Leichtathleten siegen beim Regionalentscheid Rheinhessen Pfalz


Im Laufe des Wettkampfes, welcher aus 50m Sprint, Weitsprung, Hochsprung, Ballwurf, 800m Lauf und 4 x 50m Staffel bestand, wechselte die Führung ständig, ehe das Bergzaberner Staffelquartett Florian Nehring, Dewid Lyashchuk, Sittipong Sananporn und Ahmed Fasal in einer fantastischen Zeit von 27,28 Sekunden den Sieg klar machte.
Die Topleistungen, die auch die meisten Punkte brachten, waren:
Sittipong Sananporn: 4,72m im Weitsprung und 55m im Ballwurf
Florian Nehring: 4,65m im Weitsprung
Ahmed Fasal: 57m im Ballwurf und 7,43 Sekunden über 50m
Dewid Lyashchuk: 1,40m im Hochsprung und 7,34 Sekunden über 50m
Till Jäger: 2:40,72 Minuten über 800m
Benjamin Wichmann: 1,40m im Hochsprung

Leichtathletik

v. l. n. r.: Dewid Lyashchuk, Ruslan Heißenreder, Sittipong Sananporn, Florian Nehring, Till Jäger, Paul Nagel, Ahmed Fasal,
David Schwind, Eneas Kurz, Benjamin Wichmann, Sportlehrer Gerd Dietrich
Ebenfalls hervorragend war die Zeit der zweiten Staffel. In der Besetzung Benjamin Wichmann, Eneas Kurz, Ruslan Heißenreder und Paul Nagel gewannen sie in 28,29 Sekunden ihren Lauf souverän.
In der Mannschaft sind fünf Nationalitäten vertreten (allein in der Staffel vier), ein Beispiel für tolle Integration durch Sport!
Mit dieser Leistung hat sich die Mannschaft natürlich auch für das Landesfinale, welches am 22. Juni in Koblenz stattfindet, qualifiziert und wird dort, falls sie ihre Topleistungen wiederholen, sicherlich um den Sieg mitkämpfen können.

DIE, 5/17
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Turner vom Alfred-Grosser-Gymnasium wiederholen den Erfolg von 2012


Noch müde von den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften fuhr die Mannschaft am Sonntagnachmittag nach Freiburg, begleitet von Trainer Hermann Jäger und Lehrerin Florence Meyer. Montag morgen, Staudinger-Gesamtschule: Die Konkurrenten kommen vom Nellenburg-Gymnasium Stockach und dem Isar-Gymnasium München – privates Sportgymnasium im Schulverbund, Kaderschmiede für Leistungsträger wie Marcel Nguyen oder Lukas Dauser, Abonnementsieger beim RMDC.

Erstes Gerät Barren, Lieblingsgerät der Kurstädter, 0,4 Punkte Vorsprung für Bad Bergzabern! Reck als 2.Gerät: Thomas Quint kann nicht turnen (noch alte Schulterverletzung), Ersatzmann Niklas Ellrich patzt leicht, 1,4 Punkte Rückstand auf München, Chance dahin! Boden folgt als drittes Gerät: beide Mannschaften turnen 59.90 Punkte. Trainer, Betreuer und auch Turner signalisieren nach Hause, naja, der 2.Platz ist ja auch nicht schlecht. Letztes Gerät Sprung: Bergzabern erreichen 61,55 Punkte, München wird nervös, bleiben gesamt unter dem 15-Punkte-Durchschnitt, 59,90 Punkte. Die Sensation ist perfekt. Zum dritten Mal in 13 Jahren, mit der dritten Generation von Schülern, haben die Jungs vom Alfred-Grosser-Gymnasium den Sieg mit nach Hause genommen. Michael Stäudt, Sportbeauftragter der Landesregierung in Mainz, freut sich ebenfalls und lädt die Mannschaft mit Trainer und Betreuer zur internen Siegerehrung im November in das Schloß Waldhausen in Mainz ein.

Siegerfoto-2017-05-RMDC
v.l. Hermann Jäger (Trainer),René Meyer, Lennart Hölzmann, Niklas Ellrich, Konrad Beck, Thomas Quint, Florence Meyer (Betreuerin)

Stoess, 5/17

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Siegerin im Landesfinale „Jugend debattiert 2017“


Im vollbesetzen Interims-Plenarsaal des Landtages Rheinland-Pfalz, unter der Schirmherrschaft seines Präsidenten, Hendrik Hering, und nach Begrüßung durch die Leiterin der Gymnasialabteilung des Ministeriums für Bildung, Barbara Matthea, wurde am 26.04.2017 das Landesfinale „Jugend debattiert“ Rheinland Pfalz ausgetragen.

LaraLausser

Laura Laußer (MSS 12)
gewann mit einer sehr beeindruckenden Debatten-Präsenz in der Altersgruppe II den Wettbewerb zur Frage: Soll der Polizei erlaubt werden, DNA-Spuren auch zur Bestimmung der äußeren Erscheinung von Straftätern zu nutzen? Lara positionierte sich als Pro-Vertreterin für die Verwendung von DNA-Spuren zur äußeren Erscheinung von Straftätern.

Dabei überzeugte sie die Juroren und das Publikum vor allem mit ihrem großen Sachwissen und ihrer Argumentation, denn sie konnte komplexe Sachverhalte anschaulich erklären, wie der Landtagspräsident Hendrik Hering in seiner Rückmeldung die Wahl Lauras als Landessiegern begründete. Laura wird im Namen des Gymnasiums im Alfred-Grosser- Schulzentrum Bad Bergzabern das Land Rheinland-Pfalz in der Bundesqualifikation 2017 in Berlin vertreten. Als Preis erhält Laura ein mehrtätiges Seminar auf Burg Rothenfels.

Lauras Leistung hat uns sehr beeindruckt und wir freuen uns mit ihr. Schon jetzt wünschen wir ihr viel Freude beim Seminar und viel Erfolg bei den weiteren Debatten.
Herzlichen Glückwunsch!

Eleonore Beinghaus (Schulkoordinatorin „Jugend debattiert“)

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Schönheit verstärken oder in ihr Gegenteil verkehren


„In diesen Kunstwerken haben wir unsere Erfahrungen, unsere Ziele und unsere Träume dargestellt“, erklärte Olesia Jarysch aus einem der Kunstkurse der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasiums im Alfred-Grosser-Schulzentrum Bad Bergzabern. „Unsere erste Aufgabe bestand darin, Selbstporträts in Form einer Landkarte anzufertigen“, so Olesia weiter. Diese „mental maps“ im Stile des bekannten Künstlers Franz Ackermann sehen dann zum Beispiel aus wie eine Weltkarte, wo aber in Afrika statt der Ländernamen die Hobbys des Schülers eingetragen sind.

André Helwich rief die Schülerinnen und Schüler im Foyer des Gymnasiums im Alfred-Grosser-Schulzentrum Bad Bergzabern dazu auf, bei dieser Vernissage „die Augen aufzumachen“. Dabei gehe es nicht um religiöse Botschaften oder um Meinungen. „Wir haben einfache Materialien verwendet, zum Beispiel Papier, Pappe und Holz, denn schon Goethe wusste: In der Beschränkung zeigt sich der Meister!“, so der Schüler. André wies die Zuhörerinnen und Zuhörer unter anderem auf zylinderförmige Installationen hin, die aus alten Kunstwerken recycelt seien, zum Beispiel auf das Werk „Der Geist in neuen Ebenen“.

Vernissage 1
 
Nach diesen beiden Schwerpunkten stellte Jonas Speeter denjenigen seines Kurses vor: Unterwasserwelten, die mit Alltagsgegenständen konstruiert worden waren, zum Beispiel Korallen aus Wattestäbchen.
Lisa Fabian präsentierte einen weiteren Schwerpunkt, an dem ebenfalls mehrere Schülerinnen und Schüler gearbeitet hatten: „Wir hatten uns mit Botticellis Porträt der Simonetta beschäftigt, einer der schönsten Frauen der damaligen Zeit. Unsere Aufgabe bestand darin, in unseren Arbei-ten entweder diese Schönheit zu verstärken oder sie ins Gegenteil zu verkehren“, so Lisa Fabian. Entsprechend fanden sich unter den Arbeiten dieses Kurses Renaissanceporträts, bei denen die Köpfe zum Beispiel mit selbstgemalten Homer-Simpson-Ansichten überklebt waren.

Vernissage 2

An der Vernissage nahmen Kunstkurse des zwölften Jahrgangs unter Leitung aller Kunstlehrerinnen und Kunstlehrer des Gymnasiums im Alfred-Grosser-Schulzentrum teil: Elke Pfaffmann, Annet Waßmer, Stefanie Tuschner und Franz Leschinger. Aus der Jahrgangsstufe 11 nahmen noch die Arbeiten eines Kurses von Annet Waßmer und aus der (seit kurzem ehemaligen) Jahrgangsstufe 13 Arbeiten eines Kurses von Elke Pfaffmann teil. Die Streicherklassen 6v und 6y unter Leitung der Musiklehrerinnen Bärbel Rohde und Ann-Kathrin Brenkert begleiteten die Vernissage musikalisch.

VOL, 4/17, Fotos: BI


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Schüler des Gymnasiums im Alfred Grosser Schulzentrum erneut erfolgreich beim Regional-wettbewerb „Jugend debattiert“ im Pamina-Schulzentrum Herxheim am 23./24. März 2017


Der Einsatz wurde reichlich belohnt, denn in beiden Altersklassen konnten die Schüler die Vorrunden für sich entscheiden und zogen so am 24.03. ins Finale ein. Hier überzeugten Katalin Beer und Vincent Hundertmark (beide Klasse 10 f) in ihrer Altersklasse auf Platz 3 bzw. 4 bei der Frage „Soll eine Kennzeichnungspflicht für Fleisch aus Massentierhaltung eingeführt werden?“

Jugend debattiert 1
von links: Vincent Hundertmark, Katalin Beer

Einen besonderen Sieg konnte die 17-jährige Laura Laußer (MSS 12) für sich verbuchen. Sie setzte sich vehement für die Einführung von Jugendquoten in Stadt- und Gemeinderäten ein und konnte sich mit überzeugenden Argumenten und geschliffener Rhetorik an die Spitze ihrer Altergruppe setzen. Am 26. April geht es für Laura in Mainz weiter. Dabei wünschen wir ihr viel Erfolg!

Jugend debattiert 2
Laura Laußer, 2. von links.

Wir gratulieren allen Teilnehmern und danken den Juroren für ihre Unterstützung!

Bei, 07.04.2017

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„Cenam habeamus! – Lasst uns ein feines römisches Essen haben!“

Von der Vorspeise (gustatio) über Hauptgang (mensa prima) bis zum Nachtisch (mensa secunda) hatten die Schülerinnen und Schüler viele verschiedene Leckereien zubereitet, die die Gaumen kitzelten oder auch aufgrund ihres ungewöhnlichen Geschmacks überraschten. Grundlage für die Rezepte war das Kochbuch des Marcus Gavius Apicius, der während der Regierungszeit des Kaisers Tiberius (14-37 n. Chr.) der berühmteste Koch und Feinschmecker des Römischen Reiches war und dem, der die Gerichte nachkocht, aufgrund fehlender Mengenangaben einen wunderbaren Spielraum für Kreativität lässt.

LateinEssen 1                LateinEssen 2

STC, 4/17

Wenn die Vögel in die Schule kommen…


Rund um das Thema Greifvögel konnten die Kinder ihr bereits vorhandenes Wissen am lebenden Objekt vertiefen und dabei viele neue Dinge erfahren: über die unterschiedlichen Greifvogelarten, die verschiedenen Federformen, und die Lieblingsspeise von Marat. Erprobt wurde auch, ob man besonders lachen muß, wenn man mit einer Adlerfeder gekitzelt wird. Adler und die Schülerinnen und Schüler verstanden sich prächtig. Vielleicht lag das auch daran, daß der junge Adler selbst noch in die Schule geht: er steht erst am Anfang seiner falknerischen Ausbildung. Neugierig und entspannt beobachtete er das ganze Geschehen, und die vielen Kinderstimmern und -hände, die ihn zum Abschied noch streichelten, waren ihm ganz selbstverständlich. Dabei war das sein erster Schultag. Und für die 5M eine ungewöhnliche Begegnung.

Marat with kids1

WAS, 3/17

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Der Verbraucher sollte bewusster Konsument sein

 
Nach einem spielerischen Einstieg für die sechste Klasse setzte Venja Hötte auf Bilder, die zeigen, was Familien in verschiedenen Teilen der Erde pro Woche essen. Dies führte den Schülern vor Augen, dass die Lebensmittel auf der Erde sehr ungerecht verteilt sind. Wohl die meisten Lebensmittel gibt es in Industrieländern wie Deutschland, den USA und Australien, am gesündesten ernähren sich Länder wie Indien, die größten Probleme mit Mangel- und Unterernährung finden sich in den Ländern der Sahelzone südlich der Sahara wie zum Beispiel Mali und Tschad.

Robin Kaltenbach, der für zwei Oberstufenkurse referierte führte die Schüler mithilfe eines Films in das Thema ein. Dieser stellte klar, dass der aktuelle Fleischkonsum der Deutschen von 89kg pro Jahr und pro Kopf ökologisch nicht tragbar ist. Kaltenbach hat Umweltwissenschaften in Landau studiert und vertritt die Auffassung, dass der Fleischkonsum der Deutschen mindestens halbiert werden muss. Anschließend ließ er die Schüler mithilfe von Texten Blitzvorträge vorbereiten. Diese zeigten auf, dass durchschnittlich nur die Hälfte eins Tieres von Menschen genutzt wird und der Rest in zum Beispiel Tierfutter verarbeitet wird.

Nachhaltigkeit 17

Hötte ließ die sechste Klasse zum Schluss vegetarische Alternativen führe ihre Leibspeisen suchen, während Kaltenbach einen Film zeigte, der die Verbraucher mit ihrer Eigenverantwortung konfrontiert. Diesen können Sie hier finden: https://www.youtube.com/watch?v=pgCD-4Q-4Wo

X. Zimmermann, WE, 3/17

Wo noch Argumente zählen – Ergebnisse im Schulwettbewerb in „Jugend debattiert“


Der Schulwettbewerb am 9.2.2017 hat bewiesen, dass unter unseren SchülerInnen diese Werte noch eine Rolle spielen. Vincent Hundertmark und Katalin Beer aus der 10 f für die Sekundarstufe 1 und Laura Laußer und Charlotte Boelger (MSS 12) für die Oberstufe haben bewiesen, dass sie die Prinzipien der Demokratie hochhalten können. Auf den ersten Blick waren es erst einmal „kleine Themen“: „Soll jeder Schultag mit einer Stunde Fitness beginnen?“ und „Soll an allgemeinbildenden Schulen die handwerkliche Ausbildung gestärkt werden?“ für die Sekundarstufe 1 oder „ Sollen die landesweiten, verpflichtenden Schulferien durch individuell wählbare Urlaubstage ersetzt werden?“ und „Soll ein Mindestalter für Körpermodifikationen eingeführt werden?“ für die Sekundarstufe 2. Im Finale ging es dann jeweils um „ Sollen an unserer Schule Schultiere gehalten werden?“ und „ Soll für die Nutzung von Sozialen Medien eine Klarnamenpflicht eingeführt werden?“.

Jugend debattiert 2

Dass man aber auch an den „kleinen Themen“ erkennen kann, wie feine Argumentation und Respekt für die Gegenposition zusammenspielen, konnten die zuschauenden Schüler, vor allem aber die JurorInnen schnell erkennen.

Jugend debattiert 1

Die vier SiegerInnen sowie ihre Stellvertreter (Nam Nguyen (10e) und Nathalie Luber (8c) für die Mittelstufe und Nelly Sachs und Mara Gnägy (MSS 11) für die Oberstufe) werden zusammen mit vier JurorInnen zum Regionalentscheid am 23./24. März nach Herxheim fahren und wer weiß? Vielleicht schafft es unsere Schule auch in diesem Jahr wieder, zum Landesentscheid nach Mainz eingeladen zu werden.

KLI, 2/17

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