{"id":3504,"date":"2019-03-30T23:29:02","date_gmt":"2019-03-30T22:29:02","guid":{"rendered":"http:\/\/schulebza.de\/gymnasiumneu\/?page_id=3504"},"modified":"2025-04-10T20:15:13","modified_gmt":"2025-04-10T18:15:13","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>Unsere Schule darf mittlerweile auf eine 500j\u00e4hrige Geschichte zur\u00fcckblicken. Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zur Gr\u00fcndung und Entwicklung bis heute. Zus\u00e4tzlich finden Sie Wissenswertes \u00fcber den Namensgeber unserer Schule, Prof. Alfred Grosser.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3505\" src=\"http:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/foto-deckblatt-geschichte.png\" alt=\"\" width=\"491\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/foto-deckblatt-geschichte.png 491w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/foto-deckblatt-geschichte-300x221.png 300w\" sizes=\"(max-width: 491px) 100vw, 491px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Bergzaberner Lateinschule 1923\/24 vor dem Westportal des Schlosses. (Foto: Schularchiv)<\/p>\n<div class=\"su-heading su-heading-style-default su-heading-align-center\" id=\"\" style=\"font-size:13px;margin-bottom:20px\"><div class=\"su-heading-inner\"><strong>1525 bis heute<\/strong><\/div><\/div>\n<div><strong>Die Gr\u00fcndung der Lateinschule in Bergzabern<sup>1<\/sup><\/strong><\/div>\n<div>\n<div class=\"column\">\n<p>Das heutige Gymnasium im Alfred-Grosser-Schulzentrum im s\u00fcdpf\u00e4lzischen Bad Bergzabern geht zur\u00fcck auf die Gr\u00fcndung einer Lateinschule im Jahr 1525. B\u00fcrgermeister und Ratsherren der Stadt hatten Martin Luthers Vorstellungen zur Schulreform<sup>2<\/sup> aufgegriffen und Lehrer berufen, die das Evangelium \u201eohne allen Zusatz\u201c verk\u00fcndigen sollten. Die Lateinschule bereitete die Sch\u00fcler auf den Besuch der Landesschule (Gymnasium) in Hornbach vor, vermittelte aber auch denen eine weitergehende Bildung, die den Besuch des Gymnasiums nicht anstrebten.<\/p>\n<p><strong>Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert<\/strong><\/p>\n<p><strong><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3506\" src=\"http:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/hist_coverdale.png\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"284\" \/><\/strong>Erste Lehrer in Bergzabern waren Peter Flimsbach, ein Verwandter Philipp Melanchthons, der Theologe Nikolaus Thomae sowie von 1543 bis 1547 und noch einmal von 1555 bis 1558 der englische Reformator Miles Coverdale, der 1535 in Stra\u00dfburg die Bibel ins Englische \u00fcbersetzt hatte und zwischenzeitlich Bischof von Exeter wurde. Von 1635 bis 1640 war die Schule aufgrund der Ereignisse des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges geschlossen: die Stadt hatte in diesen Jahren achtzig Prozent ihrer Einwohner verloren, der Lehrer war verhungert, der Pfarrer hatte seinem Leben selbst ein Ende gesetzt. Auch noch in den folgenden Jahrzehnten war der Bestand der Bergzaberner Lateinschule gef\u00e4hrdet; geringe Sch\u00fclerzahlen und wechselnde, ungeeignete oder fehlende Lehrkr\u00e4fte waren daf\u00fcr verantwortlich. Erst mit Beginn des 18. Jahrhunderts besserte sich die Situation, weil jetzt vor allem k\u00fcnstlerisch und wissenschaftlich gebildete Lateinschullehrer (\u201ePr\u00e4zeptoren\u201c) hier unterrichteten.<\/p>\n<div style=\"clear: both;\">\n<p><strong>Franz\u00f6sische Revolution<\/strong><\/p>\n<p>Ab 1793 wurde das Bergzaberner Schulwesen durch die Ereignisse der Franz\u00f6sischen Revolution bestimmt, denn die 1792 gegr\u00fcndete S\u00fcdpf\u00e4lzer Republik wurde 1793 Teil der franz\u00f6sischen Republik. Schule war nun Aufgabe des Staates, die Lehrer wechselten h\u00e4ufig. 1807, in napoleonischer Zeit, wurde die Bergzaberner Lateinschule geschlossen.<\/p>\n<p><strong>Wiederer\u00f6ffnung<\/strong><\/p>\n<p><strong><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3507\" src=\"http:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/hist_weber.png\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"309\" srcset=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/hist_weber.png 215w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/hist_weber-209x300.png 209w\" sizes=\"(max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/><\/strong>Die von den Bergzaberner B\u00fcrgern immer wieder angemahnte und 1829 erfolgte Wieder-er\u00f6ffnung der Lateinschule scheiterte schon nach zwei Jahren, da die Lehrinhalte nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df waren; dem Handel und Gewerbe treibenden B\u00fcrgertum fehlten die \u201eRealien\u201c wie Geschichte, Geographie, Mathematik, Naturlehre.<\/p>\n<p>Mitte der drei\u00dfiger Jahre strebte die Regierung in M\u00fcnchen \u2013 die Pfalz geh\u00f6rte seit 1816 zu Bayern \u2013 deshalb eine Schulreform an, der sich die Bergzaberner Stadtr\u00e4te auf nachdr\u00fccklichen Wunsch der B\u00fcrgerschaft anschlossen. Im Mai 1836 begann der junge Historiker Dr. Georg Weber die Arbeit an der wieder er\u00f6ffneten Lateinschule. Weber wurde 1808 in Bergzabern geboren und verfasste in seiner Heidelberger Zeit eine viel beachtete Weltgeschichte<sup>3<\/sup>.<\/p>\n<div style=\"clear: both;\">\n<p><strong>Die Revolution von 1848\/49<\/strong><\/p>\n<p>In der Revolution von 1848\/49 bekannten sich etliche Bergzaberner Lehrer zu deren Zielen und wurden deshalb durch die Schulbeh\u00f6rde gema\u00dfregelt. So wurde nach der Amtsenthe- bung des Schulleiters die Schule bis zum Sommer 1849 offiziell geschlossen. Danach hatte sie wieder mit schwindenden Sch\u00fclerzahlen zu k\u00e4mpfen, weil nach der gescheiterten Revolution viele Pf\u00e4lzer Familien ihre Heimat verlie\u00dfen und nach Amerika auswanderten.<\/p>\n<p><strong>Im Kaiserreich <\/strong><\/p>\n<p>Die bayrische Schulordnung von 1874 sah f\u00fcr Lateinschulen jetzt f\u00fcnf statt vier Klassen vor. Neben der klassischen Bildung und der christlichen Erziehung wurde dritter Schwerpunkt der muttersprachliche Unterricht. Daneben wurden zeitweise die \u201eRealien\u201c Geschichte und Geo- graphie unterrichtet sowie als Pflichtfach Turnen. Wahlf\u00e4cher, die meist von den Volksschullehrern der Stadt unterrichtet wurden, waren Gesang, Sch\u00f6nschreiben und Zeichnen.<\/p>\n<p>1894 wurde eine sechste Klasse eingerichtet, die Lateinschule somit zum Progymnasium er- hoben, ein Schritt, der nicht die erhoffte Wirkung hatte und deshalb auf Antrag des Stadtrates 1908 durch die R\u00fcckstufung zur f\u00fcnfklassigen Lateinschule revidiert wurde.<\/p>\n<p><strong>Erster Weltkrieg und Weimarer Republik <\/strong><\/p>\n<p>Im ersten Weltkrieg war der Schulbetrieb aus naheliegenden Gr\u00fcnden eingeschr\u00e4nkt: Wehrert\u00fcchtigungs\u00fcbungen f\u00fcr die Sch\u00fcler, Abordnungen von Lehrkr\u00e4ften an andere Schulen oder ihre Einberufung zum Milit\u00e4rdienst, sachfremde Nutzung der R\u00e4umlichkeiten, z.B. der Schulturnhalle als Magazin und \u00e4hnliches bestimmten den Schulalltag.<\/p>\n<p>Nach 1918 griff die franz\u00f6sische Besatzungsmacht ins Schulleben ein. Franz\u00f6sisch wurde zur ersten Pflichtfremdsprache, aus der Schulb\u00fccherei wurden Schriften mit nationalistischem oder militaristischem Inhalt entfernt, \u00dcbungen milit\u00e4rischer Art waren verboten. Lehrkr\u00e4fte wurden bei Verfehlungen aus der linksrheinischen Pfalz ausgewiesen oder gar inhaftiert. Das bayrische Kultusministerium erlaubte seit 1920 M\u00e4dchen den Zugang zu h\u00f6heren Schulen; 1924 wurde zum ersten Mal ein M\u00e4dchen in die Lateinschule Bergzabern aufgenommen, die h\u00f6here T\u00f6chterschule wurde 1930 geschlossen.<\/p>\n<p><strong>Nationalsozialistische Zeit <\/strong><\/p>\n<p>B\u00fcrgerschaft und Lehrkr\u00e4fte waren vorwiegend national eingestellt und lehnten die Republik ab. Andersdenkende Lehrer passten sich nach der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten der neuen Ideologie und deren ver\u00e4nderten Erziehungszielen an, ein \u201eunzuverl\u00e4ssiger\u201c Lehrer wurde entlassen.<\/p>\n<p>1937 wurde im h\u00f6heren Schulwesen des Deutschen Reichs die Einheitsschule eingef\u00fchrt: die Oberschule f\u00fcr Jungen und die Oberschule f\u00fcr M\u00e4dchen. Die Schulzeit wurde um ein Jahr auf acht Jahre verk\u00fcrzt. Wo es wie in Bergzabern nur e i n e h\u00f6here Schule am Ort gab, wurde Koedukation zugelassen. Der Anteil der M\u00e4dchen in der Oberschule betrug in Bergzabern etwa ein Drittel. K\u00f6rperlich behinderte, \u201eerbkranke\u201c und \u201eartfremde\u201c Kinder und Jugendliche waren vom Besuch der h\u00f6heren Schulen ausgeschlossen. Die letzte j\u00fcdische Sch\u00fclerin musste 1938 die Oberschule verlassen.<\/p>\n<p><strong>Zweiter Weltkrieg <\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde die \u201eRote Zone\u201c, das Grenzgebiet zu Frankreich, vollst\u00e4ndig evakuiert. Stadt und Landkreis Lichtenfels in der Oberpfalz nahmen die \u201er\u00fcckge- f\u00fchrten\u201c Bergzaberner auf, die Lehrer der Lateinschule wurden zur Wehrmacht eingezogen oder anderen Schulen in Bayern zugewiesen. Der Schulleiter f\u00fchrte seine Dienstgesch\u00e4fte von N\u00fcrnberg aus. Nach dem Frankreichfeldzug kehrten die Pf\u00e4lzer heim. Bis zur zweiten Evakuierung Ende 1944, als die Front sich vom Elsass her n\u00e4herte, blieb die Lage der Bergzaberner Oberschule aber schwierig: nach der R\u00fcckkehr hatte man verw\u00fcstete Schulr\u00e4ume vorgefunden, Mobiliar und Unterrichtsmaterialien waren verschwunden, Lehrer fehlten, Arbeitseins\u00e4tze der Jugendlichen und Kriegseins\u00e4tze als Flakhelfer machten ein planm\u00e4\u00dfiges und kontinuierliches Unterrichten unm\u00f6glich. \u00dcberdies wurden Sch\u00fcler aus dem bombardierten Ludwigshafen zus\u00e4tzlich aufgenommen. Ende M\u00e4rz 1945 wurde die Pfalz schlie\u00dflich besetzt, am 28. Mai wurden alle Schulen in der franz\u00f6sischen Besatzungszone geschlossen. Der Unterricht ruhte bis in den Herbst hinein.<\/p>\n<p><strong>Nach 1945 <\/strong><\/p>\n<p>Am 17. Oktober 1945 wurde der Unterricht in den Schulen Bergzaberns wieder aufgenommen, an einen geregelten Schulbetrieb war aber lange noch nicht zu denken. In jeder Hin- sicht herrschte Mangel: R\u00e4ume, M\u00f6bel, B\u00fccher, Hefte, Brennstoff, Nahrung \u2013 alles fehlte, Improvisation war an der Tagesordnung, neben dem Schulleiter erteilten lediglich zwei Studenten den Unterricht. Literaturunterricht wurde aus den Best\u00e4nden elterlicher B\u00fccherschr\u00e4nke erteilt, kaputte Fensterscheiben wurden notd\u00fcrftig mit Pappe repariert, bei extremer K\u00e4lte fiel der Unterricht aus.<\/p>\n<p><strong>Vom Progymnasium zum Gymnasium<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3508\" src=\"http:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/hist_schule_alt.png\" alt=\"\" width=\"368\" height=\"244\" srcset=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/hist_schule_alt.png 368w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/hist_schule_alt-300x199.png 300w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/hist_schule_alt-285x190.png 285w\" sizes=\"(max-width: 368px) 100vw, 368px\" \/>1950 wurde die h\u00f6here Schule Bergzaberns wieder zum Progymnasium mit sechs Klassen und zwei Zweigen: dem naturwissenschaftlichen und dem neusprachlichen. Schon fr\u00fch gab es erste \u00dcberlegun- gen, das Progymnasium zum Gymnasium auszubauen. Erst ab 1961 wurde dieser Plan umgesetzt, allerdings mit der Einschr\u00e4nkung, dass es aufgrund der zu erwartenden geringen Sch\u00fclerzahl nur einen neu- sprachlichen Zweig geben w\u00fcrde. 1962 fiel in Rheinland-Pfalz das bis dahin obligatorische Schulgeld f\u00fcr die h\u00f6heren Schulen weg. 1966 wurden zum ersten Mal in Bad Bergzabern, wie die Kurstadt seit 1964 hie\u00df, Abiturienten entlassen. Mit der von der Kultusministerkonferenz 1972 beschlossenen Oberstufenreform entfiel die Beschr\u00e4nkung auf den neusprachlichen Schwerpunkt: 1974\/75 wurde in Bad Bergzabern die Mainzer Studienstufe eingef\u00fchrt, die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler setzten ab Klassenstufe 11 mit der Wahl dreier Leistungsf\u00e4cher ihren individuellen Schwerpunkt.<\/p>\n<div style=\"clear: both;\">\n<p><strong>Das Schulzentrum entsteht <\/strong><\/p>\n<p>Ein zweiter Wunsch erf\u00fcllte sich mit dem Ausbau zum Gymnasium: die h\u00f6here Schule Bergzaberns erhielt ein eigenes Geb\u00e4ude. Bis dahin war die Lateinschule immer in verschiedenen mehr oder weniger geeigneten R\u00e4umlichkeiten der Stadt untergebracht, zuletzt im Schloss unter einem Dach mit den beiden konfessionellen Volksschulen.<\/p>\n<p>1964 wurde der Neubau am s\u00fcdlichen Rand der Stadt bezogen, ein Erweiterungsbau wurde schon 1969 fertig gestellt. Die Volksschulen verlie\u00dfen ebenfalls das Schloss und wurden in unmittelbarer Nachbarschaft des Gymnasiums in einem weiteren Neubau untergebracht; eine gemeinsame Aula, Turnhallen und Sportpl\u00e4tze entstanden, das Ganze wurde durch eine \u201esch\u00f6ne Schullandschaft\u201c zusammengebunden.<\/p>\n<p>Ende der siebziger Jahre nahm ein weiterer Neubau die 1970 als Au\u00dfenstelle von Annweiler gegr\u00fcndete Bergzaberner Realschule und die Hauptschule, die jetzt Mittelpunktschule war, auf. Die Grundschule blieb im Geb\u00e4ude der ehemaligen Volksschulen. In rund anderthalb Jahrzehnten war so ein weitl\u00e4ufiges Schulzentrum entstanden. Von 2008 bis 2011 wurde das Gymnasium saniert, umgebaut und neu strukturiert.<\/p>\n<p><strong>Das Gymnasium in der Kooperativen Gesamtschule<\/strong><\/p>\n<p><strong><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3509\" src=\"http:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/hist_schule_neu.png\" alt=\"\" width=\"318\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/hist_schule_neu.png 318w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/hist_schule_neu-300x253.png 300w\" sizes=\"(max-width: 318px) 100vw, 318px\" \/><\/strong>Gymnasium und Hauptschule, sp\u00e4ter auch die selbstst\u00e4ndig gewordene Bad Bergzaberner Realschule bildeten ab\u00a01974 eine Kooperative Gesamtschule mit einer gemeinsamen Orientierungsstufe des Gymnasiums und der Realschule, mit einem Lehreraustausch zwischen allen drei\u00a0Schularten sowie mit schulart- und jahrgangs\u00fcbergreifenden Arbeitsgemeinschaften einschlie\u00dflich des Nachmittagsangebots \u201eArbeiten und Spielen\u201c in den Orientierungsstufen<sup>4<\/sup>. Die Kooperative Gesamtschule entwickelte\u00a0sich zu einer offenen Ganztagsschule. Die drei kooperierenden Schulen blieben aber selbstst\u00e4ndig.<sup>5<\/sup> Einer der Schulleiter \u00fcbernimmt turnusm\u00e4\u00dfig die Federf\u00fchrung in der Kooperation.<\/p>\n<p>Nach dem Neubau des Gymnasiums im Jahr 1964 und dem damit verbundenem Umzug aus dem Schloss sowie dem Erweiterungsbau im Jahr 1970 war gut 45 Jahre sp\u00e4ter eine gr\u00f6\u00dfere Sanierung von N\u00f6ten. Unterst\u00fctzt durch den Kreis S\u00fcdliche Weinstra\u00dfe und dem Land Rheinland-Pfalz konnte aus den alten Geb\u00e4uden eine &#8222;neue&#8220; Schule entstehen.<\/p>\n<p>Die konkrete Planung lief bereits seit 2005, bei der neben der Schulleitung die verschieden Fachschaften und das Kollegium zusammen mit der Bauabteilung des Kreises S\u00fcdliche Weinstra\u00dfe als Schultr\u00e4ger unter der Leitung von Peter Forger viele Vorgespr\u00e4che f\u00fchrten. Im Fr\u00fchjahr 2006 erhielt das Architektenb\u00fcro A2 den Auftrag zur Planung der Sanierung. Das B\u00fcro \u00fcbernahm auch die Bauaufsicht und 2007 war dann Startschuss.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-3525\" src=\"http:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/san_vordach1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/san_vordach1-300x225.jpg 300w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/san_vordach1-380x285.jpg 380w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/san_vordach1-285x214.jpg 285w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/san_vordach1.jpg 567w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nach gut 4 Jahren Sanierungszeit im laufenden Schulbetrieb waren anfangs des Schuljahres 2011\/2012 s\u00e4mtliche Geb\u00e4ude auf dem neuesten Stand der Technik und wurden von Landr\u00e4tin Riedmaier in die Obhut der Schulgemeinschaft gegeben.<\/p>\n<div style=\"clear: both;\">\n<p><strong>Das Schulprofil <\/strong><\/p>\n<p>Das heutige Profil des Gymnasiums wurde von den fr\u00fchen siebziger Jahren an entwickelt durch die Einf\u00fchrung des Franz\u00f6sischen als erster Fremdsprache und des bilingualen Unterrichts ab der 5. Klasse (1970) sowie des \u201eAbiBac\u201c (1996, deutsch-franz\u00f6sisches Abitur). In der gemeinsamen Orientierungsstufe sowie in den Klassen 7 und 8 gibt es seit 1992 Bl\u00e4serklassen, an Stelle der Streicher-AG (1999) wird ab 2012 eine Streicherklasse eingerichtet. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler erlernen hier im Rahmen des regul\u00e4ren Musikunterrichts durch gemeinsames Musizieren ein Instrument. Die erlernten F\u00e4higkeiten k\u00f6nnen ab Klasse 9 im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften vertieft werden.<\/p>\n<p>Seit 2009 ist das Gymnasium Ausbildungsschule.<\/p>\n<p><strong>Die Namensgebung<\/strong><\/p>\n<p>Die Namensgebung erfolgte durch einen am 13. Februar 2006 gefassten Beschluss des Kreistages S\u00fcdliche Weinstra\u00dfe. In einem Festakt am 18. Mai des gleichen Jahres wurde dem Schulzentrum der neue Name \u201eAlfred-Grosser-Schulzentrum\u201c in Anwesenheit des Namensgebers verliehen. Der franz\u00f6sische Politologe und Publizist Prof. Alfred Grosser, in Frankfurt\/M. geboren und 1933 mit der Familie vor den Nazis nach Frankreich geflohen, wirkte seit Ende des Zweiten Weltkrieges als Mittler und Vers\u00f6hner zwischen Deutschen und Franzosen. Die Laudatio hielt der Politologe Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli von der Universit\u00e4t Koblenz-Landau.<\/p>\n<p><strong><div class=\"su-heading su-heading-style-default su-heading-align-center\" id=\"\" style=\"font-size:13px;margin-bottom:20px\"><div class=\"su-heading-inner\">Die Schulleiter im 19. Jahrhundert<\/div><\/div><div class=\"su-table su-table-responsive su-table-alternate\"><\/strong><\/p>\n<table style=\"width: 835px\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 136.167px\">1836 &#8211; 1838<\/td>\n<td style=\"width: 682.833px\">\u00a0 Dr. Georg Weber (*1808 Bergzabern, +1888 Heidelberg)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 136.167px\">1839 &#8211; 1851<\/td>\n<td style=\"width: 682.833px\">\u00a0\u00a0Josef Krieger (*1809 ?)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 136.167px\">1851 &#8211; 1856<\/td>\n<td style=\"width: 682.833px\">\u00a0 Dr. Johann Wilhelm D\u00f6derlein (*1825 Erlangen, +1881 Bayreuth)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 136.167px\">1856 &#8211; 1866<\/td>\n<td style=\"width: 682.833px\">\u00a0 Georg Ludwig Friedrich Daniel Theodor Weber (*1811 Dornhausen, +1866 Bad Bergzabern)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 136.167px\">1866 &#8211; 1872<\/td>\n<td style=\"width: 682.833px\">\u00a0 Konrad Philipp Karl Wollner<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 136.167px\">1873 &#8211; 1876<\/td>\n<td style=\"width: 682.833px\">\u00a0 Georg Osthelder<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 136.167px\">1876 &#8211; 1904<\/td>\n<td style=\"width: 682.833px\">\u00a0 Magnus Endra\u00df (*1834 ?)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong><\/div><div class=\"su-heading su-heading-style-default su-heading-align-center\" id=\"\" style=\"font-size:13px;margin-bottom:20px\"><div class=\"su-heading-inner\">Die Schulleiter bis 1945<\/div><\/div><div class=\"su-table su-table-responsive su-table-alternate\"><\/strong><\/p>\n<table style=\"width: 818px\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 130.667px\">1904 &#8211; 1908<\/td>\n<td style=\"width: 671.333px\">\u00a0 \u00a0Heinrich Sponsel<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 130.667px\">1908 &#8211; 1926<\/td>\n<td style=\"width: 671.333px\">\u00a0 \u00a0Martin Matz (*1864 Berghausen)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 130.667px\">1926<\/td>\n<td style=\"width: 671.333px\">\u00a0 \u00a0(komm.) Dr. Benedikt K\u00f6\u00dfler (*1886 Gersdorf)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 130.667px\">1926 &#8211; 1934<\/td>\n<td style=\"width: 671.333px\">\u00a0 \u00a0Dr. Siegfried Kriegbaum (*1883 Schw\u00f6rsheim)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 130.667px\">1934 &#8211; 1938<\/td>\n<td style=\"width: 671.333px\">\u00a0 \u00a0Dr. Dr. Julius Andreae (*1898, +1972 Heidenheim\/Mfr)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 130.667px\">1938<\/td>\n<td style=\"width: 671.333px\">\u00a0 \u00a0(komm.) Dr. Oskar P\u00f6hlmann (*1897 N\u00fcrnberg)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 130.667px\">1939 &#8211; 1941<\/td>\n<td style=\"width: 671.333px\">\u00a0 \u00a0Dr. Friedrich Helmreich (*1902 N\u00fcrnberg, +1956 Coburg)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 130.667px\">1941 &#8211; 1943<\/td>\n<td style=\"width: 671.333px\">\u00a0 \u00a0(komm.) Dr. Josef Korn (*1909 Aschaffenburg)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 130.667px\">1943 &#8211; 1944<\/td>\n<td style=\"width: 671.333px\">\u00a0 \u00a0(komm.) Hermann Lemp (*1912 J\u00e4rkendorf)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong><\/div><div class=\"su-heading su-heading-style-default su-heading-align-center\" id=\"\" style=\"font-size:13px;margin-bottom:20px\"><div class=\"su-heading-inner\">Die Schulleiter nach 1945<\/div><\/div><div class=\"su-table su-table-responsive su-table-alternate\"><\/strong><\/p>\n<table style=\"width: 812px\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 129.167px\">\n<div>1945 &#8211; 1949<\/div>\n<\/td>\n<td style=\"width: 666.833px\">\u00a0 \u00a0Thomas Zwick (*1889 Waldfischbach, +1978 Ludwigshafen)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 129.167px\">1949 &#8211; 1954<\/td>\n<td style=\"width: 666.833px\">\u00a0 \u00a0Friedrich Laffer\u00e9 (*1892 Obermoschel, +1954 Bergzabern)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 129.167px\">1954 &#8211; 1971<\/td>\n<td style=\"width: 666.833px\">\u00a0 \u00a0Kurt Jung (*1907 Potzbach, +1994 Bad Bergzabern)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 129.167px\">1971 &#8211; 1988<\/td>\n<td style=\"width: 666.833px\">\u00a0 \u00a0Dr. Klaus H\u00f6rner (*1928 Neustadt\/W.)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 129.167px\">1988 &#8211; 2001<\/td>\n<td style=\"width: 666.833px\">\u00a0 \u00a0Dr. Herwig Blum (*1940 Hermannstein, +2011 Berlin)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 129.167px\">2002 &#8211; 2010<\/td>\n<td style=\"width: 666.833px\">\u00a0 \u00a0Hans-Joachim Lillig (*1953 Pirmasens)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 129.167px\">2011 &#8211; 2015<\/td>\n<td style=\"width: 666.833px\">\u00a0 \u00a0Philipp Gerlach (*1966 Bremen)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 129.167px\">seit 2016<\/td>\n<td style=\"width: 666.833px\">\u00a0\u00a0 Peter Allmann<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong><\/div><\/strong>____________________________________________________________________<\/p>\n<div class=\"column\">\n<p>1 Diesem Abriss liegt die Monografie von G\u00fcnther Volz \u00fcber Die h\u00f6here Schule der Stadt Bad Bergzabern von 1525 bis 2010 zugrunde. (s. Literaturverzeichnis)<\/p>\n<p>2 in seiner Schrift \u201eAn die Burgmeyster und Radherren allerley Stedte ynn deutschen Landen\u201c (1524).<br \/>\n3 von 1839 bis 1872 war Georg Weber Lehrer und Direktor an der H\u00f6heren B\u00fcrgerschule in Heidelberg.<\/p>\n<div class=\"column\">\n<p>4 2008 beschloss Rheinland-Pfalz eine Schulstrukturreform. Die Hauptschule und damit auch deren Orientierungsstufe wurden aufgel\u00f6st und die neue Form der Realschule plus gebildet. Seitdem gibt es nur noch die gemeinsame Orientierungsstufe von Realschule plus und Gymnasium.<\/p>\n<p>5 zur Entstehung der Kooperativen Gesamtschule s. Schule im Wandel (1981) und Festschrift zur Namensgebung (2006)<\/p>\n<p><strong>Literatur <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Volz, G\u00fcnther:\u00a0Die h\u00f6here Schule der Stadt Bad Bergzabern von 1525 bis 2010.\u00a0Karlsruhe (Braun Buchverlag) 2011<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column _mce_tagged_br\">\n<ul>\n<li>Schule im Wandel. Ein Beitrag zur Entwicklung des Schulwesens in einer l\u00e4ndlichen Region.\u00a0Bad Bergzabern 1981<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Festschrift zur Namensgebung des Alfred-Grosser-Schulzentrums in Bad Bergzabern am 18.\u00a0Mai 2006. Bad Bergzabern 2006<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Chronik der Schule finden Sie auch <a href=\"http:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/lateinschule_gymnasium_neu.pdf\">hier<\/a> zum Download.<\/p>\n<p align=\"center\"><strong><div class=\"su-heading su-heading-style-default su-heading-align-center\" id=\"\" style=\"font-size:13px;margin-bottom:20px\"><div class=\"su-heading-inner\">Die Geschichte der H\u00f6heren Schule in Bergzabern\u2028\u00a0<\/div><\/div><\/strong><\/p>\n<p align=\"center\"><strong>&#8211;\u00a0<\/strong><strong>Von der Lateinschule zum Gymnasium &#8211;<\/strong><strong> <div class=\"su-table su-table-responsive su-table-alternate\"><\/strong><\/p>\n<table style=\"height: 1447px\" width=\"779\" align=\"center\" bgcolor=\"#C0C0C0\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">1525<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">Gr\u00fcndung einer Lateinschule in Bergzabern<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 88px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 88px\">1796<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 88px;text-align: left\">der letzte Lehrer der Lateinschule verl\u00e4sst in den Wirren der Franz\u00f6sischen Revolution Bergzabern<br \/>\nVersuche der Wiederer\u00f6ffnung scheitern 1800 und 1808; erst 1836 Wiedergr\u00fcndung der Lateinschule in Bergzabern mit 38 Sch\u00fclern (!) in vier Schuljahren ab dem 10. Lebensjahr<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">1874<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">Einf\u00fchrung einer f\u00fcnften Klassenstufe<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 63px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 63px\">1894<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 63px;text-align: left\">Mit Einf\u00fchrung einer sechsten Klassenstufe wird die Lateinschule zum K\u00f6niglichen Progymnasium<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">1908<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">auf Antrag des Stadtrates wird die Schule wieder zur f\u00fcnfklassigen Lateinschule<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">1888 &#8211; 1930<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">gibt es f\u00fcr die M\u00e4dchen neben der Lateinschule eine vierklassige &#8222;H\u00f6here T\u00f6chterschule&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">1929<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">werden erstmals M\u00e4dchen in die Lateinschule aufgenommen (1936 30%)<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 63px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 63px\">1938<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 63px;text-align: left\">Oberschule mit Abschlu\u00df Mittlere Reife nach 5 Jahren: Englisch statt Latein als erste Fremdsprache, st\u00e4rkere Betonung der Naturwissenschaften<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 63px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 63px\">1939<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 63px;text-align: left\">im Zuge des nationalsozialistischen Bildungsabbaus wird die Oberschule noch einmal zum Progymnasium, da sie f\u00fcnf statt der f\u00fcr ausreichend erachteten vier Jahrg\u00e4nge aufweist<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 93px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 93px\">1939\/40 und 1944\/45<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 93px;text-align: left\">ruht der Schulbetrieb wegen der R\u00e4umung der &#8222;Roten Zone&#8220;: Pl\u00fcnderung und Zerst\u00f6rung des Schulgeb\u00e4udes<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 63px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 63px\">1945<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 63px;text-align: left\">Sechsklassige Realschule nach altem bayrischem Vorbild; in 2 Klassens\u00e4len unterrichten der Schulleiter und zwei Studenten<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">1950<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">erneut Progymnasium mit einem neusprachlichen und einem naturwissenschaftlichen Zweig<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">1962<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">Grundsteinlegung f\u00fcr ein neues Schulgeb\u00e4ude im S\u00fcdwesten Bergzaberns<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 63px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 63px\">1964<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 63px;text-align: left\">Ausbau des Progymnasiums zu einem staatlich neusprachlichen Gymnasium mit nunmehr 9 Klassen; Umzug in das neue Schulgeb\u00e4ude; 300 Sch\u00fcler, davon ein Drittel M\u00e4dchen<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 63px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 63px\">1966<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 63px;text-align: left\">erstmals findet eine Abiturpr\u00fcfung in Bergzabern statt; Einrichtung eines neusprachlichen und eines mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweiges in der Oberstufe<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">1970<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">Fertigstellung eines Erweiterungsbaues f\u00fcr das Gymnasium (heute Mittelstufenbau)<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 93px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 93px\">1970<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 93px;text-align: left\">Einrichtung einer Realschulklasse in Jahrgangsstufe 7 als Au\u00dfenstelle der Realschule Annweiler; aus den 5. und 6. Klassen entsteht die sp\u00e4tere gemeinsame Orientierungsstufe von Realschule und Gymnasium<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 93px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 93px\">1974<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 93px;text-align: left\">Zusammenfassung der Haupt-, der Realschule und des Gymnasiums als &#8222;Staatliche Kooperative Gesamtschule Bad Bergzabern Hauptschule &#8211; Realschule &#8211; Gymnasium&#8220;, zun\u00e4chst als Schulversuch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">1975<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">die Realschule wird selbst\u00e4ndig<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 63px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 63px\">1976<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 63px;text-align: left\">Baubeginn des Neubaus f\u00fcr Haupt-, Realschule und Gemeinsame Orientierungsstufe (Fertigstellung 1978)<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">1984<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">Verankerung der Kooperativen Gesamtschule im Schulgesetz<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">1992<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">Einrichtung von Bl\u00e4serklassen<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">1998<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">Einrichtung von Streicher &#8211; Arbeitsgemeinschaften<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">1999<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">AbiBac: Deutsch &#8211; Franz\u00f6sisches Abitur<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">2000<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">Jubil\u00e4umsfeier: 475 Jahre Lateinschule &#8211; Gymnasium<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">2002<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">Verabschiedung des Schulprogramms<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">2006<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">Namensgebung:\u00a0\u00a0 Gymnasium im Alfred &#8211; Grosser &#8211; Schulzentrum<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">2007 &#8211; 2011<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">Sanierung des &#8222;Altbaus&#8220; durch den Kreis S\u00fcdliche Weinstra\u00dfe und das Land Rheinland-Pfalz<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 63px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 63px\">2011<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 63px;text-align: left\">Feierliche \u00dcbergabe der sanierten R\u00e4umlichkeiten in Anwesenheit des Namensgeber Prof. Grosser und Schulfest<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 32px\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<td style=\"width: 90.5667px;height: 32px\">2012<\/td>\n<td style=\"width: 672.433px;height: 32px;text-align: left\">Wiedereinf\u00fchrung von Streicherklassen\/-arbeitsgemeinschaften<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><div class=\"su-heading su-heading-style-default su-heading-align-center\" id=\"\" style=\"font-size:13px;margin-bottom:20px\"><div class=\"su-heading-inner\"><strong>Der Namensgeber Prof. Alfred Grosser<\/strong><\/div><\/div>\n<div>Nach mehreren Versuchen f\u00fcr das &#8211; bis dato noch unbenannte &#8211; Schulzentrum in Bad Bergzabern einen passenden Namen zu finden, wurde im Jahr 2006 der Vorschlag gemacht, die Schule nach Prof. Alfred Grosser zu benennen, der sich als Poltiologe seit vielen Jahren f\u00fcr eine Auss\u00f6hnung Deutschlands und Frankreichs und ein wachsendes, vereintes Europa einsetzt. Nicht nur aufgrund der lokalen N\u00e4he zum Nachbarland schien dies ein sinnvoller Vorschlag, so dass allgemeine Einigung erzielt werden konnte.<\/div>\n<div><div class=\"su-image-carousel  su-image-carousel-has-spacing su-image-carousel-has-lightbox su-image-carousel-has-outline su-image-carousel-adaptive su-image-carousel-slides-style-photo su-image-carousel-controls-style-dark su-image-carousel-align-center\" style=\"max-width:800px\" data-flickity-options='{\"groupCells\":true,\"cellSelector\":\".su-image-carousel-item\",\"adaptiveHeight\":true,\"cellAlign\":\"left\",\"prevNextButtons\":true,\"pageDots\":true,\"autoPlay\":3000,\"imagesLoaded\":true,\"contain\":false,\"selectedAttraction\":0.025000000000000001387778780781445675529539585113525390625,\"friction\":0.2800000000000000266453525910037569701671600341796875}' id=\"su_image_carousel_69ecb8f4d90cb\"><div class=\"su-image-carousel-item\"><div class=\"su-image-carousel-item-content\"><a href=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/10Jahre-Namensgebung-AGG-Auswahl_20160525_59.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-caption=\"\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/10Jahre-Namensgebung-AGG-Auswahl_20160525_59-1024x768.jpg\" class=\"\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/10Jahre-Namensgebung-AGG-Auswahl_20160525_59-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/10Jahre-Namensgebung-AGG-Auswahl_20160525_59-300x225.jpg 300w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/10Jahre-Namensgebung-AGG-Auswahl_20160525_59-768x576.jpg 768w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/10Jahre-Namensgebung-AGG-Auswahl_20160525_59-380x285.jpg 380w, 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begr\u00fc\u00dfen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Im Folgenden m\u00f6chten wir Ihnen einige Informationen und Wissenswertes zu Prof. Grosser \u00fcbermitteln und Ihnen au\u00dferdem einen kleinen R\u00fcckblick auf die Festwoche zur Namensgebung erm\u00f6glichen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<div>\n<div>\u2022\u00a01925\u00a0 geboren in Frankfurt\/Main<\/div>\n<div>\u2022\u00a01933\u00a0 Emigration nach Frankreich<\/div>\n<div>\u2022\u00a01937\u00a0 Annahme der franz\u00f6sischen Staatsb\u00fcrgerschaft<\/div>\n<div>\u2022 \u00a0Studium der Politologie und Germanistik in Frankreich<\/div>\n<div>\u2022\u00a01951-1955 \u00a0 Assistent f\u00fcr Germanistik an der Sorbonne<\/div>\n<div>\u2022\u00a01953-1955 \u00a0 Lehrbeauftragter am \u201eInstitut d\u2018\u00e9tudes \u00a0 politiques\u201c Paris<\/div>\n<div>\u2022\u00a01959 \u00a0 Heirat mit Anne-Maria Jourcin<\/div>\n<div>\u2022\u00a01960\u00a0 Geburt von Jean<\/div>\n<div>\u2022\u00a01963\u00a0 Geburt von Pierre<\/div>\n<div>\u2022\u00a01968\u00a0 Geburt von Marc<\/div>\n<div>\u2022\u00a01969\u00a0 Geburt von Paul<\/div>\n<div>\u2022 1956-1992 \u00a0Professor am \u201eInstitut d\u2018\u00e9tudes politiques\u201c<\/div>\n<div>Studien- und Forschungsdirektor an der \u201eFondation nationale des sciences politiques\u201c<\/div>\n<div>Gastprofessor an den Universit\u00e4ten Stanford (USA), Johns Hopkins (USA), Peking, Tokio, Singapur<\/div>\n<div>\u2022\u00a01965 \u00a0 Mitarbeiter zahlreicher Zeitungen und Fernsehanstalten<\/div>\n<div>\u2022\u00a0Seit 1982 \u00a0 Pr\u00e4sident des \u201eCentres d\u2018information et de recherche sur l\u2018Allemagne \u00a0 contemporaine in Paris (CIRAC)<\/div>\n<p>Politischer Kolumnist der Tageszeitungen \u201eLe Monde\u201c, \u201eOuest-France\u201c, \u201eLa Croix<\/p>\n<\/div>\n<div><strong>Auszeichnungen<\/strong><\/div>\n<div>\n<div>\u2022 Gro\u00dfes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstsordens der Bundesrepublik Deutschland<\/div>\n<div>\u2022\u00a0Theodor-Heuss-Medaille<\/div>\n<div>\u2022\u00a0Friedenspreis des Deutschen Buchhandels<\/div>\n<div>\u2022\u00a0Grand Officier de la L\u00e9gion d\u2018Honneur<\/div>\n<div>\u2022\u00a0Schiller-Preis der Stadt Mannheim<\/div>\n<div>\u2022\u00a0Grand Prix de l\u2018Acad\u00e9mie des Sciences morales et politiques<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p><a href=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/geschichte\/amtsblatt-prof-sarcinelli\/#main\" rel=\"attachment wp-att-13545\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-13545 size-medium\" src=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/amtsblatt-prof-sarcinelli-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/amtsblatt-prof-sarcinelli-300x200.jpg 300w, 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Dr. Ulrich Sarcinelli<\/p>\n<p>Liebe Schulgemeinde!<br \/>\nEs gibt eine lange Tradition in Deutschland, Schulen nach ber\u00fchmten Dichtern und Denkern zu benennen. Das sind dann gerne Geistes-gr\u00f6\u00dfen vom Schlage eines Kant, Goethe, Schiller oder auch aus der j\u00fcngeren Vergangenheit Pers\u00f6nlichkeiten wie K\u00e4the Kollwitz oder Hannah Arendt. In der Regel muss man schon eine Weile verstorben sein, um zu dieser besonderen Ehre zu kommen.<br \/>\nSie, Ihre Schulgemeinschaft hier in Bad Bergzabern, haben sich noch zu Lebzeiten des Namensgebers entschieden. So was kann ein Risiko sein, war es im Falle von Alfred Grosser aber nicht; im Gegenteil. Die Namensgebungsfeier ist jetzt bald 18 Jahre her. Gerne erinnere ich mich daran und auch an sp\u00e4tere Begegnungen mit ihm.<\/p>\n<p>In Frankreich und mehr noch in Deutschland mit akademischen W\u00fcr-den hoch dekoriert und auch politisch \u00fcber alle Grenzen mit Ehren \u00fcberh\u00e4uft hat er die Schule \u2013 seine Schule hier in Bad Bergzabern \u2013 mehrfach besucht und er hat es genossen. Ich habe mit ihm dar\u00fcber nie gesprochen, aber man konnte es ihm ansehen und Sie haben es bei seinen Besuchen erlebt. Dass ein direkt an der Grenze zu Frank-reich liegendes Schulzentrum hier in der S\u00fcdpfalz den Namen Alfred Grossers tr\u00e4gt, war f\u00fcr ihn schon auch emotional was ganz Besonde-res.<\/p>\n<p>Nun ist er im gesegneten Alter von 99 Jahren verstorben. Und uns, Ihnen als Schulgemeinschaft, bleiben dankbare Erinnerungen und ein mit seinem Namen verbundener Auftrag. Worin besteht dieser Auf-trag? Was ist sein Verm\u00e4chtnis? Dreierlei scheint mir wichtig:<\/p>\n<p><strong>Erstens<\/strong>, die F\u00e4higkeit zu entwickeln, mit den Augen der anderen zu sehen. Das konnte er als Historiker und Politikwissenschaftler, indem er den Franzosen Deutschland und den Deutschen Frankreich wie kein zweiter nahe brachte. Und er vermochte zu erkl\u00e4ren, wie Land und Leute \u201aticken\u2018 mit all ihren jeweiligen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen.<br \/>\n<strong>Zweitens<\/strong>. Ihm ging es um Erziehung zur Demokratie. Nicht als Zeige-fingerp\u00e4dagogik, sondern als Aufkl\u00e4rung; als Bef\u00e4higung zu Freiheit, Humanit\u00e4t, Toleranz und Selbstkritik; m\u00f6glichst nicht moralinsauer sondern mit Zuversicht und einem Schuss unersch\u00fctterlichem Opti-mismus.<br \/>\n<strong>Ein Drittes<\/strong> verbinde ich mit dem Namen Alfred Grosser als sein Ver-m\u00e4chtnis und als Auftrag an sie, die Lehrerinnen und Lehrer nicht we-niger als die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Seine kritische Zeitgenossen-schaft. Sich einmischen, Verantwortung \u00fcbernehmen, f\u00fcr seine Hal-tung einstehen, auch wenn es mal unbequem wird und man zwischen den St\u00fchlen sitzt, auch daf\u00fcr steht der Name Alfred Grosser.<\/p>\n<p>Es gibt die ewige Klage dar\u00fcber, dass die F\u00e4higkeiten von Sch\u00fclerin-nen und Sch\u00fclern immer schlechter w\u00fcrden. Pisa hin oder her. Ich hal-te das f\u00fcr ebenso wohlfeil wie die Behauptung, dass es f\u00fcr junge Menschen keine Vorbilder mehr gebe. Das war schon bei dem be-r\u00fchmten Platon falsch. Es ist auch heute nicht richtig.<br \/>\nDa tut es gut, sich als Schule immer mal wieder auf Alfred Grosser als Vorbild zu besinnen, sich an dem Namensgeber zu orientieren, auch an ihm zu reiben. So gesehen, ist Alfred Grosser f\u00fcr das Schulzentrum hier in Bad Bergzabern wirklich ein Gl\u00fccksfall; mit der ganzen Tragik und Ambivalenz seiner deutsch-franz\u00f6sischen Schicksalsbiographie. Es gibt wenige, ich kenne jedenfalls keine noch lebenden Beispiele, die so sehr die Tiefen und H\u00f6hen der j\u00fcngeren deutsch-franz\u00f6sischen Geschichte auch biografisch repr\u00e4sentieren wie Alfred Grosser.<\/p>\n<p>Ein letzter Gedanke, bewusst auch zur Auflockerung dieser besinnli-chen Stunde: Bei meiner Ansprache zur Namensgebung vor 18 Jah-ren habe ich in seinem Beisein gesagt, Alfred Grosser sei ein \u201ecooler Typ\u201c. Ich habe mich dann gleich f\u00fcr die etwas flapsige Bemerkung entschuldigt. Und ich bin sicher, wenn Alfred Grosser uns heute zuh\u00f6-ren k\u00f6nnte, w\u00fcrde er das mit seinem verschmitzten L\u00e4cheln quittieren. Denn es stimmt nach wie vor: Alfred Grosser, der Namentr\u00e4ger ihrer Schule sollte uns, sollte insbesondere ihnen und euch Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, auch als ein richtig \u201ecooler Typ\u201c in guter Erinnerung bleiben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/geschichte\/grosser-andenken-bild-1\/#main\" rel=\"attachment wp-att-13566\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13566\" src=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Grosser-Andenken-Bild-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Grosser-Andenken-Bild-1.jpg 1500w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Grosser-Andenken-Bild-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Grosser-Andenken-Bild-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Grosser-Andenken-Bild-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Grosser-Andenken-Bild-1-1140x760.jpg 1140w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Grosser-Andenken-Bild-1-570x380.jpg 570w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Grosser-Andenken-Bild-1-380x254.jpg 380w, https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Grosser-Andenken-Bild-1-285x190.jpg 285w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"column\">\n<div style=\"clear: both;\">\n<div style=\"clear: both;\">\n<div>\n<div>\n<div>\n<div class=\"su-heading su-heading-style-default su-heading-align-center\" id=\"\" style=\"font-size:13px;margin-bottom:20px\"><div class=\"su-heading-inner\"><strong>Eine Vorstellung in Selbstaussagen zusammengestellt von Rainer Ehrhardt<\/strong><\/div><\/div>\n<p><b><i>Eine g\u00e4ngige Vorstellung Alfred Grossers in einem seiner Werke lautet zum Beispiel so:<\/i><\/b><\/p>\n<p>&#8222;Alfred Grosser wurde 1925 in Frankfurt am Main geboren und ist seit 1937 Franzose. Er lehrte bis zu seiner Emeritierung als Professor am Institut d&#8217;\u00c9tudes Politiques in Paris. Er hat zahlreiche B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht, darunter zuletzt bei C.H. Beck <i>Wie anders sind die Deutschen? <\/i>(22002).<\/p>\n<p>Alfred Grosser ist Tr\u00e4ger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels und vieler weiterer Ehrungen und Auszeichnungen.\u201c<\/p>\n<p><b><i>Eine Vorstellung ganz besonderer Art findet sich in der Festschrift des B\u00f6rsenvereins des Deutschen Buchhandels zur Verleihung des Friedenspreises 1975. Der Vorsteher des B\u00f6rsenvereins Rolf Keller:<\/i><\/b><\/p>\n<p>Alfred Grosser<\/p>\n<p>Berufen zum Mittler, entschlossen, f\u00fcr den Frieden zu wirken und zu streiten, ein Sucher nach der Ethik und der Wahrheit, durchdrungen von der Notwendigkeit des nie abrei\u00dfenden Dialogs zwischen Franzosen und Deutschen, zwischen Gl\u00e4ubigen und Ungl\u00e4ubigen, zwischen Europ\u00e4ern und den Menschen anderer Kontinente, wurde er zum \u00fcberzeugenden, unbestechlichen Mahner.<\/p>\n<p><b><i>Im Folgenden haben wir Textpassagen aus einigen seiner B\u00fccher zusammengestellt, in denen Alfred Grosser sich selbst vorstellt, seine Biographie, seine Selbsteinsch\u00e4tzung, seine \u00dcberzeugungen.<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>1989<\/b><\/p>\n<p>Die Privilegien, derer ich mich erfreuen kann, seien nur kurz erw\u00e4hnt. Dank der Mutter, die\u00a0ich hatte, dank der Frau, die ich gefunden habe, dank unserer vier S\u00f6hne und dank des in jeder Hinsicht privilegierten Berufs als Universit\u00e4tsprofessor (in einer ihrerseits privilegierten Institution) war mir ein be- st\u00e4ndiges Gleichgewicht gew\u00e4hrt, ohne das ich m\u00f6glicherweise andere Einstellungen h\u00e4tte und weniger gelassen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Was ich als die f\u00fcr mich gl\u00fccklichen Umst\u00e4nde bezeichnen m\u00f6chte, verdient genauere Darstellung. Mein Temperament oder, wenn man dieses Wort vorzieht, mein Charakter. W\u00e4re er anders ausgefallen, h\u00e4tten mich die Schl\u00e4ge, die ich 1933 auf einem Frankfurter Schulhof einstecken mu\u00dfte, f\u00fcr mein ganzes Leben gezeichnet: Ein achtj\u00e4hriger Junge wird ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem seine Schulkameraden ihn verpr\u00fcgelt hatten, nur weil man ihnen gesagt hat, da\u00df er als Jude nicht zu ihnen geh\u00f6re. Das Ereignis hat keine Spuren in mir hinterlassen. Und wenn ich, meiner \u00e4lteren Schwester gleich &#8211; deren kurzes Le- ben 1941 als Folge der Flucht vor der Wehrmacht ein Ende fand -, pessimistisch und introvertiert w\u00e4re, dann h\u00e4tte ich unter der Verpflanzung im Dezember 1933 und der Ankunft in einem unbekannten Frank- reich, dessen Sprache ich nicht verstand, sicher gelitten. Von Anfang an jedoch war ich hier gl\u00fccklich &#8211; trotz des Todes meines Vaters, sechs Wochen nachdem wir uns in St. Germain en Laye niedergelassen hatten.<\/p>\n<p>Mein Temperament h\u00e4tte jedoch h\u00e4rtere Pr\u00fcfungen bestehen m\u00fcssen, w\u00e4ren die Lehrerinnen der st\u00e4dti- schen Schule nicht so \u00fcberaus bewunderungsw\u00fcrdig gewesen und w\u00e4re die Eingliederung ganz allge- mein nicht durch eine Vielzahl positiver Erfahrungen erleichtert worden. Da gab es zum Beispiel einen Elektriker: Er kam zu meiner Mutter und sagte: \u201eIhr Mann hat eine gro\u00dfe Rechnung zur\u00fcckgelassen [er war Kinderarzt gewesen und wollte ein Sanatorium einrichten], aber er war Kriegsveteran wie ich. Zwar nicht auf derselben Seite, aber Veteran ist Veteran. Sie bezahlen halt, wenn Sie k\u00f6nnen.\u201c Oder gar die Anf\u00fchrerin meiner W\u00f6lflingsschar bei den evangelischen Pfadfindern von St. Germain. Ich war der Anf\u00fch- rer der Meute gewesen, die den Meutenwettkampf gewonnen hatte. Mir fiel deshalb die Ehre zu, beim Aufmarsch zum 11. November vor dem Totendenkmal den Totem zu tragen. \u201eAk\u00e9la, ich werde Franzose, aber ich bins noch nicht. Steht es mir wirklich zu, an der Spitze zu gehen?\u201c &#8211; &#8222;Am 11. November feiern wir nicht den Sieg, sondern den wiedergewonnenen Frieden. Ein gl\u00fccklicher Zufall also, da\u00df gerade du vorne gehst.\u201c W\u00e4re ihre Antwort anders ausgefallen, h\u00e4tte ich mich vielleicht auch anders entwickelt. Die Ein- gliederung war schon nahezu vollkommen, als uns am 1. Oktober 1937 ein entscheidender Gl\u00fccksum- stand zuteil wurde: Durch eine Verordnung des Justizministers Vincent Auriol wurde Frau Lily Rosenthal, Witwe von Paul Grosser, und ihren beiden minderj\u00e4hrigen Kindern die franz\u00f6sische Staatsb\u00fcrgerschaft verliehen, was uns vor allem davor bewahrte, von der Regierung Daladier im September 1939 wie die anderen von Hitler verfolgten Deutschen als \u201eFeinde\u201c in franz\u00f6sische Lager interniert zu werden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Exils in St. Raphael \u2013 zun\u00e4chst sogenannte freie Zone, dann unter italienischer Besatzung \u2013 hatten wir nicht wirklich zu leiden. Der Untergrund w\u00e4re hingegen ganz anders gewesen, wenn ich nicht im September 1943 in Grenoble den Verbindungsmann verfehlt h\u00e4tte, der mich ins Maquis f\u00fchren sollte: Entweder w\u00e4re ich im Vercors umgekommen, oder ich h\u00e4tte mit dem Bild von einem barbarischen Massa- ker in der Erinnerung \u00fcberlebt. &#8230;<\/p>\n<p><b>Alfred Grosser: Verbrechen und Erinnerung. Der Genozid im Ged\u00e4chtnis der V\u00f6lker. M\u00fcnchen (dtv) 1993. S.8f.\u00a0<\/b><\/p>\n<p><b>1973<\/b><\/p>\n<p>Es trifft sich nun, dass der Autor des vorliegenden Buches eben kein Spezialist der Philosophie, der Wissenschaftstheorie ist. Er ist ein Praktiker der politischen Analyse, der noch nicht einmal mit Sicherheit zu sagen wei\u00df, ob seine Forschungen wirklich auf einer Wissenschaft von der Politik beruhen. Aber Forschung und Lehre haben ihn dahin gef\u00fchrt, sich \u00fcber die angewandte Methode Gedanken zu machen und damit unweigerlich zu einer kritischen Reflexion \u00fcber die Sozialwissenschaften, deren Tech- niken und Ergebnisse er ben\u00fctzte, und damit letztlich zur Erkenntnistheorie. Nicht aus reiner Liebe zur Kunst, nicht aus blo\u00dfer Lust am Denken, an der Spekulation \u00fcber die sch\u00f6pferische Spekulation, sondern weil er besser verstehen wollte, was er selbst und was die anderen tun, mit dem Ziel, danach besser for- schen und jungen Forschern dabei helfen zu k\u00f6nnen, leichter am kollektiven Forschungswerk der For- schung mitzuwirken.<\/p>\n<p><b>Alfred Grosser: Politik erkl\u00e4ren. Unter welchen Voraussetzungen? Mit welchen Mitteln? Zu welchen Ergebnissen? M\u00fcnchen (Hanser) 1973. S.13<\/b><\/p>\n<p><b>1975<\/b><\/p>\n<p>Wer und was ist nun soeben \u201epreisgekr\u00f6nt\u201c worden? Es muss betont werden, dass ich als\u00a0Stellvertreter dastehe. Stellvertretend f\u00fcr all jene Franzosen, die nach 1945 Deutschland und den Deut- schen gegen\u00fcber die warme und tatkr\u00e4ftige Vernunft haben walten lassen und somit ihre Landsleute posi- tiv beeinflusst haben. F\u00fcr die unter ihnen, die sich durch Wort und Schrift eingesetzt haben, und noch mehr f\u00fcr die Unbekannten, die eine m\u00fchselige, zeit\u2013 und vor allem freizeitraubende Kleinarbeit vollbracht haben und noch vollbringen.<\/p>\n<p>Aber nicht <i>nur <\/i>als Stellvertreter. Ich darf annehmen, da\u00df durch die Preisverleihung ein besonderer Aspekt der Mittlerfunktion, die ich versuche auszu\u00fcben, besonders gutgehei\u00dfen wird. N\u00e4mlich mein st\u00e4ndiger Versuch, meine st\u00e4ndige Versuchung, auf die Entwicklung der Bundesrepublik etwas Einflu\u00df auszu\u00fcben, indem ich die deutschen Verh\u00e4ltnisse f\u00fcr deutsche Leser und H\u00f6rer so darstelle, wie ich sie als wohlwol- lend besorgter Au\u00dfenstehender sehe.<\/p>\n<p>Ich betrachte den Preis als eine Ermutigung, mich auch weiterhin in der Bundesrepublik dem Vorwurf auszusetzen, ich mische mich in fremde Angelegenheiten ein. Was hei\u00dft da \u00fcbrigens fremd? Es war doch gerade, weil wir uns f\u00fcr die deutsche Zukunft mitverantwortlich f\u00fchlten, da\u00df wir die Zusammenarbeit be- gannen und die gegenseitige Beeinflussung guthie\u00dfen.<\/p>\n<p><b>Alfred Grosser: Die Bundesrepublik, der internationale und der innere Friede. In: Alfred Grosser. Ansprachen anl\u00e4sslich der Verleihung des Friedenspreises. Bibliographie des Preistr\u00e4gers. Frankfurt am Main (B\u00f6rsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.) 21975. S. 37f.<\/b><\/p>\n<p><b>1980<\/b><\/p>\n<p>Liebe Neusser Gymnasiasten! Es antwortet Euch ein gl\u00fccklicher Mensch, der Euch in ein paar wenigen S\u00e4tzen andeuten m\u00f6chte, wie\u00a0das so mit der Freude am Leben gekommen ist.<\/p>\n<p>Meine erste \u201eErfahrung\u201c war, als kleiner Judensohn in einer Frankfurter Schule von achtj\u00e4hrigen Kamera- den so verpr\u00fcgelt zu werden, da\u00df ich ins Krankenhaus mu\u00dfte. Geistige Spuren sind nicht geblieben &#8211; au\u00dfer der \u00dcberzeugung, man mu\u00df Verf\u00fchrte aufkl\u00e4ren, denn die Schuldigen sind die Verf\u00fchrer. Mit 9 kam ich nach Frankreich und habe mich schnell eingelebt, habe aber dabei nie den Kontakt zur deutschen Sprache und Kultur verloren: Man soll offen sein f\u00fcr jeden geistigen Reichtum, auch wenn im Namen ei- nes Volkes Massenmorde vollbracht werden.<\/p>\n<p>Die grausamen Seiten der Kriegszeit haben mich zweierlei gelehrt. Als ich erfuhr, da\u00df ein Teil meiner Familie in Auschwitz umgekommen war, entdeckte ich, da\u00df ich nie eine Menschengruppe (die Deutschen) f\u00fcr kollektivschuldig halten w\u00fcrde, da\u00df ich aber nach dem Krieg f\u00fcr den Aufbau eines anderen Deutsch- lands mitverantwortlich sein w\u00fcrde, eben weil ich unter dem verbrecherischen gelitten hatte. Und das Gef\u00fchl der Mitverantwortlichkeit, das zum Mitwirken f\u00fchrt, ist begl\u00fcckend.<\/p>\n<p>Und dann habe ich in Marseille, nach einem Bombenangriff, so viele Leichen und verkr\u00fcppelte Menschen gesehen, da\u00df ich seitdem alle Dinge im Vergleich zum Tod und zum Elend sehe. Das Gl\u00fccklichsein er- reicht man auch durch den Vergleich (oft mit schlechtem Gewissen!) mit denen, die weniger haben.<\/p>\n<p>Sich eifers\u00fcchtig mit denen zu vergleichen, die mehr haben, macht ungl\u00fccklich. \u00dcbrigens: Neid wie Ha\u00df, wie Bitterkeit bedeuten Zeitverlust. Denn es bleibt uns wenig Zeit bis zum Tode &#8211; und diese Zeit sollten wir nicht mit unn\u00fctzen Dingen vergeuden!<\/p>\n<p>In sp\u00e4teren Jahren habe ich dann viel \u00e4u\u00dferes Gl\u00fcck gehabt &#8211; im Berufsleben und im Privatleben. Meine Mutter war zugleich meine Mitarbeiterin in der deutsch-franz\u00f6sischen Arbeit bis zu ihrem Tod 1968. Ich habe 1959 eine meiner Doktorandinnen geheiratet (die Dissertation ist nie fertig geworden &#8230;), und unser Honigmond ist noch nicht beendet. Unsere vier S\u00f6hne (19, 16, 11 und 10 Jahre) bringen Freude und Sor- gen (je \u00e4lter sie werden, desto mehr Sorgen &#8230;), aber das Grundelement der Freude ist bis jetzt geblieben,<\/p>\n<p>weil der gegenseitige Respekt zusammen mit der Liebe geblieben ist. (\u00dcbrigens, was ist Liebe? U.a. da\u00df man sich darauf freut, sp\u00e4ter zusammen alt werden zu d\u00fcrfen!)<\/p>\n<p>Ich bin mir meiner Privilegien wohl bewu\u00dft: Ich stamme aus einer privilegierten Familie, die Kultur und Selbstsicherheit zu vermitteln hatte. Ich habe einen sch\u00f6nen Beruf &#8211; und bin dabei sogar Beamter, d.h. da\u00df ich nicht arbeitslos werden kann. Ich bin gesund, und Frau und S\u00f6hne sind unversehrt. Aber es geht auch um eine Grundeinstellung (f\u00fcr die ich wenig kann: sie ist weitgehend angeboren; ich versuche aber doch, sie durch Selbstkontrolle aufrecht zu erhalten): Zufrieden sein, ohne sich zufriedenzugeben, so viel Freude wie m\u00f6glich zu empfangen und zu geben &#8230;<\/p>\n<p>So, nun macht mit dieser Predigt, was ihr wollt &#8230;<\/p>\n<p>Herzliche W\u00fcnsche f\u00fcr\u2018s Abitur <i>Alfred Grosser<\/i><\/p>\n<p><b>Alfred Grosser: Mit Deutschen streiten. Aufforderungen zur Wachsamkeit. M\u00fcnchen (dtv) 1992. S.290f.<\/b><\/p>\n<p><b>1980<\/b><\/p>\n<p><b>Fragebogen zur Person<\/b><\/p>\n<p>(erschienen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 27.6.1980)<\/p>\n<p><i>Was ist f\u00fcr Sie das gr\u00f6\u00dfte Ungl\u00fcck?<\/i><\/p>\n<p>Unklare Frage. Von mir bereits erlitten? F\u00fcr andere? Von mir bereits erlitten: Trotz \u00e4u\u00dferen Anscheins keines, das sich nicht auch positiv ausgewirkt h\u00e4tte.<\/p>\n<p><i>Wo m\u00f6chten Sie leben?<\/i><\/p>\n<p>Da, wo ich eben lebe &#8211; wenn ich doch die Gabe h\u00e4tte, an verschiedenen Orten gleichzeitig zu leben (vgl. die Kurzgeschichte von Marcel Aym\u00e9, Les Sabines).<\/p>\n<p><i>Was ist f\u00fcr Sie das vollkommene irdische Gl\u00fcck?<\/i><\/p>\n<p>Frau und Kinder, Musik und Obst.<\/p>\n<p><i>Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?<\/i><\/p>\n<p>Das Draufg\u00e4ngertum, die Frechheit, die Selbstzerst\u00f6rung.<\/p>\n<p><i>Ihre liebsten Romanhelden? <\/i>Peter und Andreas in <i>Krieg und Frieden; <\/i>Luce in <i>Jean Barois <\/i>von Roger Martin du Gard, Bi- schof Myriel in Victor Hugos <i>Les Mis\u00e9rables.<\/i><\/p>\n<p><i>Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?<\/i><\/p>\n<p>Kaiser Hadrian &#8211; wenn er wirklich so war wie ihn Marguerite Yourcenar sprechen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p><i>Ihre Lieblingsheldinnen in der Wirklichkeit?<\/i><\/p>\n<p>Die Frauen, die seit langen Jahren mit der sogenannten \u201eVierten Welt\u201c in den Slums um Paris leben und wirken.<\/p>\n<p><i>Ihre Lieblingsheldinnen in der Dichtung? <\/i>Bei Racine, Aricie in <i>Mithridate<\/i>, bei Giraudoux, Alkmene und Isabelle (<i>Intermezzo<\/i>).<\/p>\n<p><i>Ihre Lieblingsmaler?<\/i><\/p>\n<p>Monet, Goya.<\/p>\n<p><i>Ihre Lieblingskomponisten?<\/i><\/p>\n<p>Mozart, Schubert.<\/p>\n<p><i>Welche Eigenschaften sch\u00e4tzen Sie bei einem Mann am meisten?<\/i><\/p>\n<p>Zuverl\u00e4ssigkeit, menschliche W\u00e4rme.<\/p>\n<p><i>Welche Eigenschaften sch\u00e4tzen Sie bei einer Frau am meisten?<\/i><\/p>\n<p>Dieselben.<\/p>\n<p><i>Ihre Lieblingstugend?<\/i><\/p>\n<p>Aufgeschlossenheit.<\/p>\n<p><i>Ihre Lieblingsbesch\u00e4ftigung?<\/i><\/p>\n<p>Zu einem Publikum sprechen.<\/p>\n<p><i>Wer oder was h\u00e4tten Sie sein m\u00f6gen?<\/i><\/p>\n<p>Weltver\u00e4nderer.<\/p>\n<p><i>Ihr Hauptcharakterzug?<\/i><\/p>\n<p>Kontinuit\u00e4t.<\/p>\n<p><i>Was sch\u00e4tzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?<\/i><\/p>\n<p>Da\u00df sie ihr Leben auf einer ethischen Grundlage selbst gestalten. Da\u00df die Achtung, die ich f\u00fcr sie habe, die Achtung, die sie mir erweisen, mir dazu hilft, Selbstachtung zu bewahren.<\/p>\n<p><i>Ihr gr\u00f6\u00dfter Fehler?<\/i><\/p>\n<p>Einzelg\u00e4ngertum.<\/p>\n<p><i>Ihr Traum vom Gl\u00fcck?<\/i><\/p>\n<p>Warum von etwas tr\u00e4umen, das man so oft gehabt hat, hat und haben wird.<\/p>\n<p><i>Was w\u00e4re f\u00fcr Sie das gr\u00f6\u00dfte Ungl\u00fcck?<\/i><\/p>\n<p>Der Tod meiner Frau oder eines unserer S\u00f6hne. Die geistige Verminderung durch Krankheit oder Alter.<\/p>\n<p><i>Was m\u00f6chten Sie sein?<\/i><\/p>\n<p>Ein Mensch mit weniger kritischem Geist, das hei\u00dft mit mehr Gabe zum Sch\u00f6pferischen.<\/p>\n<p><i>Ihre Lieblingsfarbe?<\/i><\/p>\n<p>Blau.<\/p>\n<p><i>Ihre Lieblingsblume?<\/i><\/p>\n<p>Rhododendronb\u00fcsche.<\/p>\n<p><i>Ihr Lieblingsvogel?<\/i><\/p>\n<p>Die M\u00f6we.<\/p>\n<p><i>Ihr Lieblingsschriftsteller?<\/i><\/p>\n<p>Roger Martin du Gard.<\/p>\n<p><i>Ihr Lieblingslyriker?<\/i><\/p>\n<p>Heine.<\/p>\n<p><i>Ihre Helden in der Wirklichkeit?<\/i><\/p>\n<p>Pierre Mend\u00e8s France, Pater Joseph Wreczinski (Vierte-Welt-Bewegung), Bonaparte 1801 &#8211; 1803.<\/p>\n<p><i>Ihre Heldinnen in der Geschichte?<\/i><\/p>\n<p>Jeanne d\u2018Arc, Marie Curie.<\/p>\n<p><i>Ihre Lieblingsnamen?<\/i><\/p>\n<p>Jean, Pierre, Marc, Paul &#8211; so hei\u00dfen die S\u00f6hne.<\/p>\n<p><i>Was verabscheuen Sie am meisten?<\/i><\/p>\n<p>Die intellektuellen Moden, den Standesd\u00fcnkel, das Untertanentum.<\/p>\n<p><i>Welche geschichtlichen Gestalten verabscheuen Sie am meisten?<\/i><\/p>\n<p>Bewu\u00dfte Mitl\u00e4ufer hohen Ranges zu allen Zeiten.<\/p>\n<p><i>Welche milit\u00e4rischen Leistungen bewundern Sie am meisten?<\/i><\/p>\n<p>Die deutschen und franz\u00f6sischen Sch\u00fctzengraben-Soldaten vor Verdun.<\/p>\n<p><i>Welche Reform bewundern Sie am meisten?<\/i><\/p>\n<p>Die Verk\u00fcndigung der Grundrechte und Grundfreiheiten in Amerika und Frankreich am Ende des 18. Jahrhunderts.<\/p>\n<p><i>Welche nat\u00fcrliche Gabe m\u00f6chten Sie besitzen?<\/i><\/p>\n<p>Geschicklichkeit zum Zeichnen und zum Handwerkern, musikalische Begabung.<\/p>\n<p><i>Wie m\u00f6chten Sie sterben?<\/i><\/p>\n<p>Bewu\u00dft.<\/p>\n<p><i>Ihre gegenw\u00e4rtige Geistesverfassung?<\/i><\/p>\n<p>Heiter.<\/p>\n<p><i>Ihr Motto?<\/i><\/p>\n<p>1. Immer zufrieden sein, sich nie zufriedengeben. 2. Vernunft und W\u00e4rme.<\/p>\n<p><b>zit.n. Alfred Grosser: Versuchte Beeinflussung. Zur Kritik und Ermunterung der Deutschen. Aufs\u00e4tze und Ansprachen 1975 &#8211; 1980. M\u00fcnchen (dtv) 1983. S.291ff.<\/b><\/p>\n<p>Die Texte wurden im Januar 2008 anl\u00e4sslich eines Tages der Offenen T\u00fcr der Gemeinsamen Orientierungsstufe von Realschule und Gymnasium zusammengestellt. Die zitierten Werke geh\u00f6ren zum Bestand der Schulbibliothek im Alfred-Grosser-Schulzentrum.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Schule darf mittlerweile auf eine 500j\u00e4hrige Geschichte zur\u00fcckblicken. Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zur Gr\u00fcndung und Entwicklung bis heute. Zus\u00e4tzlich finden Sie Wissenswertes \u00fcber den Namensgeber unserer Schule, Prof. Alfred Grosser. Die Bergzaberner Lateinschule 1923\/24 vor dem Westportal des Schlosses. (Foto: Schularchiv) Die Gr\u00fcndung der Lateinschule in Bergzabern1 Das heutige Gymnasium im Alfred-Grosser-Schulzentrum&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link\"><a href=\"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/geschichte\/\" class=\"\"><span>Weiterlesen<\/span><i>&#43;<\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-3504","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3504","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3504"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3504\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13569,"href":"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3504\/revisions\/13569"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3504"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3504"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schulebza.de\/gymnasium\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3504"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}