{"id":4429,"date":"2017-07-03T10:07:08","date_gmt":"2017-07-03T08:07:08","guid":{"rendered":"http:\/\/schulebza.de\/gymnasiumneu\/2017\/07\/03\/paris-2017-reisetagebuch-einer-studienfahrt\/"},"modified":"2017-07-03T10:07:08","modified_gmt":"2017-07-03T08:07:08","slug":"paris-2017-reisetagebuch-einer-studienfahrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/2017\/07\/03\/paris-2017-reisetagebuch-einer-studienfahrt\/","title":{"rendered":"Paris 2017: Reisetagebuch einer Studienfahrt"},"content":{"rendered":"<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\"><br \/>Nachdem es in diesem Jahr leider nicht m\u00f6glich war, einen regul\u00e4ren Sch\u00fcleraustausch mit einer franz\u00f6sischen Partnerschule durchzuf\u00fchren, fiel rasch die Wahl auf eine Studienfahrt in die franz\u00f6sische Hauptstadt mit ihren unz\u00e4hligen weltber\u00fchmten historischen Baudenkm\u00e4lern, Museen und kulturellen Angeboten.<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\"><br \/><strong>1. Tag: Paris von oben<\/strong><\/p>\n<p><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Gleich am ersten Tag unserer Ankunft besuchten wir zuerst die beeindruckende Op\u00e9ra Garnier und dann auch die Galeries Lafayette.<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Die Galeries Lafayette befinden sich im Boulevard Haussmann und bieten neben den teuren Boutiquen und bekannten Marken auch eine Bilderausstellung von diversen K\u00fcnstlern.<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Die Dachterrasse des Geb\u00e4udes bietet einen kostenlosen gro\u00dfartigen Ausblick \u00fcber Paris. Das n\u00e4chste Ziel war der Eiffelturm. Auf dem Weg kamen wir u.a. am Elys\u00e9e-Palast vorbei, dem Amtssitz des neu gew\u00e4hlten franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron, und \u00fcberquerten die Champs-Elys\u00e9es.<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Der Eiffelturm ist mit 324 Meter das h\u00f6chste Geb\u00e4ude von Paris. Er steht am Ufer der Seine. Der Turm wurde von 1887 bis 1889 f\u00fcr die Weltausstellung zum Gedenken des 100. Jahrestag der Franz\u00f6sischen Revolution von Gustave Eiffel errichtet. Urspr\u00fcnglich war geplant, dass er nach der Weltausstellung wieder abgebaut werden sollte, doch dadurch, dass auf dem Turm ein Radiosender eingerichtet wurde, konnte die Konzession verl\u00e4ngert werden. Heutzutage ist der Eiffelturm nicht mehr aus Paris wegzudenken. Mittlerweile ist er sogar das meistbesuchte Wahrzeichen der Welt. Wir machten unz\u00e4hlige Photos!<\/p>\n<p><\/span><\/div>\n<div><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-4422\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/schulebza.de\/gymnasiumneu\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Paris_1.jpg\" alt=\"Paris 1\" width=\"565\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Paris_1.jpg 565w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Paris_1-265x300.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 565px) 100vw, 565px\" \/><\/div>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Paris von oben genossen wir dann am Abend von der Tour Montparnasse aus, ein etwa 210 m hohes B\u00fcrohaus mit 59 Stockwerken. Zuerst fuhren wir mit dem Aufzug innerhalb weniger Sekunden bis in die 56. Etage. Dort bot eine Aussichtsplattform einen weiten Blick auf die gesamte Stadt. Rundherum hatte man eine atemberaubende Sicht \u00fcber alle Sehensw\u00fcrdigkeiten, Parks und Stra\u00dfen von Paris, dabei nicht zu vergessen die Seine. Trotz des starken Windes auf dem Dach war es ein sehr sch\u00f6nes Erlebnis, den tollen Blick \u00fcber die Hauptstadt Frankreichs genie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\"><strong>2.Tag: Friedensweg und Montmartre<\/strong><br \/><\/span> <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Am Dienstag, 30.05., machten wir uns nach dem Vortrag der Organisation Aktion Friedensdienste S\u00fchnezeichen auf den Friedensweg mit Maja aus Karlsruhe, die gerade ein Freiwilliges soziales Jahr bei ASF absolviert.&nbsp;<\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Der Friedensweg umfasste 15 Stationen in Paris.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Die Tour startete beim Trocad\u00e9ro und f\u00fchrte uns einmal um den Eiffelturm herum. Maja, die nur unmerklich \u00e4lter war als wir selbst, hielt die einzelnen Stopps kurz und \u00fcbersichtlich aber trotzdem informativ. So viele verschiedene Dinge oder Orte in Paris stehen offiziell und inoffiziell f\u00fcr den Frieden. Eine Friedensmauer, auf der in 49 Sprachen Frieden geschrieben ist, ist wohl das beeindruckendste Friedenssymbol.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Am Dienstagnachmittag stand schlie\u00dflich eine F\u00fchrung in franz\u00f6sischer Sprache durch Montmartre, das K\u00fcnstlerviertel von Paris, mit anschlie\u00dfender Besichtigung der Sacr\u00e9-Coeur an. Montmartre ist das 18. Arrondissement, die h\u00f6chste Erhebung von Paris und heute ein beliebtes Ausflugsziel f\u00fcr Touristen. <br \/>W\u00e4hrend des 19. Jahrhunderts bev\u00f6lkerten zahlreiche, sp\u00e4ter bekannte K\u00fcnstler das Viertel (z.B.: Picasso) und verhalfen ihm zu seiner Bekanntheit. In den engen Gassen fanden wir jedoch neben \u00dcberresten aus alten Zeiten auch die moderne Street Art.<\/p>\n<p><\/span><\/div>\n<div><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-4423\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/schulebza.de\/gymnasiumneu\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Paris_2.jpg\" alt=\"Paris 2\" width=\"640\" height=\"481\" srcset=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Paris_2.jpg 640w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Paris_2-300x225.jpg 300w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Paris_2-380x285.jpg 380w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Paris_2-285x214.jpg 285w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 8pt;\">LK F 11 vor der Mur des je t&#8217;aime (Die \u201eIch-liebe-Dich&#8220;-Mauer)<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Hierbei werden Hausw\u00e4nde, Schilder und sogar Treppen von Malbegeisterten nach Lust und Laune \u201eversch\u00f6nert&#8220;. Des Weiteren war Montmartre in der Neuzeit sehr bekannt f\u00fcr seine Windm\u00fchlen, die auch zum Mahlen von Gips dienten, von welchen jedoch heute lediglich zwei \u00fcbrig sind. Von eben jenen M\u00fchlen erhielt auch das Moulin Rouge seinen Namen. Wir entdeckten Filmdrehorte, wie die \u00c9picerie aus Die fabelhafte Welt der Am\u00e9lie. Nach diesen Erkundungen folgten wir einer steil ansteigenden Stra\u00dfe und fanden uns bald auf dem Place du Tertre wieder. Umgeben von zahlreichen kleinen Restaurants und Caf\u00e9s befinden sich hier die St\u00e4nde von Stra\u00dfenk\u00fcnstlern, welche Portraits, Karikaturen und Scherenschnitte anfertigen. Wir erhielten nun die Chance uns selbst verewigen zu lassen oder zumindest einem Maler \u00fcber die Schulter zu schauen. Zum Abschluss besichtigten wir den H\u00f6hepunkt der F\u00fchrung: Sacr\u00e9-Coeur. Die Basilika stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde im neobyzantinischen Stil gebaut. Im Inneren der Kirche beeindruckten uns vor allem die imposante H\u00f6he und die wundersch\u00f6nen Bilder. Es gab die M\u00f6glichkeit, eine Kerze f\u00fcr Angeh\u00f6rige anzuz\u00fcnden. Nach diesem letzten spannenden Teil der F\u00fchrung ruhte sich die Truppe noch eine Weile auf der gro\u00dfen Freitreppe vor Sacr\u00e9-Coeur aus, genoss den grandiosen Ausblick und lie\u00df die \u00fcberw\u00e4ltigende Atmosph\u00e4re auf sich wirken.<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\"><br \/><strong>3. Tag Kunst, Kultur und Paris von unten<\/strong><\/p>\n<p><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Am Vormittag besichtigten wir mit unz\u00e4hligen anderen Besuchern den Louvre. Mit ungef\u00e4hr 380.000 Kunstwerken, welche auf einer Fl\u00e4che von \u00fcber 60.000 m\u00b2 j\u00e4hrlich mehr als zehn Millionen Besuchern pr\u00e4sentiert werden, ist es das gr\u00f6\u00dfte Museum der Welt. Gemeinsam haben wir uns gegenseitig Vortr\u00e4ge \u00fcber die Venus von Milo sowie andere Kunstwerke und Skulpturen gehalten. Ein Abstecher zur Mona Lisa, dem ber\u00fchmten Gem\u00e4lde der Juli-Revolution von 1830 La Libert\u00e9 guidant le peuple von Eug\u00e8ne Delacroix, der Kaiserkr\u00f6nung Napol\u00e9ons von 1804 oder das Portrait von Ludwig XIV. durfte nicht fehlen.<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Am Mittwoch besuchten wir nachmittags gemeinsam zu Fu\u00df das beliebte Viertel Saint-Germain-des-Pr\u00e9s (6. Arrondissement) und sahen somit zwei der ber\u00fchmten Pariser Caf\u00e9s litt\u00e9raires. Dies war zum einen das Caf\u00e9 de Flore sowie Les Deux Magots. Solche speziellen Caf\u00e9s sind Orte, an denen man sich trifft, um \u00fcber Literatur zu reden oder auch einfach Ideen untereinander austauscht. Viele ber\u00fchmte Schriftsteller und Maler waren hier bereits zu Besuch, von Jean-Paul Sartre \u00fcber Andr\u00e9 Breton und Picasso bis Simone de Beauvoir. Sie schrieben und malten hier teilweise sogar ihre Werke. Heutzutage ziehen die Caf\u00e9s aber auch Touristen an, um das sch\u00f6ne und \u00fcberaus angenehme Flair genie\u00dfen und gleichzeitig erleben zu k\u00f6nnen, genau wie die Ber\u00fchmtheiten zuvor.<\/p>\n<p><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Der Jardin du Luxembourg ist ein fr\u00fcher k\u00f6niglicher, heute staatlicher Schlosspark im Pariser Quartier Latin (6. Arrondissement) mit Sitz des Senats. Auf unserer Studienfahrt haben wir den vielf\u00e4ltigen Park sehr gerne f\u00fcr eine Mittagspause genutzt.<\/p>\n<p><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Eine Stadt erkundet man am besten zu Fu\u00df und deswegen ging es nach einer Pause im Jardin du Luxembourg gleich weiter zu mehreren ber\u00fchmten Baudenkm\u00e4lern. Das Panth\u00e9on, die nun nationale Ruhmeshalle (ehemals Kirche) dient heute als Grab f\u00fcr ber\u00fchmte Pers\u00f6nlichkeiten, wie zum Beispiel Voltaire und auch als erste Frau Marie Curie. Als n\u00e4chstes besuchten wir die nicht weit entfernte Sorbonne, die \u00e4lteste Universit\u00e4t in Paris. Interessant waren die Hinweise auf Studenten, wie beispielsweise viele Fahr- und Motorr\u00e4der um den Universit\u00e4tscampus herum. Doch vom Innern der Universit\u00e4t bekamen wir wenig mit. Die wenigen offenen T\u00fcren waren kontrolliert von Beamten und so mussten wir uns mit der Fassade des Geb\u00e4udes begn\u00fcgen. Nicht weit von dort erhoben sich schon die charakteristischen T\u00fcrme von Notre-Dame de Paris in die H\u00f6he. Im Innern der im gotischen Stil errichteten Kathedrale war es trotz der vielen Fenster doch sehr dunkel in den Seitenschiffen. Besonders in Erinnerung sind uns die prachtvollen Fensterrosen im Querschiff geblieben. Der Blick an die Decke im Mittelschiff l\u00e4sst einen die Bewunderung ein wenig nachvollziehen, welche ein Pilger oder ganz normaler B\u00fcrger beim Eintreten in die Kirche empfinden kann.<\/p>\n<p><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Am Ende des Nachmittags schauten wir uns das Theaterst\u00fcck Les fables de la Fontaine in der Com\u00e9die Saint Michel an, in dem mit Hilfe eines Bauchredners verschiedene Fabeln von La Fontaine vorgestellt wurden. Die Zuschauer, meist Kinder im Alter von etwa 8 Jahren, waren begeistert und konnten an manchen Stellen sogar interaktiv mitwirken. Das Theater war somit sehr lehrreich, da der Bauchredner den Kindern auch an manchen Stellen unbekanntes Vokabular nahe brachte, sodass auch die Sch\u00fcler unseres Kurses noch viel lernen und so die franz\u00f6sische Kultur und Sprache besser kennenlernen konnten.<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Am Abend lernten wir Paris von unten kennen und besichtigten die Katakomben. Fr\u00fcher waren die Katakomben Steinbr\u00fcche, die sich unter der Stadt befinden. Dort wurde Kalkstein abgebaut und f\u00fcr den H\u00e4userbau verwendet. Im 18. Jahrhundert war die Sterberate in Paris durch Epidemien und Hungersn\u00f6te sehr hoch. Dadurch wurde der Platz auf Friedh\u00f6fen immer enger und man musste Gr\u00e4ber doppelt bis dreifach belegen. Der Verwesungsprozess f\u00fchrte zu einem immer unertr\u00e4glicheren Geruch in der N\u00e4he der Friedh\u00f6fe und auch das Grundwasser wurde verunreinigt. Um diese Probleme zu l\u00f6sen, grub man knapp 6 Millionen Menschen wieder aus und begrub ihre Gebeine im ehemaligen Steinbruch, den heutigen Katakomben.<\/p>\n<p><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">130 Stufen einer steinernen Wendeltreppe f\u00fchrten uns in die etwa 300 Kilometer Tunnel unter der Stadt. Der Rundgang ist allerdings nur etwa 2 Kilometer lang. 30 Kilometer unter der Stadt k\u00fchlt die Luft ab, was einen schon von vorneherein schaudern l\u00e4sst. Die G\u00e4nge waren sp\u00e4rlich beleuchtet, mit jedem Schritt kamen die Decken n\u00e4her und man bekam ein mulmiges Gef\u00fchl. Ein Schild mit der Aufschrift: Arr\u00eate, c&#8217;est ici l&#8217;empire de la mort, auf Deutsch: &#8222;Stopp, hier ist das Reich des Todes&#8220; markierte den Anfang der Stadt der Gebeine. Man f\u00fchlt sich wie in einem alten Gruselfilm und denkt einen Moment dar\u00fcber nach, ob man nun doch nicht lieber umkehren sollte. Doch wir gingen weiter und wanderten durch endlose G\u00e4nge, ges\u00e4umt von einem Wall aus Gebeinen und Totenk\u00f6pfen dazwischen. Es ergeben sich Muster, fast wie Kunst. Still, zum Teil schockiert, kam unsere bislang gute Stimmung erst wieder an der Oberfl\u00e4che zur\u00fcck.<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Den Abend lie\u00dfen wir in einem der vielen Stra\u00dfencaf\u00e9s der rue Daguerre ausklingen, einer der sch\u00f6nsten Stra\u00dfen von Paris.<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\"><br \/><strong>4. Tag Ausflug ins Weltall, Freizeit und Theater<\/strong><\/p>\n<p><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Wir nutzten die Studienfahrt auch, um im Rahmen des deutsch-franz\u00f6sischen Entdeckungstages, das Unternehmen Arianespace in Evry-Courcouronnes zu besichtigen, ein gl\u00e4nzendes Beispiel europ\u00e4ischer Zusammenarbeit. Ein Bericht zum Besuch des Raketentr\u00e4gerunternehmens <a href=\"index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=480:deutsch-franzoesischer-entdeckungstag-bei-arianespace-in-frankreich&amp;catid=46&amp;Itemid=71\">findet sich hier.<\/a><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">&nbsp;<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Der Donnerstagnachmittag stand nun endlich (!) zur freien Verf\u00fcgung und wurde vor allem zu einer Shopping-Tour rund um das Centre Georges Pompidou genutzt. Kurz vor dem letzten Theaterbesuch schlossen sich spontan einige Sch\u00fcler noch einem Stra\u00dfens\u00e4nger vor dem Centre Pompidou an und sorgten f\u00fcr eine ausgelassene Stimmung.<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Als letztes Highlight stand noch ein Besuch des Th\u00e9\u00e2tre du Nord-Ouest auf dem Programm. Wir sahen hier eine Inszenierung von Jean-Paul Sartres Huis clos (zu Deutsch: \u201eGeschlossene Gesellschaft&#8220;). Das Ensemble aus vier Schauspielern bewegte sich in einem dunklen quadratischen Raum, in welchem sich die Zuschauerpl\u00e4tze an drei von vier W\u00e4nden befanden. Diese \u201eB\u00fchne&#8220; bot uns die M\u00f6glichkeit, sich noch besser in die Szene hineinzuversetzen. Hier finden sich drei verschiedenene Menschen nach ihrem Tod in einem geschlossenen Zimmer in der H\u00f6lle wieder, wo jeder des anderen Peiniger ist. Gegenseitig versuchen sie sich die S\u00fcnden ihrer Lebzeiten zu verheimlichen, doch je mehr Zeit vergeht, umso mehr steigt die Spannung zwischen den Charakteren und die Wahrheit kommt nach und nach ans Licht. Ebenfalls eingeschlossen in jenem \u201eH\u00f6llenzimmer&#8220; (die Temperaturen sorgten nicht zuletzt f\u00fcr ein entsprechendes Feeling) erlebte der Kurs das Spektakel hautnah.<\/p>\n<p><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\"><strong>5. Tag Comptine d&#8217;un autre \u00e9t\u00e9 (aus: Le fabuleux destin d&#8217;Am\u00e9lie Poulain)<\/strong><\/p>\n<p><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Ein f\u00fcr die Reisenden am Gare de l&#8217;Est offen stehendes Klavier wurde zum Abschluss am Freitag noch von einigen Sch\u00fclern genutzt, den Aufenthalt musikalisch ausklingen zu lassen, bevor wir am sp\u00e4ten Nachmittag wieder in Wissembourg eintrafen.<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Nach unz\u00e4hligen gelaufenen Kilometern, informativen Referaten und F\u00fchrungen und trotz vollen Programms bleibt als Fazit festzuhalten: Paris ist eine Reise wert, wir hatten viel Spa\u00df und haben viel gelernt!<\/p>\n<p><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Im n\u00e4chsten Schuljahr wird die Fachschaft Franz\u00f6sisch f\u00fcr den LK Franz\u00f6sisch 11 wieder einen Sch\u00fcleraustausch mit einer neuen Partnerschule in Sens, dem Lyc\u00e9e Janot, s\u00fcdlich von Paris, anbieten k\u00f6nnen, sodass die Sch\u00fcler noch mehr in die franz\u00f6sische Sprache und Alltagskultur eintauchen werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-4424\" style=\"display: block; 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Mai bis 02. 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