselben- versteht sich von selbst.

Bedenkt bitte, bedenken Sie bitte, dass in der kommenden Woche am Donnerstag, den 29.09.2022 und am Freitag, den 30.09.2022 der Unterricht entfällt – da halten wir am Gymnasium unsere Studientage ab – es geht um Prävention und Digitalisierung und ausnahmsweise brauchen wir die beiden vollen Tage.

Mittlerweile ist unsere SV neu gewählt in zwei großen Stufenversammlungen – es war beeindruckend, alle zusammen zu sehen und die Debatten und Vorstellungen zu verfolgen.

Hier einige Impressionen unserer Foto-AG dazu:

Die neue SV wird sich noch vorstellen – allen Beteiligten und Mitbewerbern danke ich von Herzen.

Es ist unabdingbar, dass wir hier auf diesem Weg die wichtigsten Informationen miteinander austauschen – bitte beachten Sie das und geben Sie es weiter.

Viel Kraft, Gesundheit, Zuversicht und Erfolg Ihnen, Euch und uns allen –

Ihr und Euer

Pete Allmann, Schulleiter

Informationen zum MINT – Zertifikat

Was?

Das MINT – Zertifikat kannst du an unserer Schule am Ende des 10. Schuljahres als Urkunde für außerschulisches Engagement im MINT – Bereich erlangen.

Wer?

Für alle MINT – interessierten Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 – 10.

Warum?

Das MINT – Zertifikat dokumentiert deine Teilnahme an MINT – Wettbewerben, – Workshops, – AGs und vielen mehr. Es zeigt, welche Erfahrungen du im MINT – Bereich gesammelt hast. Viele Firmen kennen diese Auszeichnung, du kannst damit also deine Bewerbungsunterlagen aufwerten.

Wo?

B 28

Wann?

Freitag, den 23.09.22 (während der AG – Einschreibung)

ERASMUS Spin-off: Straßeninterviews in Wadowice und Krakau

Zum vermeintlichen Schutz der aus seiner Sicht bedrohten russischen Staatsbürger startete Putin am 24. Februar 2022 einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Zwischen Ende Februar und dem 23. August 2022 wurden 967.546 Geflüchtete aus der Ukraine im deutschen Ausländerzentralregister registriert. Auch am Alfred-Grosser-Schulzentrum und in unserem privaten Umfeld war eine Zunahme von Geflüchteten aus der Ukraine deutlich spürbar. Dies führte zu der Idee, mit unserer ERASMUS-Partnerschule ein Projekt durchzuführen, welches die Auswirkungen der Flüchtlingssituation im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Konflikt in Polen zeigen soll. Uns war schnell bewusst, dass wir dies bestmöglich durch Straßeninterviews visualisieren können. Ebenso war es uns wichtig, einen Vergleich zwischen Krakau und Wadowice, der Kleinstadt der Partnerschule, anzufertigen. Mit dem Einverständnis der Lehrkräfte und der Schulleitung machten wir uns am 12.07.2022 auf den Weg nach Krakau. Einen Tag nach der Ankunft haben wir uns mit den polnischen Schülern und Schülerinnen aus der ERASMUS-Partnerschule in Krakau getroffen, um die Straßeninterviews zu besprechen und durchzuführen. Besonders positiv bleibt uns die Bereitschaft der Menschen aus Krakau zur Teilnahme an den Interviews in Erinnerung. Auch der herzliche Empfang der polnischen Schüler und Schülerinnen am Grunwald-Denkmal auf dem Matejko-Platz blieb uns positiv in Erinnerung. Nach der Beendigung der Dreharbeiten in Krakau und der Auswertungen der Bild- und Tonaufnahmen ging es noch zu einem gemeinsamen Mittagessen in ein Restaurant. Anschließend haben wir mit den Schülern und Schülerinnen aus Wadowice die Altstadt in Krakau besichtigt.

Am darauffolgenden Tag haben wir uns in Wadowice getroffen, um die Menschen aus der Kleinstadt zur aktuellen Situation zu befragen. Wir haben dort erneut die ERASMUS-Partnerschule besucht und dort mit Frau Wloch das weitere Vorgehen besprochen. Ebenfalls haben wir die Möglichkeit bekommen, mit dem Leiter des Klosters in Wadowice zu sprechen. Anschließend haben wir die Aufnahmen in einem typisch polnischen Restaurant ausgewertet. Gegen Abend haben wir uns von den polnischen Schülern und Schülerinnen verabschiedet und sind zurück nach Krakau in unsere Unterkunft gefahren. Am Tag vor der Heimreise haben wir gemeinsam den Schnitt besprochen und haben in Krakau das restliche Videomaterial gesammelt. Gegen Abend blieb uns ein wenig Freizeit und wir konnten uns auf die Heimreise am nächsten Morgen vorbereiten.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Gastfreundschaft und für die Mithilfe der polnischen Schüler und Schülerinnen aus Wadowice bei den Straßeninterviews. Ebenso bedanken wir uns recht herzlich bei Herr Stass, Frau Dr. Kliewer und bei Herr Allmann, ohne deren Vertrauen und Mithilfe das Projekt nicht umsetzbar gewesen wäre.

Das Video zu den Straßeninterviews ist für die Schulgemeinschaft auf dem „Schulcampus“ online verfügbar: Download des Videos (2 GB)