„Das Brunnenbohren und Mädchenschulenbauen ist eine Legende“


„Meine Generation hat nie Bombeneinschläge gesehen; Krieg ist für uns keine Realität, aber Berichte aus modernen Kriegen, so wie der hier, sind das, was zu uns durchdringt, nicht Berichte aus dem Geschichtsbuch“, sagt die angehende Abiturientin Romy Hoffart. Damit macht sie dem Afghanistan-Veteranen Johannes Clair an diesem Freitagabend, den 14.11.2014, in der Aula des Alfred-Grosser-Schulzentrums eine Freude. Er hat das Buch „Vier Tage im November: Mein Kampfeinsatz in Afghanistan“ geschrieben, nachdem er von seinem Einsatz zurückkam. Er will, dass in Deutschland über die Einsätze der Bundeswehr gesprochen wird. „Ich bin nach Afghanistan gegangen, weil ich verstehen wollte, was da passiert, denn hier wurde nie darüber gesprochen. Das ist gefährlich für eine Demokratie“, sagt Johannes Clair. Er sitzt gemeinsam mit Romy Hoffart und drei weiteren Gästen auf der Bühne der Aula, wo er im SWR1-„Leute spezial“unter der Leitung von Moderatorin Claudia Deeg über das Thema „Nie wieder Krieg? Wird der Ausnahmezustand zum Normalfall?“ diskutiert.

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Podium von links: Roland Blach, Deutsche Friedensgesellschaft, Johannes Clair, Afghanistan-Veteran, SWR1-Moderatorin Claudia Deeg, angehende Abiturientin Romy Hoffart, Fotograf und Gründer der Hilfsorganisation Feed the hungry Jean-Pierre Rummens und der Jugendoffizier der Bundeswehr, Christoph Lammel.

„Wir züchten da die nächste Generation von Terroristen“

Roland Blach von der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG), der neben Johannes Clair sitzt, kritisiert den Afghanistankrieg. „Warum gab es 2001 einen Automatismus, mit dem die Bundeswehr den USA in den Krieg gefolgt ist?“, fragt er. Er kritisiert auch, dass der Einsatz nicht nachhaltig sei: „Wir züchten da die nächste Generation von Terroristen.“

Schützenhilfe bekommt Blach später aus dem Publikum von Albrecht Müller, Betreiber der Nachdenkseiten, früherer Wahlkampfmanager von Willy Brandt (SPD) und Leiter des Planungsbüros des Kanzleramts unter Helmut Schmidt (SPD): „Macht es Sinn, den Schutz vor dem Krieg im Militäreinsatz zu suchen? Ich finde, dass das ganze Podium einem klarmacht, dass der Afghanistan-Einsatz ein Schuss in den Ofen war. Die frühere deutsche Politik des Versuchs der Verständigung sollte wiederholt werden.“ Dem entgegnet der Jugendoffizier der Bundeswehr, Christoph Lammel, was passiere, wenn alle friedlichem Mittel nicht mehr helfen. „Der Militäreinsatz ist dann das letzte Mittel, die ultima ratio.“ Und er fügt hinzu, er finde es verlogen, zu sagen: Ab einem bestimmten Punkt muss man Militär einsetzen, aber nicht unseres.

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Publikum mit (2. v. links): Albrecht Müller, Betreiber der Nachdenkseiten und früherer Wahlkampfmanager Willy Brandts (SPD) sowie Leiter des Planungsbüros des Kanzleramtes unter Helmut Schmidt (SPD)

Roland Blach von der Deutschen Friedensgesellschaft kann Krieg als ultima ratio auch als Pazifist zumindest nachvollziehen; „aber es sind halt im Moment nicht alle Mittel zur friedlichen Lösung ausgeschöpft worden“, wirft er der Politik vor. Er fordert, dass die UNO gestärkt werden müsse.“

Dabei ist es an diesem Abend nicht so, dass zwei Seiten unversöhnlich aufeinandertreffen. Auch Christoph Lammel, der 2012/13 selbst für ein gutes halbes Jahr in Kundus war, sagt, dass im Afghanistan Einsatz ab 2009 nur noch Schadensbegrenzung und Gesichtswahrung betrieben worden sei, um das zu retten, was vorher schiefgegangen sei. Auf die Frage von Abiturientin Steffi Müller, ob es überhaupt einen erfolgreichen Bundeswehreinsatz gegeben habe, antwortet er, dass es z.B. in Afghanistan oder in Bosnien-Herzegowina heute zumindest etwas besser sei, als vor den Einsätzen unter anderem der Bundeswehr.

Allerdings könnten Soldaten keinen Frieden schaffen, sagt Johannes Clair, der Afghanistan-Rückkehrer. „Soldaten können nur Zeit verschaffen für Verhandlungen“, erklärt er, kritisiert aber, dass genau das in Afghanistan nicht erfolgt sei. Allerdings könne er den Beruf des Soldaten grundsätzlich empfehlen. Soldaten seien nötig, um Konfliktparteien zu trennen – „wie eine Pausenaufsicht“, erklärt er. Er habe seine Berufswahl nie bereut, obwohl er bis heute mit den psychischen Folgen des Einsatzes zu kämpfen habe. Die deutsche Öffentlichkeit müsse sich aber stärker mit dem Einsatz der Bundeswehr im Ausland beschäftigen und eine bewusste Entscheidung für oder gegen das Eingreifen treffen. Außerdem müsse man immer fragen, wessen Interessen in einem Krieg verfolgt werden, so Johannes Clair. Auftraggeber der Bundeswehr sei in einer Demokratie letztlich das Volk. „Im Prinzip tun wir alle hier doch alles, damit die Verhältnisse erhalten bleiben, zum Beispiel, wenn wir Kleidung kaufen, die mit Sklavenarbeit hergestellt wurde“, mahnt der Afghanistan-Veteran.

Keine Strategie? Das ist typisch deutsch

Romy Hoffart aus der Jahrgangsstufe 13 hat nicht das Gefühl, dass der sogenannte „Stabilisierungseinsatz“ in Afghanistan irgendetwas stabilisiert habe. Entsprechend bemängeln mehrere Teilnehmer auf dem Podium, es habe in Afghanistan keine Strategie gegeben. Jean-Pierre Rummens, Kriegsfotograf und Gründer der Hilfsorganisation „feed the hungry“ mahnt daraufhin, dass die Forderung nach einer Strategie typisch deutsch sei. „Aber ein Einsatz ist Afghanistan ist nicht wie eine Fahrt von Rheinland-Pfalz nach Hessen. Man sei mit Herausforderungen konfrontiert, die man daheim nicht planen kann. Ich empfehle Barmherzigkeit mit den Soldaten. „Die Männer da halten ihren Kopf hin“, mahnt er. Dabei sei er gegen Krieg, sei auch nie bei der Bundeswehr gewesen, aber er sei bei seiner Hilfsarbeit doch oft dankbar für den Einsatz der Soldaten gewesen, sagt Jean-Pierre Rummens.

Johannes Clair macht der Politik den Vorwurf, es sei über den Einsatz gelogen worden. Christoph Lammel gesteht zu: Die Bundeswehr ist nicht das THW in Uniform. Das Brunnenbohren und Mädchenschulenbauen ist eine Legende. Das habe die Bundeswehr zwar auch gemacht, das sei aber nie ihre Hauptaufgabe gewesen.

Roland Blach bleibt die ganze Veranstaltung über bei seiner Meinung, dass Kampfeinsätze möglichst vermieden werden sollten. Man müsse in den Schulen mit der Friedenserziehung anfangen, z.B. mit Streitschlichterseminaren, dann wachse von unten hoch, dass man Krieg nicht mehr brauche. Dem entgegnet Jugendoffizier Lammel: „Ich bin absolut bei Ihnen, aber was tun wir, wenn der andere da nicht mitmachen will?“ Auch Soldat Johannes Clair zweifelt: „Ich glaube, dass der Mensch so nicht funktioniert. Wer von uns ist wirklich bereit, im Alltag friedlich auf die anderen zuzugehen?“

Jean-Pierre Rummens meint: „Erst muss der Mensch sich ändern, bevor es Frieden geben wird.“ Dazu passten die Beiträge der Theater-AG des Gymnasiums im Alfred-Grosser-Schulzentrum, mit denen die Veranstaltung eingeleitet wurde: „Alle Straßen münden in Verwesung“ zitieren sie Grodek von Georg Trakl. Ein Leichnam wird von Mutter Courage über die Bühne gezogen. Dann ruft ein Darsteller: „Ihr seht nur diese Rache und denkt nicht daran, dass ihr sie dszu angetrieben habt.“ Es gebe keinen schönen individuellen Tod mehr, nur noch anonymes, kaltes Sterben. Diese und andere Sätze zum Thema Krieg zitieren die Darsteller aus Bertolt Brechts „Mutter Courage“ und aus Peter Weiss „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade“. Die Darsteller unter Leitung von Berthold Blaes waren Larissa Rohde, Roman Schulte, Sarah Forbat, Lara Abele, Jan Kuroczik und Jorit Hopp.

Am Ende gibt Romy Hoffart, die im kommenden Frühjahr ihr Abitur macht, zu bedenken, dass die Frage, ob Krieg sinnvoll ist auch nach Jahrhunderten der Erfahrung mit Gewalt immer wieder eine individuelle sei. 

Auf den Seiten von SWR1 Leute spezial finden Sie weitere Informationen und Bilder!


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Theater-AG des Gymnasiums: Lara Abele, Sarah Forbat, Jorit Hopp

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Theater-AG des Gymnasiums: Roman Schule, Janine Kuroczik

 
VOL 11/14, Fotos: BI


Uhbulobo Projekt 2014


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Während des dreiwöchigen Aufenthaltes in Port Elizabeth bestand die Arbeit der Gruppe in erster Linie darin, Erste Hilfe und AIDS Prävention zu unterrichten und die Kinder im selbst gegründeten Kindergarten zu betreuen. Unter anderem wurden dort Studenten an der Universität unterrichtet und Eltern bzw. Mitarbeiter in einem Heim für behinderte Kinder. Neu in diesem Jahr waren extra zugeschnittene Erste Hilfe Kurse für Menschen in ländlicher Umgebung, die ihrerseits selbst zu Erste Hilfe Ausbildern ausgebildet wurden. Hier wurde schnell deutlich, wie wenig die Menschen dort von Erster Hilfe wissen bzw. es für sie kaum Möglichkeiten einer Aus- und Weiterbildung gibt. Auch deshalb wurde der Unterricht dort sehr gut angenommen und viele Fragen seitens der Teilnehmer gestellt.

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Die Kirchengemeinde im Township, die vom Ubuhlobo Projekt unterstützt wird, erhielt in diesem Jahr eine Art Gewächshaus zum Anbau von Gemüse, welches unter anderem dazu verwendet werden soll, den Kindern im Kindergarten ein warme und gesunde Mahlzeit am Tag zuzubereiten.

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Die Gruppe besuchte  unter anderem den dort ansässigen Rotary Club, das VW Werk und wurde von der Landrätin des neu benannten Landkreises (Sarah Baartman District)  zum Essen eingeladen. Außerdem hatte die Gruppe die Chance, dem neuen Generalkonsul aus Kapstadt, Dr. Bernd Rinnert, das Ubuhlobo Projekt vorzustellen.

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Besonders im Gedächtnis der Teilnehmer aber auch das zweite „Chor Festival“ in der United Apostolic Faith Mission Church, das von uns  im letzten Jahr ins Leben gerufen worden war und sich zu einem vollen Erfolg entwickelte. So konnten wir auch einen kulturellen Mittelpunkt im Township schaffen, wo sich alle Menschen aus dem Township treffen und darstellen können (Chöre, Tanzer, Drama Gruppen usw.).

Der Abschied von Land und Leuten fiel allen Teilnehmern  nach dieser erfolgreichen Arbeit sehr schwer und manch einer wäre wohl gerne noch länger dort geblieben, aber am 3. November landete die Gruppe wieder komplett und wohlbehalten  am Flughafen in Frankfurt. Im nächsten Jahr kommen wir wieder!

                                                                      Lena Kaufmann, Ruben Garrecht (MSS13), En 11/14

Bücher bewegen!

 
Im Wechsel mit französischen Beiträgern lasen die Schülerinnen bei der „Nuit des Musées“ in Wissembourg am 18.Mai 2014 aus deutschen Gedichten und Romanauszügen zum Thema „1. Weltkrieg“. Die Gruppe hat die Jury überzeugt und für ihre Klasse den 6. Preis errungen: So erhielten nun alle das Buch zum Film im Klassensatz für alle.

KLI, 10/14

Ab in unsere Hauptstadt! Berlin Wir kommen!! – Schwimmerinnen im Bundesfinale

Um 9.45 Uhr trafen wir uns alle am Hauptbahnhof in Karlsruhe, um endlich in das Bundesfinale in unsere Hauptstadt Berlin aufbrechen zu können. Nach einer langen Reise mit dem Hauptsponsor der Deutschen Bahn kamen wir am  Berliner Hauptbahnhof an. Nachdem der organisatorische Teil erledigt war und alle ihre Akkreditierung erhalten hatten, ging es ab zu unserem Hostel in Berlin Mitte. Da die Zeit schon sehr weit vorangeschritten war, beschlossen wir mit der noch verbliebenen  Zeit ein bisschen Berlin zu erkunden. Wir besuchten den Alexanderplatz und gingen zum Brandenburger Tor, das durch seine nächtliche Beleuchtung einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Am nächsten Morgen konnten die Mädchen „ausschlafen“, da das Training in der Schwimmhalle erst am Mittag stattfand. Allerdings nutzten wir die Zeit zwischen dem Frühstück und dem Training und bestiegen einen dieser ultrapraktischen „Hop on – Hop off“ Busse, die es in Berlin gibt. Diese Busse fahren eine bestimmte Route den ganzen Tag lang. Man kann nach belieben an einer Station aussteigen und auch einsteigen; so machten wir einen kleine Stadtrundfahrt. Nach dem einstündigen ans Wasser Gewöhnen, beschlossen wir zum Tagesabschluss in das berühmte Wachsfigurenkabinett der Madame Tussaud zu gehen. Dort machten wir auch eines von vielen Mannschaftsfotos. Die Mädchen waren begeistert von den Stars, die dort aus Wachs zur schau stehen.

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An den darauffolgenden zwei Tagen fand der Wettkampf statt. Es nahmen alle Bundesländer teil und sogar viele paralympische Mannschaften waren vertreten. Eine Erfahrung wert mit behinderten Sportlern zu schwimmen. Zur großen Freude der Mädels fanden wir sogar noch ein wenig Zeit, am Dienstag Nachmittag den Kurfürstendamm unsicher zu machen.

Der Mittwoch war der erlebnisreichste Tag, denn nachdem unsere Mädels einen super 14. Platz belegt hatten, fand am Abend die große Abschlussveranstaltung  in der Max-Schmeling Halle statt. Bei dieser Veranstaltung wurden alle Plätze eins bis drei aller teilnehmenden Sportarten geehrt. Zwischen den Siegerehrungsblöcken, die von Topsportlern durchgeführt wurden, gab es sehr schöne Beiträge, zum Beispiel traten Artisten aus der Artistenschule in Berlin auf; auch der Komödiant Sascha Grammel und einige Künstlern aus dem Europapark  in Rust. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit der Disco, für die der Gewinner der letzten The Voice of Germany Staffel zusammen mit seiner Band spielte.
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Raphaela Breuhauer (MSS 12), PZ, 10/14


Leichtathletiknachwuchs des Alfred Grosser Schulzentrums in Top – Form!

Hierbei waren insbesondere die 800m Zeiten von Alexander Stolz (2:31´) und Elias Albrecht (2:37´) die besten Leistungen.

Das Ende hätte sich Alfred Hitchcock als Meister des Thrillers nicht besser ausdenken können. Vor der abschließenden 4 x 50m Staffel lag das Alfred Grosser Schulzentrum knapp in Führung. Doch durch
Fehler beim 2. Wechsel wurde die Staffel abgeschlagen Letzter. Somit gingen alle davon aus, dass der Sieg dahin sei.

Den vollständigen Artikel und Bilder finden Sie hier auf der Website der Realschule Plus.



Musicalproduktion 2014

Dazu kommen noch die Souffleuse (Klara Lentz), die Maske (Lena  Breitsch, Lilli Hausstein und Jana Lorenz) und das Lichtdesign (Sebastian Glaser). So ein Projekt benötigt auch Kulissen, angefertigt von Kunstlehrer Franz Leschinger, Kostüme müssen geschneidert werden, was Maya Michel und Kunstlehrerin Annet Waßmer übernahmen. Dafür, dass es auf der Bühne nicht dunkel bleibt und man die Sänger auch in der letzten Reihe hört, sorgte die AG Licht- und Tontechnik unter Leitung von Lehrer Sven Scheidner. Damit jeder wusste, wann und wo das Musical über die Bühne geht, gestaltete Kunstlehrerin Stefanie Tuschner die Plakate.

„Die Aufführung war in Manchem besser als eine professionelle, die ich mal gesehen habe“, meinte in der Pause der Freitagsshow eine Zuschauerin. Kein Wunder bei den stimmgewaltigen Schülern und dem gigantischen Aufwand. Alle Hauptdarsteller überzeugten mit Stimmen, die die Zuschauer dazu brachten, Zugabe um Zugabe zu fordern. Angefangen bei Mutter und Tochter gespielt von Malina  Hauck und Katharina Wicke über die beiden Freundinnen der Mutter –  Cleofe Rodrian und Priscilla Walther – bis zu den Jungs: Robinson Michel spielte und sang den Bräutigam und Philipp Rodrian, Luca Liebholz und Philipp Brandenburger gaben die drei potenziellen Väter. Die beiden Freundinnen der Tochter sangen Tabea Eck und Marie-Florence Tuschner.

Musical 14 1

Im Chor sangen Michele Acker, Leon Bach, Clarissa Söllner, Catalin Beer, Marlene Bernhart, Franziska Böttcher, Fabienne Bohlender, Philipp Brandenburger, Raphaela  Breuhauer, Marla Brunck, Robin Buttner, Asya Capar, Tabea Eck, Celina Engel, Clara Focks, Sophie Focks, Cecile Forstner, Dana Frank, Selina Frey, Anna Fribiczer, Sarah Grütze, Benedikt Gubisch, Malina Hauck, Sophie Heinz, Sarah Heiß, Sophie Krämer, Dorothee  Krumholz, Marlene Leiser, Luca Liebholz, Julia Litvinenko, Jonas Lorenz, Ann-Cristin  Martin, Susen Meyer, Robinson Michel, Fabienne Möhlig, Marie Pfaffmann, Malwina  Polanin, Noelle Reichenbacher, Cleofe Rodrian, Philipp Rodrian, Amelie Rouviere, Miriam Schäfer und Ann-Kathrin Schneider.
Die Tänzerinnen, die nicht nur auf der Bühne, sondern auch an den beiden Seiten des Zuschauerraums tanzten, waren Franziska Braun, Lukas Felix, Luisa Frech, Natalia Gaak, Juliane Henrich, Maurice Hirt, Valentin Jordan, Teresa Kern, Katrin Kerth, Madlen Kolb, Alexander Port, Amelie Rouviere, Annalena Schwarz, Zarina Sembina und Ophelia Stengel.

Last but not least gilt der Dank den Hausmeistern sowie den Eltern, die ebenfalls jederzeit tatkräftige Unterstützung leisteten. Die Schulgemeinschaft dankt allen Beteiligten für ihr großes Engagement und dafür, dass an unserer Schule solch ein kulturelles Highlight möglich war.

Musical 14 2

VOL, 7/14

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„Pour un autre monde“ – „Für eine andere Welt“

Ihre Ausführungen in französischer Sprache (mit einigen Einsprengseln in Deutsch) zeigten, was dies besonders für ihre Arbeit in Burkina Faso bedeutet: Sie meint, dass sie ein bisschen von dem wieder gut machen möchte, was durch unsere Lebensweise in Afrika zerstört werde. Sie beschreibt eindrücklich die Folgen der Klimaveränderung und die Trockenheit, die ein Überleben kaum möglich machen und bei vielen den Wunsch aufkommen lassen, doch auch nach Europa zu fliehen. Pehi-Verny sieht als Pädagogin die beste Möglichkeit zur Veränderung bei den Jugendlichen. Ihnen zeigt sie, wie man mit Abfall Kompost herstellen kann, der den Boden verbessert, wie man mit Sonnenenergie kochen kann, um Holz zu sparen, wie man mit Plastikmüll Kunsthandwerk erstellen kann. Besonderes Augenmerk hat sie auf die Erziehung von Mädchen, deshalb wurde z.B. eine Getreidemühle angeschafft, um ihnen das mühselige Mahlen per Hand zu ersparen, damit sie stattdessen in der Schule lernen können. Geld bekommt keiner in die Hand gedrückt, auch keine Bonbons, wie es die Kinder von den Weißen sonst kennen.

Stattdessen gilt der Grundsatz „Aide-toi même et le ciel t’aidera“.

Spenden für Solaranlagen, mit der die Schulen stundenweise Elektrizität erstellen können, um Computer laufen zu lassen, können bei „Pour un autre monde“ eingezahlt werden, weitere Informationen finden sich auf der Homepage:  http://www.pourunautremonde.org/ oder bei Frau Kliewer.

Gerne werden auch gut erhaltene gebrauchte Computer genommen, diese können bei Frau Kliewer abgegeben werden.

KLI, 7/14


Erfolg im Wettbewerb „Leben mit Chemie“

Dazu mussten verschiedene Versuche zum Thema „Malerei – Tempera und Tinte“ eigenständig – ohne Hilfe von Lehrerseite – durchdacht, durchgeführt, dokumentiert und ausgewertet werden, was Marcel in besonderem Maße mit Auszeichnung gelang. Die Schulgemeinschaft gratuliert herzlich zu diesem außergewöhnlichen Erfolg, der durch die Tatsache verstärkt wird, dass Marcel sich in seinem ersten Lernjahr Chemie befindet.

Marcel Chemie

SCE/SCU, 7/14


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Indien, französische Spezialitäten und ein Krimi

Sie konnten Buch- und Geldpreise mit nach Hause nehmen. Die Teilnehmer des Einzelwettbewerbs erhielten außerdem einen Gutschein für das Ablegen eines internationalen Sprachzertifikats, die Teilnehmer des Teamwettbewerbs eine Reise nach London. Insgesamt hatten 204 Einzelteilnehmer und 63 Teams teilgenommen.

In Französisch waren landestypische Spezialitäten Thema. Die Schüler erhielten vor dem Wettbewerb Internetadressen mit Spezialitäten aus ganz Frankreich. „Die haben die alle gelernt, obwohl da teilweise exotische Gerichte dabei waren“, sagt die betreuende Lehrerin des Gymnasiums im Alfred-Grosser-Schulzentrum Bad Bergzabern, Catherine Schejok. Der Einzelwettbewerb fand am 23. Januar statt. Dort kamen dann unter anderem einige der Spezialitäten dran. „Das war selbst für uns Lehrer sehr anspruchsvoll“, sagt Frau Schejok. Aber die Bergzaberner Gymnasiasten hatten in der fünfstündigen Prüfung Erfolg: Jonathan Baral (Klasse 9b) und Juliane Henrich (9a) gewannen einen 3. Preis in Französisch (Buchpreise und je 50 Euro), Héloïse Meyer (9b) gewann einen 1. Preis in Französisch (Buchpreise und 70 Euro), Annalena Schwarz (9a) erhielt einen Preis für herausragende Leistungen im Fach Französisch (Buchpreise und 250 Euro) und Noëlle Reichenbacher (9a) war Landessiegerein und erhielt für herausragende Leistungen im Fach Französisch Buchpreise, 250 Euro und einen Gutschein für das Ablegen des Delf-Zertifikats (internationales Sprachenzertifikat). Annalena Schwarz und Noëlle Reichenbacher sind beide auch für den Wettbewerb auf Bundesebene im September qualifiziert. Lehrerin Catherine Schejok ist von allen Schülern begeistert: „Die Sprache als Schulfach tritt in den Hintergrund und die Schüler erleben sie als Kommunikationsmedium, mit dem man einen Erfolg erzielt.“

In Englisch war das Thema Indien und auch hier mussten die Schüler Texte verstehen, die sie hören beziehungsweise lesen konnten. Außerdem mussten sie kleine Texte verfassen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich mit ihrer betreuenden Lehrerin jeden Freitag zusätzlich zum Unterricht.
 
Im Teamwettbewerb mussten die Schüler bis 15. Februar sogar einen eigenen Krimi filmen. Das Drehbuch schrieben sie selbst. Mit dem Film „Attention au lapin“ haben Annalena Schwarz, Juliane Henrich, Katrin Kerth, Teresa Kern, Madlen Kolb, Fabienne Bohlender und Luisa Frech einen ersten Landespreis gewonnen und waren auf Bundesebene qualifiziert. Auf Landesebene haben sie am besten abgeschnitten und Buchpreise, 250 Euro und eine Reise nach London gewonnen.

Preistraeger Bundesfremdsprachenwettbewerb

Annalena Schwarz, Fabienne Bohlender, Teresa Kern, Luisa Frech, Katrin Kerth, Juliane Henrich, Madlen Kolb
Außerdem wurden am Mittwoch in der Aula des Gymnasiums Bad Bergzabern Preisträger des Gymnasiums Weiherhof (Donnersbergkreis) und des Johannes-Gymnasiums Lahnstein geehrt. Die Preise wurden von Barbara Challe vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur sowie von Anke Follmann-Heck (Landesbeauftrage für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen) und Martina Groß (Regionalbeauftragte) vergeben.

Die Schüler führten folgende selbst verfasste fremdsprachige Stücke (bzw. Filme) auf: 

  Caméra Casier, Klasse 9, Séverine Lenoir, Gymnasium Weiherhof

  Macbeth in the News, Klassen 8 und 9, Paul Dennis, Privates Johannes-Gymnasium

  Attention au lapin, Klasse 9, Catherine Schejok, Alfred-Grosser-Schulzentrum  

Beim Festakt spielte die Jazz-Combo unter Leitung von Theodor Schmidt und der Musical-Chor unter Leitung von Christoph Bornschein.

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