CRO kommt nach BZA – Erfolg in AOK-Schulmeisterschaft


SCE 6/13


SCE 6/13
„Da gehen wir dann dazwischen“
„Gegen Rassismus zu sein sollte selbstverständlich sein, aber bei manchen Leuten, die wir auf der Straße oder im Café treffen, ist es das leider nicht“, sagte Katharina Wicke aus der Klasse 10c des Gymnasiums. Deshalb haben sie, Franziska Braun, Julia Litvinenko und Miriam Schäfer (alle Klasse 10d) einen Arbeitskreis übernommen, damit ihre Schule ein klares Zeichen gegen Rassismus und für Courage setzt. Den Titel erhält man von der gleichnamigen bundesweiten Aktion (www.schule-ohne-rassismus.org) nur, wenn mindestens 70 Prozent der Schülerinnen und Schüler und der Lehrerinnen und Lehrer mit ihrer Unterschrift zeigen, dass sie die Aktion unterstützen. Diese Quote wurde am Schulzentrum bei Weitem übertroffen.
Nicole Stephan aus der Klasse 10t und Mirabella Burg aus der 11a der Realschule plus erzählten, dass sie sich auch bei alltäglichen Auseinandersetzungen auf dem Schulhof dafür einsetzen, dass niemand wegen seiner Herkunft, seinem Aussehen oder Ähnlichem diskriminiert wird. „Da sind wir schon oft dazwischengegangen“, sagte Nicole Stephan, die gemeinsam mit Mirabella und Vertrauenslehrer Helger Wahl die Aktion an der Realschule plus initiierte. Am Gymnasium unterstützte der dortige Vertrauenslehrer Sven Scheidner den Arbeitskreis.
Der Schulleiter des Gymnasiums, Philipp Gerlach, lobte die Schüler in seiner Ansprache: „Da habt ihr was Tolles auf die Beine gestellt.“ Außerdem sei es gut, dass beide Schulen gemeinsam aktiv wurden. Die jährliche Aktion zum Thema „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist dieses Mal das gemeinsame Schulfest am 4. Juli unter dem Motto „Karneval der Kulturen“. Die stellvertretende Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung, Marianne Rohde, sagte, es sei das erste Mal gewesen, dass zwei Schulen gleichzeitig in das Netzwerk aufgenommen wurden. Ihr Kollege Fabian Müller betonte, dass es beim Einsatz gegen Rassismus nicht nur um große Verbrechen geht, sondern „um das, was auf vielen Schulhöfen passiert“. Man müsse im Kleinen mit Fairness und Chancengleichheit anfangen, dürfe nicht weghören, sondern die Stimme erheben. Sinthuja Shanmugaratnam von der Schülervertretung des Gymnasiums erzählte, dass sie schon einmal erlebt habe, dass jemand in einer Klasse plötzlich die Stimme erhoben habe, als über jemand anderen schlecht geredet wurde. „Da war mit einem Mal Ruhe“, sagte Sinthuja. Das habe gewirkt.
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist eine europäische Jugendbewegung, die aus Belgien stammt, 25 Jahre alt ist und die es mittlerweile auch in Nordamerika gibt. Realschule plus und Gymnasium im Alfred-Grosser-Schulzentrum sind die 54. und die 55. Schule in Rheinland-Pfalz, die in das Projekt aufgenommen wurden; damit besuchen hier rund 40 000 Kinder und Jugendliche Schulen mit Courage. Die nächsten sind in Annweiler, Kandel, Herxheim und Landau. In Europa sind nach Angaben von Fabian Müller über 1600 Schulen Mitglied, in Deutschland 1250. Wer den Titel erhalten hat, muss pro Jahr mindestens ein Projekt gegen Diskriminierung und für Courage durchführen.
Musikalisch wurde der Festakt begleitet von der Mittelstufen-Bigband der Realschule Plus unter der Leitung von Judith Hafner, von der Rockband „FofoTank“, die aus Schülern des Gymnasiums besteht und vom Schulchor des Gymnasiums unter Leitung von Christoph Bornschein.

Zum ersten Mal werden zwei Schulen gleichzeitig in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen, links stehen die Vetreter des Gymnasiums im Alfred-Grosser-Schulzentrum, rechts diejenigen der Realschule plus (von links): Sven Scheidner (betreuender Lehrer des Gymnasiums), Miriam Schäfer, Franziska Braun, Julia Litvinenko (alle Klasse 10d) und Katharina Wicke (10c) sowie der Schulleiter des Gymasiums, Philipp Gerlach. In der Mitte Fabian Müller und Marianne Rohde von der Landeszentrale für politische Bildung, die die Schulen offiziell in das Netzwerk aufgenommen haben, dann der Schulleiter der Realschule plus, Ludwin Michels, Helger Wahl, betreuender Lehrer des Projekts an der Realschule plus, sowie Mirabella Burg (11a) und Nicole Stephan (10t), die das Projekt an der Realschule plus betreut haben.
VOL 6/13

La journée d’actions du 22 mai 2013 à Niederbronn-les-Bains (Pamina per pedes)
Un rallye pour jeunes de 11 à 16 ans (du CM2 à la troisième de collège)


Nach einer Choreographie mit allen Schülern gab es ein großes Buffet. Danach fuhren wir mit dem Bus zurück nach Bad Bergzabern.
Carolin Meißner, 6x

SCE 6/13

Begleitend zur Thematik Nationalsozialismus und Holocaust führte die Fachschaft Geschichte mit der 10. Jahrgangsstufe Anfang März eine Exkursion zum Konzentrationslager Natzweiler-Struthof in den Vogesen durch. Den literarischen Beschreibungen eines ehemaligen Insassen folgend, konnten die Schüler vor Ort die Schilderungen mit Bildern füllen und wurden für die Verbrechen des NS-Systems und das menschliche Versagen ihrer Zeitgenossen sensibilisiert. Betroffenheit und Entsetzen stellen sich bei allen Teilnehmern unvermeidlich ein.
Es passte ins Bild, dass das Wetter auch wenig freundlich war: Schnee, Regen, Nebel und Kälte ließen die Schüler nachempfinden, wie man vor 70 Jahren ohne feste Winterkleidung auf dem Struthof dahin „vegetierte“ und immer vom Tod durch die mehr als schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen bedroht war. Es war für alle Schüler ein eindrucksvolles Erlebnis und half die grausamen Vorgänge der Zeit des Nationalsozialismus erfahrbar zu machen.
Ein besonderer Dank gilt unserem Kollegen Stefan Bingler, der die Exkursion glänzend vorbereitet hat sowie dem „Verein der Freunde des Gymnasiums“ und der Sparkasse Südliche Weinstraße, die diese Exkursion mit großzügigen Spendenbeiträgen unterstützt haben.

EN 3/13
Schulwoche endet mit gepflegter Streitkultur
Für 16 Schülerinnen und Schüler aus vier Schulen der Region Südpfalz stellte der vergangene Donnerstag und Freitag einen spannenden Abschluss ihrer Schulwoche dar: Sie waren als Schulsieger im Wettbewerb Jugend debattiert der in diesem Jahr beteiligten Schulen (Gymnasium im Pamina Schulzentrum Herxheim, Europa-Gymnasium Wörth, Nikolaus-von-Weiss-Gymnasium Speyer) gemeinsam mit ihren Klassenkameraden ans Gymnasium im Alfred-Grosser-Schulzentrum nach Bad Bergzabern gekommen, um dort gemeinsam mit den Schülern dieser Schule die Regionalsieger für die Südpfalz zu ermitteln.
Nach den Qualifikationsrunden am Donnerstagnachmittag konnten sich vier SchülerInnen des Nikolaus-von Weiss-Gymnasiums (drei in der MSS, einer in der Sekundarstufe I), eine Sek. I-Schülerin des Europa-Gymnasiums Wörth sowie drei Schülerinnen (zwei aus Sek. I und eine aus der Oberstufe) des gastgebenden Gymnasiums in Bad Bergzabern für das Finale durchsetzen.
In der Debatte um die Streitfrage „Sollen in der Schule Dialekte stärker gepflegt werden?“ stellten die vier Debattanten der Sekundarstufe I (Lena Wensch, Kl. 9 d, Eric Funk, Nikolaus-von-Weiss-Gymnasium Speyer, Anna Berrhart, Europa-Gymnasium Wörth und Nadja Cuntz, Kl. 10 b Gymnasium im Alfred Grosser Schulzentrum) in einer engagierten, aber sachlichen Debatte ihre faire Streitkultur unter Beweis.
Die SchülerInnen der MSS (Hanna Kemper, MSS 12 , Maximilian Pollini, MSS 13, und Miriam Feuerstein, alle drei Nikolaus-von-Weiss-Gymnasium Speyer, sowie Stefanie Müller, MSS 11, Gymnasium im Alfred Grosser Schulzentrum) konnten mit der Klärung über die Frage „Sollen Plastiktragetüten verboten werden?“ ihr breitgefächertes Wissen, aber auch ihre Redekunst unter Beweis stellen.
Eine fachkundige Jury aus Schülern und Lehrern aller beteiligten Schulen hat die Debatten öffentlich nach Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft bewertet und die Sieger bestimmt.
Auf die Plätze 1 und 2 der Sekundarstufe I schafften es Anne Berrhart, Europa-Gymnasium Wörth sowie Lena Wensch, Gymnasium im Alfred Grosser Schulzentrum. In der Oberstufe konnten Maximilian Pollini, Nikolaus-von-Weiss-Gymnasium Speyer und Stefanie Müller, Gymnasium im Alfred Grosser Schulzentrum das Finale für sich entscheiden.
Als Preis für ihren Erfolg erhalten alle vier Sieger ein dreitägiges professionelles Rhetorik-Training, das sie gemeinsam mit den anderen Siegern aus Rheinland Pfalz auf die nächste Wettbewerbsrunde auf Landesebene, am 17. April in Mainz, vorbereitet.

In der Debatte um die Streitfrage „Sollen in der Schule Dialekte stärker gepflegt werden?“ stellten die vier Debattanten der Sekundarstufe I (von links: Lena Wensch, Kl. 9 d, Eric Funk, Nikolaus-von-Weiss-Gymnasium Speyer, Anna Berrhart, Europa-Gymnasium Wörth und Nadja Cuntz, Kl. 10 b Gymnasium im Alfred Grosser Schulzentrum) in einer engagierten, aber sachlichen Debatte ihre faire Streitkultur unter Beweis.
BEI 3/13; Foto: BLS

Bereits zum fünften Mal nimmt unsere Schule am Wettbewerb „Jugend debattiert“ teil.
Beim diesjährigen Schulwettbewerb vom 22.01.2013 nahmen fünf Klassen (9 b, 9 d 10 a, 10 b und 10 e) teil. Im Finale debattierten Joelle Schäfer (10 e), Lena Wensch (9 d), Klara Lentz und Nadja Cuntz (beide 10 b) die Frage:
„Sollen Wasserpfeifen (sog. Shishas) in Deutschland verboten werden?“
Dabei konnten sich Nadja Cuntz und Lena Wensch für die Teilnahme am Regionalwettbewerb, der am 28.02./01.03.2013 an unserer Schule ausgetragen wird, qualifizieren.

von links: Schulleiter Philipp Gerlach, Joelle Schäfer (10 e), Lena Wensch (9 d), Klara Lentz (10 b) und Nadja Cuntz (10 b)
Im Wettbewerb der Sekundarstufe II schafften Stefanie Müller, Jorit Hopp (beide MSS 11) sowie Stefanie Stroppel und Anne Schmitt (beide MSS 12) den Einzug ins Schulfinale.
Im Finale, am 29.01.2013, lautete die Debattenfrage:
Sollen zentrale Abschlussprüfungen in allen Fächern eingeführt werden?
Hier gelang Stefanie Müller und Jorit Hopp (beide MSS 11) der Sieg nach Punkten. Sie werden daher am Regionalwettbewerb teilnehmen.

Schulleiter Philipp Gerlach, Stefanie Müller, Jorit Hopp, beide MSS 11, Stefanie Stroppel, MSS 12
Herzlichen Glückwunsch den Siegern! Ein herzliches Dankeschön an alle teilnehmenden Debattanten und Jurorinnen.
BEI, 2/12