ERASMUS: „Es gibt nicht DIE Flüchtlinge“


„Wir verallgemeinern oft, aber es gibt nicht die Flüchtlinge, die Syrer, die Russen, dahinter stehen Menschen, persönliche Schicksale“, sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern Hermann Bohrer bei der Eröffnung der Ausstellung mit Porträts von Geflüchteten am vergangenen Mittwoch. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums im Alfred-Grosser-Schulzentrum Bad Bergzabern stellen im Bürgerbüro der Verbandsgemeinde noch bis 21. September Porträts und Kunstobjekte zu Geflüchteten aus Syrien, Somalia, Afghanistan, der ehemaligen Sowjetunion und der ehemaligen DDR aus.

Der Schulleiter des Gymnasiums im Alfred-Grosser-Schulzentrum Bad Bergzabern, Pete Allmann, sagte in seiner Eröffnungsrede: „Als Schule ist es wichtig, Flagge zu zeigen gegen die Lügen der Welt“. Dazu haben die Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichen Schicksale dokumentiert: Die einen konnten mit dem Flugzeug ausreisen, die anderen wurden von Soldaten mit Kugeln gestoppt. Ein Kunstobjekt, das über den Plakaten hängt, zeigt ein dreckiges, löchriges T-Shirt über Stacheldraht. Auf großen Plakaten haben die Schülerinnen und Schüler ihre Gespräche mit den Geflüchteten aufgeschrieben. Eine der betreuenden Lehrerinnen, Annette Kliewer, betont in ihrer Eröffnungsrede, dass sich die Schülerinnen und Schüler bei den Interviews in die Situation der Flüchtlinge eingefühlt haben. „Wir wollten uns bewusst aber auch mit der Gegenposition beschäftigen“, so die Lehrerin. Deshalb hätten die Schüler und Schülerinnen im Dezember 2017 Meinungen auf der Straße zum Thema des Projekts gesammelt. Die Meinungen der Menschen wurden auf sogenannten „Für- und-wider-Plakaten“ gesammelt; dies passte zum Titel des von der Europäischen Union (EU) geförderten Erasmus-Projekts: „Für und Wider die Willkommenskultur. Warum unsere Länder so unterschiedlich mit Flüchtlingen umgehen“. Dabei arbeiten Schülerinnen und Schüler aus Polen, Litauen, Italien und Deutschland seit 2017 bis kommenden Juni zusammen. Sie treffen sich reihum in jedem der teilnehmenden Länder und führen auch in der Zwischenzeit über die Internetplattform „eTwinning“ der EU gemeinsame Projekte durch.

Ausstellung Schloss 3 1

Die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland sind ebenso wie ihre Lehrerinnen und Lehrer auch zur Eröffnung der Ausstellung in das Bürgerbüro gekommen. Charlotte Wollny aus der Teilnehmergruppe begleitete die Eröffnung musikalisch, ebenso wie der Come-together-Chor aus Einheimischen und Geflüchteten unter der Leitung der Musiklehrer Clemens Schmitt und Peter Kusenbach.

Die Kunstobjekte bestanden zum einen aus „Mental maps“, die die Schülerinnen und Schüler unter Leitung von Kunstlehrerin Annet Waßmer erstellt hatten, sowie Installationen zum Thema „Was nehmen Menschen mit, wenn sie fliehen müssen“ unter Leitung der Künstlerin Monika Brückner.

Annette Kliewer bedanke sich abschließend noch bei Helga Schreieck vom Haus der Familie, die geholfen hatte, den Kontakt zu den Geflüchteten herzustellen, bei der Roland-Stiftung sowie beim SPD-Büro von Alexander Schweitzer sowie bei „all den Menschen, mit denen wir über ihr Schicksal sprechen durften“.

Zum Schluss der Ausstellungseröffnung sangen alle gemeinsam mit dem Come-together-Chor „We shall overcome“

INFO:
Die Ausstellung ist noch bis zum 21. September 2018 zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros in der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern zu sehen: Mo-Fr. 8 Uhr bis 14 Uhr, Di/Do 8 bis 18 Uhr, Fr. 7 Uhr 30 bis 13 Uhr; der Eintritt ist kostenlos.

Weitere Informationen gibt es auf unserer ERASMUS-Seite.

VOL, 9/18
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Dickkopffalter, Wiesenknopf und Weberknechte


Anlässlich des von der Zeitschrift GEO initiierten „Tages der Natur“, ging die NaWi-Klasse 5N kurz vor den Sommerferien auf Artensuche rund um die Streuobstwiese im Kurpark Bad Bergzabern. Kräuter, Gräser, Spinnen, Ameisen, Käfer und vor allem Schmetterlinge weckten das Interesse der Kinder und wurden gründlich unter die Lupe genommen. Der Forschergeist beim Aufspüren und Fangen der Tiere war hellwach, wogegen die Motivation, sich den Schwierigkeiten einer namentlichen Artbestimmung zu stellen, doch deutlich geringer war.

Artenvielfalt 1

Artenvielfalt 3

Artenvielfalt 2


GRF, 8/18

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Ironwomen + Ironmen = Irongroups


Sowohl jede Klasse als auch die Elternvertreter und die Lehrkräfte bildeten gemischte Dreierteams, die Wind, Wetter und kühle Temperaturen trotzten um im sportlichen Wettkampf die siegreichen Irongroups zu ermitteln.
Der GYMAGS-Triathlon begann um 8 Uhr mit der ersten Herausforderung, nämlich 200 m schwimmend so schnell wie möglich zu bewältigen.

Triathlon 18 1

Danach wurde der symbolische Stab an das zweite Mitglied einer jeden Gruppe übergeben, dem Radfahrer, welcher 5 km hinter sich zu bringen hatte um den finalen Teil des Triathlons einzuläuten.

Triathlon 18 2

Dieser abschließende Teil stellte die Läufer vor die Herausforderung, 1000 m in schnellstmöglicher Zeit zu absolvieren und somit den möglichen Sieg für die eigene Irongroup zu erringen.

Triathlon 18 3

Die siegreichen Irongroups wurden am 22.06.2018 im Rahmen einer feierlichen Zeremonie geehrt.

Und auch wenn es andere Platzierungen außer dem 1.Platz gibt, so kann sich ein jeder einzelne Teilnehmer als Sieger sehen, da wir einen Gewinner unabhängig von der errungenen Platzierung schon ermittelt haben: unsere Schulgemeinschaft an unserem Gymnasium.
Wir alle freuen uns jetzt schon auf die Neuauflage im nächsten Jahr!
Bedanken möchte sich die Schulgemeinschaft an dieser Stelle bei den Organisatoren des Triathlons, namentlich Frau Medart und Frau Schwamm.

Spi(6/18)


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Grüße zum neuen Schuljahr

 
Bis zum September wird ein Schuljournal für alle erstellt werden in diesen Tagen, das uns mit allen Updates zusammen- und auf dem Laufenden hält.
Wir haben viel vor in diesem Jahr zusammen – der Rahmen ist gesteckt durch ein großes gemeinsames Schulfest im kommenden Juni, wo feierlich auch unser neues überarbeitetes Schulprogramm vorgestellt werden wird : seit nunmehr drei Jahren sind wir gemeinsam auf dem Weg, die buchstäblich „gute Schule“ zu definieren und uns auf den Prüfstand zu stellen in allen Gremien und mit allen am Schulleben partizipierenden Teams; auch unser Schulnamensgeber und unsere Bildungsministerin haben im Sommer 2017 an entsprechenden Workshops teilgenommen – bis zum Schulfest werden nun alle Beiträge und Ergebnisse in unsere neue Agenda einfließen.

 

Einen ersten Übersichtsplan (Stand jetzt) für die Aktivitäten und Eckdaten des nun angelaufenen Schuljahres finden Sie, findet Ihr hier .

Vielleicht sehen wir uns bei den Elternabenden die Tage,
mit Sicherheit alsbald hier auf dem Schulgelände –
ich freue mich immer auf jede Begegnung, auf die Arbeit für Euch und Sie, mit Euch und Ihnen.

Ihr & Euer

Pete Allmann, Schulleiter

Nicht nur Sprache, auch Musizieren verbindet!

SommerStreicher 1

Beim Konzert in der Aula des Gymnasiums

Am Dienstag, den 5. Juni, landeten 21 Schülerinnen und Schüler aus Ohio mit ihren beiden Lehrern in Bad Bergzabern. Der Austausch wird zum zweiten Mal organisiert und durchgeführt von Sven Scheidner und Ramona Lang. Kaum hatten sich die Jugendlichen nach dem Jetlag erholt, ertönten bereits die ersten gemeinsamen Töne mit der Streicherklasse 6y um auf das bevorstehende Konzert vorzubereiten. Der Streicherklassenlehrer auf amerikanischer Seite und seine fünf Musiker, die mitgereist waren, entschieden sich spontan bei dem Streicherkonzert am letzten Dienstag mitzuwirken, was bei allen Beteiligten und später auch beim Publikum überaus gut ankam. Das letzte Stück im Konzert war die Europahymne aus der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven, dirigiert von Ed Zunic, dem Musikerkollegen jenseits des großen Teiches. An dieser Stelle nochmal many thanks to our American friends!!

SommerStreicher 2

Ed Zunic umringt von Annika und Johanna

ROH, 7/18

Wer schaut denn schon ARTE?


Am 17. Mai besuchten wir, die Klasse 10D des Alfred Grosser Gymnasiums, begleitet von unserer Klassenleiterin und Deutschlehrerin Frau Kliewer und unserer Französischlehrerin Frau Herz, die Zentrale von ARTE in Straßburg, auch ARTE GEIE genannt. Doch zunächst einmal: Was genau ist ARTE eigentlich und wofür steht das Akronym?

ARTE bedeutet „Association relative à la télévision européenne“, übersetzt heißt das etwa „Zusammenschluss bezüglich des europäischen Fernsehens“, und beschreibt treffend die Hauptaufgabe des Kulturkanals: Der deutsch-französische Fernsehsender soll nicht nur die Freundschaft der beiden Länder stärken, sondern auch die aller europäischen Länder. Dies will ARTE durch Dokumentationen (40% des Programms), aber auch durch sonst sehr abwechslungsreiches Programm und Tagesnachrichten aus der europäischen Perspektive (Arte Journal) erreichen. Doch zurück zum Ausflug.

Das Gebäude von ARTE befindet sich in direkter Nähe zu den Europäischen Institutionen (Europaparlament, Europäischer Gerichtshof, etc.) Es ist ein moderner Glasbau aus dem Jahr 2003. Innen gibt es mehrere Etagen mit durchsichtigen Glaswänden, durch die man in einige der Büros schauen konnte. Nicht weit von der Treppe hingen etwas abseits zwei Fernseher, auf denen gerade ARTE lief. Ich wunderte mich, wieso ein- und dieselbe Sendung scheinbar zeitlich verschoben ausgestrahlt wurde. Später erfuhr ich, dass das an den kulturellen Unterschieden zwischen Frankreich und Deutschland lag, z.B. isst man in Deutschland früher zu Abend als in Frankreich, weshalb das Hauptabendprogramm in Deutschland um 20:15 Uhr beginnt, in Frankreich um 20:40 Uhr oder noch später.

Wir gingen die Treppe hoch und betraten eine Art kleinen Kinosaal. Dort warteten zwei ARTE- Mitarbeiter schon auf uns. Beide stellten sich vor. Yuna Mathan, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, erklärte uns die interne Struktur von ARTE. ARTE besteht aus dem Hauptsitz ARTE GEIE in Straßburg und den beiden anderen Mitgliedern Arte France und Arte Deutschland GmbH, welche jeweils 40% des Programms liefern. Die Zentrale und andere mit ARTE kooperierende Sender liefern die restlichen 20%. Die beiden Mitglieder sind auch für die Kontrolle der Zentrale und für die Finanzierung des Senders verantwortlich, welche durch den in beiden Ländern erhobenen Rundfunkbeitrag oder durch Sponsoring erfolgt.

Uns wurden zwei Dokumentationen vorgestellt. Die erste, die wir uns anschauen durften, handelte von (der Musikrichtung) Metal in Indonesien. Das ist und war lange Zeit ein schwieriges Thema dort, vor allem weil das Land sehr muslimisch geprägt ist und die Musik lange als teuflisch galt. Am meisten hat mich eine Szene am Anfang der Dokumentation erstaunt, in der die Jugendlichen nach einem Metal-Konzert gleich in die Moschee gingen. Sie sagten, dass Religion und Musik für sie zwei verschiedene Lebensbereiche seien.

Die zweite Dokumentation ging über die problematische Situation in Angola. In der Hauptstadt wohnen viele der Reichsten, auf dem Land die Armen. Dass die dortige korrupte Geheimpolizei ohne Grund junge Leute auf der Straße erschossen hatte, war schockierend. Danach erzählte der Leiter der Reportageabteilung Uwe Lothar Müller von den Problemen, die es dort am letzten Drehtag gab. Denn eigentlich ist es dort für Ausländer verboten zu filmen und der Journalist ging dabei ein großes Risiko ein, er hätte nämlich auch inhaftiert werden können, doch glücklicherweise konnte die Polizei, die zwischenzeitlich seine Kamera eingezogen hatte, von der Harmlosigkeit der Aufnahmen überzeugt werden.

Anschließend durften wir noch Fragen stellen. Müller erklärte, dass in der Zentrale 424 Mitglieder fest angestellt arbeiten, und dass neun europäische Sender mit ARTE zusammenarbeiten, nämlich RTE in Irland, RTBF in Belgien, YLE in Finnland, TVP in Polen, CT in Tschechien, SSR SRG in der Schweiz und RAI COM in Italien.

ARTE 18

Danach kam Kay Meseberg , der uns die ARTE 360°-Virtual Reality- Sendungen vorstellte. Ich denke, das war für uns das Spannendste, denn er hatte VR-Brillen mitgenommen, auf denen wir mit einem Handy dreidimensionale Sendungen sehen konnten. Er zeigte uns, dass diese im Internet auf der Seite „ARTE 360 VR“ zu finden sind. Die beiden VR-Brillen wurden nacheinander durchgereicht, viele waren erstaunt und haben gelacht. Fabian Schiffelholz, der für die Social-Media Präsenz des Senders zuständig ist, war der nächste Referent. Er erklärte uns, dass nicht nur ARTE, sondern auch die meisten anderen Fernsehsendern von Älteren geschaut werden (Altersdurchschnitt ist ca. 60 Jahre!), während soziale Medien wie z.B. Instagram oder Twitter hauptsächlich von jungen Leuten genutzt wird, und dass ARTE auch dort vertreten ist, um mehr (junge) Leute zu erreichen. Er zeigte uns noch verschiedene Daten und Fakten, und wir durften auch ihm noch Fragen stellen. Er sagte uns unter anderem, dass „Arte Journal Junior“ eine Nachrichtensendung für Kinder von 10-14 Jahren ist, die um 7:35 Uhr ausgestrahlt wird und, wie andere Sendungen, auf der Internet-Seite Arte+7 zu finden ist, einer Mediathek, in der fast alle Sendungen eine Woche nach Ausstrahlung kostenlos zu sehen sind.

Als ich wieder zu Hause war, schaute ich im Internet in der Mediathek nach, ob es etwas gäbe, was ich mir gerne anschauen würde. Mich hat eine interessante Dokumentation angesprochen, in der es um Möglichkeiten ging, die durch Plastik verursachte globale Umweltverschmutzung einzudämmen. Ich würde gerne wissen, ob das wirklich funktioniert und wenn ja, wie das die verschiedenen Wissenschaftler erreichen wollen. Ich entdeckte dabei, dass ARTE online noch mehr zu bieten hat: Arte Future ist eine Plattform, die die Zuschauer einlädt, zusammen mit Experten verschiedene Lebensmodelle und Perspektiven zu diskutieren. Arte Creative präsentiert herausragende Arbeiten aus den Bereichen Kunst, Film, Popkultur, Design und Architektur. Arte Concert überträgt live eine Auswahl aktueller Bühnenkunst auf der dazugehörigen Internetseite, mit Arte Live kann man das ARTE-Programm live auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets ansehen.

Ich persönlich schaute in den letzten zwei oder drei Jahren allgemein eher wenig Fernsehen, doch manchmal interessiere ich mich für Dokumentationen. Vielleicht werde ich mir nach dem Besuch bei ARTE mal wieder öfter einen Film im Fernsehen angucken…

Alwina Kullmann (10d), KLI, 6/18

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Sieg im Rhein-Main-Donau-Cup 2018

RMDCup 2018

RMD-Cup, das heißt, die Vertreter der Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz treten im Turnen gegeneinander an, ein Finale im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“. In diesem Jahr in Bad Kreuznach. Konrad Beck, Lennart Hölzmann, Thomas Quint, Niklas Ellrich und André Meyer waren mit ihrer Betreuerin Florence Meyer schon am Vortag nach Kreuznach eingeladen worden, denn die Organisatoren wollen neben dem Wettkampf auch die Gemeinschaft fördern und das Zusammensein aller 400 Teilnehmer. Die Konkurrenten kamen aus Alzenau (Bayern) und Stockach (B-Wttbg). Alle vier Geräte (Boden, Sprung, Barren und Reck) wurden jeweils zur Domäne unserer Jungs. 245,10 Punkte, die ersten drei Plätze in der Einzelwertung, im Schnitt 15,06 Punkte von 16 Möglichen, ein Punkt weniger als im vergangenen Jahr in Freiburg (damals auch der Sieg). Gratulation durch den Staatssekretär Dr. Thomas Gebhardt, wahrscheinlich im Spätjahr Einladung zum Jahresrückblick nach Mainz, und die Motivation und Hoffnung, im kommenden Jahr in Nürnberg einen Hattrick zu landen.

Stöss, 5/18

Mitgliederversammlung „Verein der Freunde“


In seinem Rechenschaftsbericht gab der Vorsitzende Rainer Ehrhardt einen Überblick über die Fördermaßnahmen in der vergangenen dreijährigen Wahlperiode. Neben der Unterstützung verschiedener Fachschaften z.B. durch die Anschaffung von Musikinstrumenten oder durch einen Zuschuss für einen Brennofen wurden insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler bei der Finanzierung von Klassen- bzw. Kursfahrten unterstützt. Der Kassenbericht wurde von Andreas Hermes vorgetragen, seine Kassenführung ergab keinerlei Unstimmigkeiten, wie die Kassenprüfer bestätigten. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Nach fast drei Jahrzehnten im Vorstand zog sich Rolf Herzog jetzt aus dem Gremium zurück. 1984 war er dem Verein beigetreten, 1990 wurde er stellvertretender Vorsitzender, von 1997 bis 2012 war er Vorsitzender des Vereins. In seine Amtszeit fällt unter anderem die Anschaffung eines Schulbus-ses. In den beiden letzten Wahlperioden gehörte er dem Vorstand als Beisitzer an. In Anerkennung seines langjährigen Engagements für die Schulgemeinschaft des Gymnasiums wurde ihm durch Vorstandsbeschluss die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Er werde den Verein aber auch weiterhin durch einen freiwilligen Mitgliedsbeitrag unterstützen. Außerdem erklärte er sich bereit, künftig das vakante Amt eines Kassenprüfers zu übernehmen. Mit einem Präsent erlesener südfranzösischer Weine gab der neugewählte Vorstand dem Weinkenner auch ein besonders schmackhaftes Dankeschön mit auf den Weg.

Die Neuwahlen bestätigten den bisherigen Vorstand, soweit dessen Mitglieder wieder kandidierten. Neben Rolf Herzog schieden die Beisitzerin Vera Allmann-Stübinger und der Beisitzer Roland Klein aus privaten Gründen aus. Der Vorstand dankte den Ausgeschiedenen für ihre teils langjährige ver-antwortungsvolle Mitarbeit im Interesse und zum Nutzen des Gymnasiums.

Der Vorstand setzt sich künftig wie folgt zusammen: Rainer Ehrhardt (1. Vorsitzender), Daniela Imhoff (2. Vorsitzende), Andreas Hermes (Schatzmeister), Bärbel Rohde (Schriftführerin). Als Beisitzer fungieren Dr. Bastian Endrulat, Bernd Fremgen und Theo Schmitt. Als Kassenprüfer wurde Wolfgang Faber bestätigt, Rolf Herzog trat die Nachfolge von Astrid Rühlmann an.

Förderverein Freunde des Gymnasiums

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Was ist denn ein Baiser?

 Deutsche verstehen unter Baiser „ein Schaumgebäck aus gezuckertem Eischnee“, auf Französisch bedeutet un baiser jedoch „ein Kuss“! Das kann beim Bäcker in Frankreich schon mal zu Missverständnissen führen.
 

Dieses und andere Beispiele brachten alle zum Lachen und so war die Stimmung bei unserem ersten Treffen im Rahmen unserer eTwinning-Projektarbeit sehr gut. Wir haben den Vormittag in der Kantine verbracht und einiges über die Unterschiede unserer beiden Schulsysteme erfahren, unseren Gästen das Gebäude und den Schulhof gezeigt und am Mittag gemeinsam gegessen. Anschließend ging es für alle mit dem Bus nach Dahn zur Jugendherberge, wo wir gleich nach unserer Ankunft zur Drei-Burgen-Wanderung aufgebrochen sind. Bei herrlichem Sonnenschein wurden wir um 15 Uhr an der Ruine Altdahn zu einer Führung erwartet, bei der wir viele interessante Geschichten über das Leben auf der Burg erfuhren. Am späten Nachmittag wieder zurück in der Jugendherberge hatten alle die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen, auf dem Fußballplatz, beim Essen oder bei einer gemeinsamen Aktivität am Abend. Dann ging es auf die Zimmer, die jeweils deutsche und französische Schüler gemeinsam bezogen. Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück in vier Gruppen zur Dahn-Rallye gestartet, um den Ort anhand vieler Fragen und Aufgaben zu entdecken. Einige waren so knifflig, dass am Ende nur eine Gruppe alles richtig beantwortet hatte. Pünktlich zum Mittagessen waren alle wieder zurück und konnten sich nach der Anstrengung stärken. Gleich im Anschluss stand unsere letzte gemeinsame Aktivität auf dem Programm: das Chaosspiel. Ein Spielplan mit hundert Feldern, sechs deutsch-französische Gruppen, Würfel und hundert Karten mit Zahlen auf der einen und einem deutschen oder französischen Wort auf der anderen Seite, alle auf dem Gelände der Jugendherberge verteilt. Nun geht’s los: es wird gewürfelt und vorgerückt, und immer wieder losgelaufen, um das Wort auf der Karte mit der Zahl des Feldes, auf dem die Spielfigur steht, zu finden. Ist die Gruppe geschlossen zurück am Spielfeld, bekommt sie eine Frage oder Aufgabe in deutscher oder französischer Sprache! Richtig – dann weiter würfeln und die nächste Karte mit dem nächsten Wort suchen! Ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen am Ende zwischen zwei Mädchengruppen, doch nur eine kann gewinnen. Für die Siegerinnen und die Sieger der Rallye, aber auch für alle anderen insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler gab es vor der Abfahrt um 15 Uhr noch kleine Preise. Alle sind sich einig, dass es zwei spannende Tage waren, in denen viel deutsch und französisch geredet und der so nahe Nachbar etwas besser kennengelernt wurde. „Das Beste war das Chaosspiel!“, lautet das Fazit der 7c. Wir freuen uns alle auf unsere zweite Begegnung im Juni – dann in Lauterbourg und in Straßburg!
Projekt Lauterbourg April 2018

ROL, 1/18